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Donnerstag, 8. September 2011

Zhongli 1 2-9, Der Magenmeridian und der Dickdarmmeridian: Akupressur auf dem Magen- und dem Dickdarmmeridian ist ein Geheimrezept gegen das Altern

Zum Inhalt:


Manche Menschen haben am Hals lockere und faltige Haut und glauben, dass dies dem natürlichen Alterungsvorgang zuzuschreiben ist. – Durch Klopfen und Kämmen am Kopf brauchen Sie keine Angst mehr zu haben, eine Glatze bekommen. – Nach der Methode, die ich in meinem Text beschreibe, sind Sie gegen Flecken und Pickel im Gesicht gefeit.

Vorgestern traf ich ein paar Schriftstellerfreunde. Sie alle sind sozusagen Nachkommen von Li Bai (ein namhafter Dichter der Tang-Dynastie [618 – 907 n. Chr.], der seine Kreativität stets bei einem Glas Wein zu erlangen pflegte – vom Übersetzer). Nach ein paar Trinkrunden waren ihre Zungen bereits etwas gelöster. Dennoch tranken sie weiter als ob sie es darauf angelegt hätten, sich zu betrinken. Ich nutzte meinen Arzttitel als Vorwand, um nicht bei jeder Runde mittrinken zu müssen. Ich trank nur ein bisschen mit und war der Einzige, der das Geschehen wie ein Außenstehender beobachten konnte. Einer meiner Freunde war schon halb trunken, als er mit seinem Glas zu mir kam. Er legte seinen Arm auf meine Schulter und sagte: „Meister, sieh‘ mich an! Ich bin zwei Jahre jünger als Du,“ (Zhong Li Ba Ren war damals 39 Jahre alt – vom Übersetzer) „aber alle meinen, dass ich wie 50 aussehe. Meine Frau wird mich wahrscheinlich schon bald verlassen wollen. Du musst mich retten!“ Alle lachten los, als sie dies hörten. Die jüngste Frau dieser Runde fragte mich: „Meister Zheng, haben Sie auch geheime Schönheitstipps? Ich muss jede Nacht schreiben und Viele sagen, dass ich zurzeit sehr schnell altere.“ Diese junge Frau sieht eigentlich sehr gut aus und hat große funkelnde Augen. Ihre Hautfarbe aber ist matt und farblos. Ich antwortete ihr: „Ich habe keine. Was sollte ich denn für geheime Tipps haben? Ihr solltet einfach wenig trinken und viel schlafen!“ Alle schüttelten ihren Kopf und waren unzufrieden mit meiner Antwort: „Unser Meister Zheng will uns nichts verraten. Seht her, er schreibt und veröffentlicht seine Blog-Artikel immer in der Nacht. Trotzdem sieht er aber so gesund aus mit seinen roten Wangen. Und dann sitzt er hier und gibt uns den Rat, dass wir früh ins Bett gehen sollen! Er hat bestimmt irgendwelche Geheimtipps.“ Ich war plötzlich sprachlos. Ehrlich gesagt, ich schreibe wirklich in der Nacht, aber ich habe keine andere Wahl, weil ich tagsüber sehr viel zu tun habe und da einen anderen Beruf ausübe. Genau wie Herr Wu Qing Zhong in seinem Buch schreibt (hier ist das Buch „Wie gehe ich mit meinem Körper um“, chinesischer Originaltitel „身体使用手册“, gemeint – vom Übersetzer), können wir nachts unser Qi und Blut am besten stärken und ein guter normaler Schlaf kann durch nichts ersetzt werden. Ich sagte daher: „Das, was ich tue ist auch nicht richtig. Ich verschwende jetzt eigentlich meinen angesammelten Vorrat. Wenn mein Vorrat ausgeht, werde ich auch sehr schnell altern.“

Keiner wollte mir glauben. Jemand holte ein kleines Fläschchen Huo-Xiang-Zheng-Ji-Shui (eine Flüssigkeit, deren Hauptbestandteil aus der runzelligen Agastache gewonnen wird – vom Übersetzer) und Shan-Jia-Wan-Kügelchen (Weißdorn-Extrakt in Kügelchenform – vom Übersetzer) aus seiner Tasche und zeigte sie mir: „Meister Zheng, diese zwei Dinge haben Sie uns für den Falle eines Katers empfohlen und sie wirken tatsächlich. Wir können jetzt viel mehr Alkohol vertragen.“ Ich war überrascht und ratlos, als ich das hörte. Ich sagte: „Eine Krankheit kann geheilt, das Leben aber nicht gerettet werden!“ In diesem Moment meldete sich der Älteste der Runde, Herr Luo, zu Wort. „Du hast recht. Ein Arzt behandelt die Krankheiten, kann das Leben aber nicht bestimmen. Das Leben ist in Gottes Hand. Gott will, dass wir unserer Berufung als Schriftsteller nachkommen. Es ist daher unsere Verpflichtung, gute Werke zu schreiben. Dafür brauchen wir Leidenschaft und müssen ein Künstlerleben führen. Wenn wir wegen unserer Gesundheit jeden Tag mit dem Sonnenaufgang aufstehen, mit dem Sonnenuntergang ins Bett gehen und unser ganzes Leben lang mit dieser Wiederholung leben, dann hat das Leben für uns keinen Sinn. Es bedeutet mir nichts, dreizigtausend Mal das Gleiche zu wiederholen und 100 Jahre alt zu werden. Viel lieber würde ich nur 100 Tage, aber dafür mit großer Freunde und Trauer leben wollen!“ Er sagte dies mit einer ansteckenden Begeisterung. Er ist nicht umsonst ein Schriftsteller, denn selbst mit einer solchen These wirkt er überzeugend und kräftig. Ich war nicht einverstanden mit seiner Aussage, aber dagegen fand ich auch keine Erwiderung.

Er sprach weiter: „Also Meister, wenn Sie als Mediziner es schaffen, unser Leben zu bereichern, dann sind sie genial.“ So etwas wie „Genie“ und „genial“ kann ich gar nicht hören, wenn man mich aber schon so beschreibt, dann versuche ich dem wenigstens etwas zu entsprechen. Ich verriet also sofort zwei kleine Tipps, glaubte jedoch insgeheim, dass nicht jeder die Methode kontinuierlich machen könne.

Im Folgenden beschreibe ich meine 3 Methoden gegen das Altern:

1) Kopfklopfen und Haarkämmen:

Klopfen Sie mit Ihren 10 Fingern 2 Minuten lang auf dem Kopf, und zwar zwischen Haaransatz an der Stirn und dem Nacken. Durchkämmen Sie anschließend Ihre Haare 2 Minuten lang mit Ihren 10 Fingerkuppen (auf keinen Fall mit den Fingernägeln). Auf unserem Kopf verlaufen sehr viele Meridiane, nämlich der Blasenmeridian, der Gallenmeridian, der Dreifache-Erwärmer-Meridian und der Magenmeridian. Auch befinden sich dort zig Punkte. Nach dem Klopfen und Kämmen werden Sie feststellen, dass Ihre Finger fettig sind. Das Fett ist nämlich der Dreck unter der Kopfhaut, der jetzt nach dieser Massage herauskommt. Wenn Sie eine noch größere Wirkung erzielen möchten, können Sie mit Ihren Handinnenflächen beide Ohren abdecken und mit Zeigefinger und Mittelfinger auf den Hinterkopf klopfen. Im klassischen Medizinbuch wird dies als „Kopftrommeln“ bezeichnet, welches Geist und Gehirn stärken kann. Durch das Klopfen, Kämmen und Trommeln werden alle Meridiane und Adern frei. So ist auch die Gefahr, eine Glatze zu bekommen, gebannt.

2) Die Pflege der Gesichtshaut:

Klopfen Sie zunächst mit Ihren 10 Fingerkuppen sanft auf dem ganzen Gesicht. Auf die Partien der Stirn, Augenbrauen, Nase, Wangenknochen und Kinn sollten Sie dabei besonders eingehen. Klopfen Sie anschließend mit der linken Hand auf Ihrer rechten Halsseite und mit Ihrer rechten Hand auf Ihre linke Halsseite. Achten Sie darauf, dass Sie dabei nicht zu viel Kraft einsetzen. Formen Sie dann mit der rechten Hand eine hohle Faust und klopfen Sie mit ihr am Dickdarmmeridian auf der linken Armseite entlang. Wiederholen Sie den gleichen Vorgang mit der linken Faust auf Ihrem rechten Arm. Klopfen Sie auf jeder Seite ungefähr 1 Minute. Der Dickdarmmeridian ist sehr einfach zu finden. Senken Sie zunächst Ihren linken Arm und schwingen Sie dann Ihren rechten Arm ausgestreckt zum linken. An der Stelle, wo ihre Faust aufsetzt, beginnen Sie zu klopfen, und zwar vom Oberarm bis zum Handgelenk den gesamten Meridian entlang. Der Meridian verläuft noch weiter nach oben über das Gesicht bis hin zum Nasenflügel. Wenn Sie diesen Meridian häufig abklopfen, bekommen Sie keine Flecken und Pickel im Gesicht.

3) Pflege des Magenmeridians

Klopfen Sie den Magenmeridian ab und starten Sie dabei am Schlüsselbein und folgen Sie dabei dem Meridian über die Brust, den Bauch, die Vorderseite des Oberschenkels, das Schienbein bis hin zu Ihrem Fußgelenk. Hierbei können Sie gerne etwas mehr Kraft einsetzen. Der Magenmeridian ist für die Blutversorgung unseres Gesichts zuständig. Glanz und Elastizität unseres Gesichts hängen von der Funktion des Magenmeridians ab. Manche Menschen haben am Hals lockere und faltige Haut und glauben, dass dies dem natürlichen Alterungsvorgang zuzuschreiben ist. Eigentlich hängt dies aber mit dem mangelnden Qi und Blut des Magenmeridians zusammen. Wenn diese Menschen dauerhaft Dickdarm- und Magenmeridian abklopfen, stellt sich hier schnell eine Änderung ein. Als ich dies unseren Verrückten erzählte, die jeden Tag am Computer mit ihren Seelen, waren diese alle begeistert, vor allem die 2 Schriftstellerinnen. Mehr oder weniger ließ ich mich von der Begeisterung anstecken und fühlte mich nun ebenfalls leicht betrunken, obwohl ich eigentlich gar nicht viel getrunken hatte.



Blog-Info:

Montag, 5. September 2011

Luan K 4-3, Sojamilch stärkt die Nieren

Zum Inhalt:


Sojamilch kann uns helfen, gesünder zu leben. Sie sollten jedoch wissen, wie man sie am besten zubereitet.


Dem Buch „I Ging“ (in chinesischem Pinyin „Yi Jing", deutscher Buchtitel „Buch der Wandlungen“ – vom Übersetzer) zufolge, hat Sojamilch die Kan-Gua-Eigenschaft. Da auch die Nieren der Kan-Gua-Eigenschaft zugeordnet werden, kann Sojamilch unsere Nieren sehr gut stärken. Im chinesischen Volksmund heißt es, dass die Sojamilch von Fürst Liu An aus der Han-Dynastie erfunden wurde. Einmal war seine Mutter, die Kaiserin Dou, krank. Deshalb reiste Liu An, als das Goldstück seiner Mutter, schnell zu ihr und begleitete sie Tag und Nacht. In der damaligen Zeit bereitete er die Sojamilch für seine Mutter noch aus frisch eingeweichten Sojabohnen zu. Bereits kurz darauf ging es ihr schon viel besser. So war es, dass sich die Sojamilch allmählich im ganzen Land verbreitete.
Sojamilch war damals also der große Beitrag eines Kindes zur Gesundheit seiner innig geliebten Mutter.


Die Sojamilch hat eine milde Eigenschaft und schmeckt leicht süß. Laut dem Buch „Ben Cao Gang Mu“ (wörtliche Übersetzung des Titels: „Das große Lexikon aller Kräuter“; ein in China sehr bekanntes Buch – vom Übersetzer) kann Sojamilch unserem Körper Wasser entziehen, Luft aus ihm heraus treiben, Sommergrippe lindern und den Körper entgiften.
Gerade ältere Menschen sollten regelmäßig Sojamilch trinken. Täglich ein Glas Sojamilch kann dazu beitragen, Osteriopose und Verstopfung zu vermeiden. Auch Frauen sollten jeden Tag ein Glas Sojamilch trinken. Sie können so dem Krebs vorbeugen, die Alterung ihrer Haut verlangsamen und ihre Schönheit länger erhalten.
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Sojamilch kann Ihnen jedoch nur Gesundheit spenden, wenn Sie wissen, wie man sie am besten zubereitet.


Wenn Sie regelmäßig Sojamilch trinken, sollten Sie sich am besten ein Gerät für die Zubereitung kaufen und die Milch selbst machen. Es ist nicht empfehlenswert, verschiedene Bohnenarten miteinander zu vermischen, verwenden Sie lediglich die Sojabohne für die Herstellung der Milch. Denn jede Bohnenart hat eine andere Wirkung. Wenn Sie verschiedene Bohnen miteinander vermischen, beeinflussen diese sich möglicherweise gegenseitig auf negative Weise. Es ist unwichtig, ob die Milch dicker oder dünner ist. Sie können sie ganz nach Ihrem Geschmack zubereiten.


Mengen Sie der Sojamilch am besten keinen Zucker bei. Wenn Sie jedoch ungesüßte Sojamilch nicht mögen, können Sie stattdessen auch einen Reisbrei mit frischer Sojamilch machen. Geben Sie hierzu gewaschene Reiskörner und Sojamilch in einen Topf und lassen Sie die Milch auf großer Flamme kochen bis es sprudelt. Drehen Sie dann die Flamme herunter und lassen Sie die Milch weiterkochen bis der Reis gar ist. Wenn nicht mehr genügend Sojamilch übrig ist, können Sie auch ein bisschen Wasser dazugeben. Rühren Sie den Brei ab und zu um, damit er nicht anbrennt.


Der Brei aus Sojamilch und Reis hat einen überraschend guten Geschmack. Das cremige Gefühl im Mund werden Sie so schnell nicht vergessen.


Da wir gerade von Sojamilch sprechen, möchte ich auch gleich noch die anderen Sojabohnenprodukte erwähnen wie zum Beispiel Tofu. Tofu ist anders als Sojamilch, denn um aus Sojamilch Tofu machen zu können, muss eine Salzlauge beigemengt werden, welche allerdings nicht besonders gut für den Magen ist. Sojamilch hingegen kann jeder trinken, aber diejenigen, die Magenprobleme haben, sollten nicht zu viel Tofu essen.
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Übersetzung von DD und PE, Artikel aus Buch: "Gesund bleiben mit der chinesischen Weisheit aus 'I Ging' ", Autorin: Luan Jia Qin
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Blog-Info:




  • Die einzelnen Meridiane und Akupunkturpunkte finden Sie unter "Meridiane A-Z".


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Freitag, 2. September 2011

Zhongli Blog, "Herzlich willkommen, lieber Frühling!" (Ein Leserbrief von einem Allergiekranken - von Zhong Li Ba Rens Blog)

Ade, geruchloses Leben! Ihr Buch, meine Freude daran und mein damit verbundener Erfolg

Sehr geehrter Herr Zhong Li,

in letzter Zeit kommt in mir sehr oft der Wunsch auf, einmal etwas über die Ernte vom Lesen Ihres Buches und über die Erfahrung mit den Übungen schreiben zu wollen. Ich habe im Januar zufällig eine Talk-Show bei BTV (Beijing TV) angeguckt, bei der Sie gerade interviewt wurden. Sie erklärten, woher Sie Ihren Künstlernamen haben. Auf diesen Kanal bin ich durch Zufall gekommen und habe auch gleich weitergezappt. Ihre grundsätzliche Einstellung „Du kannst dir selbst helfen“ hat sich jedoch fest in mein Herz eingeprägt.

Ende Januar ging ich mit meiner Familie in den Buchladen „Wang Fu Jing“ und zufällig entdeckte ich dort Ihr Buch „Du kannst dir selbst helfen“ (Band 1 und 2). Das äußerst interessante Vorwort in Band 2 brachte mich dazu, die Bücher zu kaufen. Im Vorwort erzählt Frau Gao Hui Ying über einen taiwanesischen Freund und seine langjährige chronische allergische Nasenentzündung, die sie selbst auch hatte. Diese 30 Jahre anhaltende, hartnäckige Krankheit des Taiwaners wurde von Ihnen gründlich geheilt und Frau Gao selbst leidet dank ihrer Hilfe nun auch nicht mehr darunter. Ich war überglücklich, da ich selbst schon seit 20 Jahren verschiedene Nasenprobleme habe, zum Beispiel Nasenhöhlenentzündung, allergische Nasenentzündung und Nasenpolyp. All diese Probleme machten mein Leben fast unerträglich. Immer wenn ich aus dem Haus ging oder heimkam und immer wenn das Wetter oder die Luftfeuchtigkeit sich änderten, reagierte meine Nase überempfindlich. Die Nase fing sofort an zu laufen oder sich zu verstopfen. Oft hatte ich Atmungsschwierigkeiten. Jahrelang konnte ich nur durch den Mund atmen, sodass der Hals immer trocken und entzündet war. Dadurch hatte ich auch Probleme mit meiner Stimme und Schlafprobleme. Da die Nase ständig und überall lief, geriet ich oft in Verlegenheit. Besonders schlimm war für mich, dass ich über 20 Jahre lang überhaupt nicht riechen konnte. Das Leben war buchstäblich „geruchlos“.

Mit den beiden Büchern ging ich nach Hause und „saugte“ aus Ihnen hungrig alle Informationen heraus. Ich versuchte, Ihre Einstellung gegenüber der Gesundheit zu verstehen und die Methode der Gesundheitspflege zu erlernen. Ich bin fest von dem Spruch „Alles Große ist einfach“ überzeugt und begann die von Ihnen vorgestellten kleinen Tipps und Übungen zu praktizieren. Ich fing mit der Brust-Bauch-Massage und anderen Übungen gegen Nasenprobleme an. Nach wenigen Tagen hatte ich schon meinen ersten Erfolg. Nachdem ich mich näher mit dem Buch beschäftigte, wurde mir immer mehr klar, dass unser Körper eigentlich ein komplettes und perfektes System ist. Alle Organe sind voneinander abhängig und arbeiten zusammen. Viele Krankheitsauslöser haben Ihren Ursprung in den inneren Organen. Mit diesem Basiswissen begann ich, die Übungen „Der goldene Hahn steht auf einem Bein“, „Gallenmeridian-Massage“, „Magenmeridian-Pflege“, etc. zu machen. Die Theorie „Die Stärkung des Körpers fängt bei den inneren Organen an“ wurde bestätigt, denn nach zwei Monaten Übung erlebte ich einige überraschende Erfolge.

Erfolg 1: Die Symptome der allergischen Nasenentzündung sind fast völlig verschwunden. Ich habe jetzt nicht mehr dieses Gefühl, eine dauerhafte Erkältung zu haben. Ich hatte es jahrelang und jeden Tag. Jetzt ist die Nase frei. Vor ein paar Wochen konnte ich plötzlich Düfte riechen. Ich kann mein Glücksgefühl gar nicht beschreiben. Schade, dass meine Nase diese Woche gerade nicht so fit ist. Aber natürlich weiß ich, dass eine langjährige Krankheit nicht so leicht in 2 Monaten gründlich zu beseitigen ist. Vor allem ist Nasenpolyp eine bekanntlich schwer zu heilende Erkrankung. Aber ich habe durch die 2 Monate eine riesige Hoffnung bekommen und glaube, dass ich mit Zeit und Willen all meine Probleme beseitigen kann. Es wäre natürlich schön, wenn ich mehr Tipps von Ihnen zum Thema Nasenpolyp bekommen kann. Ich hoffe so sehr, dass ich dem „geruchlosen“ Leben für immer „Ade“ sagen kann.

Erfolg 2: Mein Gewicht hat sich überraschenderweise um 4 Kilo reduziert. Mein Bäuchlein ist fast gar nicht mehr zu sehen. Ich glaube, das ist der Traum vieler Menschen. Ich war eigentlich nicht so sehr dick, aber ein bisschen dicker als normal. Meine Kollegen wundern sich alle über die Veränderung meiner Figur und fragen nach dem „wie“. Ich habe Ihr Buch kräftig empfohlen und nun hat jeder von Ihnen ein Buch. Manche haben mit der Brust-Bauch-Massage und Meridian-Pflege langjährige Verdauungsprobleme selbst geheilt. Andere haben Schlafprobleme beseitigt, andere wiederum haben ihre gesamte schwache Körperkondition verbessert. Leider gibt es auch einige, die ihr Buch gleich nach dem Kauf in ihr Bücherregal gestellt haben und mich heute noch fragen, wie ich abgenommen habe. Sie sagen, sie lesen ungerne und möchten einfach eine schnelle Lösung haben. Ich kann nur lächelnd darauf antworten: „Ihr müsst unbedingt sorgfältig jeden Artikel lesen! Dann erwartet euch eine schöne Überraschung.“ Ob sie das machen werden, darauf habe ich keinen Einfluss.

Erfolg 3: Meine Beine sind jetzt viel kräftiger und ich verdaue viel besser. Die Symptome wie Husten, Schleim und Halsentzündung sind kaum noch zu spüren. Ich weiß, das ist nur der gute Anfang. Wenn ich weiter mit Ihren Methoden ununterbrochen trainiere, werde ich bestimmt noch viel mehr unerwartete Früchte ernten können. Heute möchte ich Ihnen und allen anderen von meiner bisherigen Ernte erzählen und meine Freude mit ihnen teilen. Gleichzeitig möchte ich aber auch allen sagen: „Der Meister hat die Tür zur Gesundheit geöffnet und den Weg zur Gesundheit gezeigt. Praktizieren müssen wir selbst. Wir müssen den Weg schon selbst gehen. Die Ernte und Freunde aber sind garantiert.“

Ich wünsche Ihnen, sehr geehrter Herr Zhong Li, und allen, die Herrn Zhong Li unterstützen, und auch denen, die ihn nicht unterstützen, ein gesundes und glückliches Leben.





Die Chinesische Fassung des Textes finden Sie unter:
欢迎春天的到来:一位过敏患者的来信 (选自中里巴人的博客)

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Sonntag, 26. Juni 2011

GA 1, Die Entstehung der Akupressur











Die Ursprünge der Akupressur sind so alt wie der instinktive Impuls, bei Kopfschmerz die Hände gegen die Stirn oder die Schläfen zu pressen. Jeder Mensch benutzt irgendwann einmal spontan seine Hände, um angespannte oder schmerzende Körperstellen zu halten.


Vor über fünftausend Jahren entdeckten die Chinesen, dass Drücken bestimmter Körperstellen den Schmerz an der Stelle linderte, an der er auftrat, sich aber auch auf Körperstellen auswirkte, die vom Schmerz und dem Druckpunkt weiter entfernt lagen (1). Mit der Zeit fanden sie weitere Stellen, die nicht nur den Schmerz linderten, sondern auch die Funktion bestimmter innerer Organen beeinflussten. Während der Zeit der früheren chinesischen Dynastien, als Steine und Pfeile das einzige Kriegsgerät waren, berichteten viele Soldaten, die auf dem Schlachtfeld verwundet wurden, dass Krankheitssymptome, unter denen sie jahrelang gelitten hatten, plötzlich verschwunden waren. Solche seltsamen Berichte interessierten natürlich die Heilkundigen, die zunächst keinen logischen Zusammenhang zwischen der Verletzung und der daraufhin eintretenden Wiederherstellung der Gesundheit feststellen konnten. Nach jahrelangen sorgfältigen Beobachtungen entwickelten chinesische Ärzte dann Verfahren zur Heilung bestimmter Krankheiten, indem sie auf spezielle Punkte auf der Körperoberfläche schlugen oder in diese stachen (2). Wie im Falle der chinesischen Soldaten haben die Menschen zu allen Zeiten durch Probieren herausgefunden, wie sie sich selbst am besten helfen können. Die Kunst und Wissenschaft der Akupressur wurde mit Hilfe der Fähigkeiten von Menschen praktiziert, deren Sensibilität so hoch entwickelt war, dass sie spüren konnten, wo Menschen mit Schmerzen verspannt waren, und wahrnehmen konnten, welche Fernpunkte das Problem beseitigen würden. Die Chinesen praktizieren Selbstakupressur seit über fünftausend Jahren als einen Weg, gesund und glücklich zu bleiben. Auch Sie können lernen, wie Sie die Behandlung, die Ihr Arzt durchführt, ergänzen können. […]

Viele der Gesundheitsprobleme in unserer Gesellschaft, von Rückenschmerzen bis zur Arthritis, sind das Ergebnis einer unnatürlichen Lebensweise. Stress, Anspannung, mangelnde Bewegung, schlechte Ernährungsgewohnheiten und Haltungsfehler sind mit für die Epidemie der Degenerationskrankheiten in unserer Kultur verantwortlich. Die Akupressur ist eine Möglichkeit, dem Körper zu helfen, dem entgegenzuwirken und angesichts der Zwänge des modernen Lebens zu einem Ausgleich zu kommen.

Quelle:
“Heilende Punkte – Akupressur zur Selbstheilung von Krankheiten” von Michael Reed Gach (MensSana Verlag)

Fußnoten


(1) Ilza Veith (Übers.), The Yellow Emperor’s Classic of International Medicine (Berkerley: University of California Press, 1949). Ein altchinesischer medizinischer Text (Huang-ti nei-ching), der dem legendären “Gelben Kaiser” (Huang-ti [2697-2597 oder 2674-2575] zugeschrieben wird, wahrscheinlich aber erst im 3. oder 2. Jahrhundert v. Chr. entstanden ist.
(2) Dr. Stephen Thomas Chang, The Complete Book of Acupuncture (Berkerley; Celestial Arts, 1976), 14.



Blog-Info:




  • Die Fortsetzung finden Sie hier: "Wie Akupressur wirkt".


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Donnerstag, 23. Juni 2011

GA 1, Wie Akupressur wirkt











... und hier die Fortsetzung des Artikels "Die Entstehung der Akupressur":


Akupressurpunkte, auch Energiepunkte genannt, sind Stellen auf der Haut, die auf bioelektrische Impulse im Körper besonders gut reagieren und diese Impulse rasch weiterleiten. Die fernöstlichen Kulturen stellen sich die Punkte traditionell als Kreuzungspunkte spezieller Bahnen vor, auf denen die bei den Chinesen Chi (hier ist das Qi gemeint – von DD-Team) und bei den Japanern Ki genannte Lebensenergie fließt. Westliche Wissenschaftler haben mit Hilfe empfindlicher elektrischer Geräte dieses Netzwerk von Körperpunkten nachgewiesen und kartographiert.

Die Stimulierung dieser Punkte mit Druck, Nadeln oder Wärme löst die Ausschüttung von Endorphinen aus, schmerzlindernden Neurotransmittern. Dadurch wird der der Schmerz blockiert und die Versorgung des betroffenen Bereichs mit Blut und Sauerstoff verbessert. Dies bewirkt eine Entspannung der Muskeln und fördert die Heilung.

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Weil die Akupressur die zum Gehirn gesandten Schmerzsignale durch eine leichte, praktisch schmerzlose Stimulierung unterbindet, hat man sich die Wirkung so vorgestellt, dass sie die „Tore“ des schmerzlindernden Systems schließt und dadurch verhindert, dass Schmerzempfindungen über die Wirbelsäule zum Gehirn geleitet werden können (3). Akupressur lindert aber nicht nur den Schmerz, sondern kann auch das Gleichgewicht des Körpers wiederherstellen, indem sie Spannungen beseitigt, die eine einwandfreie Körperfunktion beeinträchtigen und das Immunsystem behindern. Akupressur gibt dem Körper die Möglichkeit, sich an Umweltveränderungen anzupassen und Krankheiten abzuwehren.


Verspannungen treten bevorzugt an Akupressurpunkten auf. Wenn ein Muskel chronisch angespannt oder verkrampft ist, ziehen sich die Muskelfasern unter der Wirkung der Milchsäure zusammen, die sich infolge von Ermüdung, Trauma, Stress, chemischen Ungleichgewicht oder Mangeldurchblutung ansammelt. So kann man zum Beispiel bei starkem Stress nicht mehr richtig atmen. Bestimmte Akupressurpunkte lösen die Spannung in der Brust und lassen wieder tief atmen.

Wenn ein Punkt gedrückt wird, löst sich die Muskelverspannung unter dem Druck des Fingers, wodurch sich die Fasern dehnen und entspannen können, das Blut wieder frei strömt und Gifte abtransportiert und ausgeschieden werden. Eine verbesserte Durchblutung bewirkt eine Versorgung der betroffenen Bereiche mit Sauerstoff und Nährstoffen. Damit nimmt die Widerstandsfähigkeit des Körpers gegenüber Krankheiten zu, und man lebt länger, gesünder und vitaler. Wenn das Blut und die bioelektrische Energie richtig fließen, steigert dies die Ausgeglichenheit, die Gesundheit und das Wohlbefinden.

Quelle: “Heilende Punkte – Akupressur zur Selbstheilung von Krankheiten” von Michael Reed Gach (MensSana Verlag)


Fußnoten
(3) T. Tan Leng, Margeret Y. C. Tan und Ilza Veith, “Acupuncture Therapy – Current Chineses Practice” (Philadelphia: Temple University, 1973).


Blog-Info:




  • Die Fortsetzung finden Sie hier:
    "Einsatzmöglichkeiten der Akupressur".


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Montag, 20. Juni 2011

GA 1, Einsatzmöglichkeiten der Akupressur











... und hier die Fortsetzung des Artikels "Wie Akupressur wirkt":



Die Akupressurpunkte kann man in vielen verschiedenen Lebensbereichen nutzbringend einsetzen. Man kann mit Akupressur Stress bekämpfen, aber auch Sportverletzungen heilend beeinflussen und ihnen vorbeugen. Bei den sportlichen Veranstaltungen unterziehen sich die Teilnehmer vor und nach den Wettkämpfen einer Sportmassage. Die Akupressur ergänzt sportmedizinische Behandlungen, indem man unter Anwendung geeigneter Punkte und Massagetechniken den Muskeltonus verbessert, die Durchblutung anregt und neuromuskuläre Beschwerden beseitigt.

Die Chinesen wenden Akupressur seit Jahrtausenden auch als Schönheitsbehandlung an. Man kann mit den Energiepunkten Zustand und Tonus der Haut verbessern und die Gesichtsmuskeln entspannen, wodurch man ganz ohne Pillen etwas gegen Falten tun kann.



Die Akupressur ist wie gesagt kein Ersatz für die ärztliche Behandlung, stellt aber oft eine geeignete Ergänzungsmaßnahme dar. Sie kann zum Beispiel die Heilung eines gebrochenen Knochens beschleunigen, sobald dieser eingerichtet ist, aber auch einem Krebspatienten dabei helfen, mit seinen Schmerzen und Ängsten besser umzugehen.



Ebenso kann die Akupressur eine chiropraktische Behandlung wirksam begleiten. Durch eine Entspannung und Tonisierung der Rückenmuskulatur erleichtert und verbessert die Akupressur die Korrektur der Wirbelsäule, und die Wirkung hält länger an. In der Tat wurden die beiden Therapien im alten China ursprünglich parallel durchgeführt.



Menschen in psychotherapeutischer Behandlung können von der Akupressur profitieren, indem sie mit ihrer Hilfe das Körperbewußtsein steigern und besser mit Stress umgehen lernen. Wenn starke Gefühlsregungen kein Ziel finden und ungelöst bleiben, "speichert" der Körper die dadurch entstehenden Spannungen in den Muskeln. Die Akupressur kann helfen, das emotionelle Gleichgewicht wiederherzustellen, indem sie die von unterdrückten Gefühlen herrührenden aufgestauten Spannungen löst.


Nach ihrer Art und Wirkungsweise lassen sich zwei Typen von Akupressurpunkten unterscheiden. Wenn man einen Punkt in demjenigen Bereich stimuliert, in dem man Schmerz oder Spannung emfpindet, nennt man ihn einen lokalen Punkt. Derselbe Punkt kann aber auch bei Schmerzen in einem entfernt gelegenen Körperteil helfen; in diesem Fall spricht man von einem Fernpunkt. Die Fernwirkung wird über einen elektrischen Kanal des menschlichen Körpers vermittelt, einen sogenannten Meridian. Diese Meridiane sind Bahnen, die die Akupressurpunkte untereinander wie auch mit den inneren Organen verbinden. Die Meridiane sind Kanäle, durch die elektrische Energie durch den Körper fließt. Man stellt sie sich als Teil eines übergeordneten Kommunikationssystems der universellen Lebensenergie vor, die die Organe mit allen sensorischen, physiologischen und emotionellen Aspekten des Körpers verbindet. In diesem physischen Energienetz gibt es Schlüsselpunkte, mit deren Hilfe wir unsere spirituelle Bewußtheit vertiefen und uns selbst heilen können.



Weil die Stimulation eines bestimmten Punktes ein heilendes Signal in andere Körperbereiche auszusenden vermag, kann jeder Akupressurpunkt bei mehreren Beschwerden und Symptomen hilfreich sein. [...]



Quelle: “Heilende Punkte – Akupressur zur Selbstheilung von Krankheiten” von Michael Reed Gach (MensSana Verlag)


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Freitag, 17. Juni 2011

WU-BL 2, Der erste Schritt zur Gesundheit: Keine neuen Krankheitsauslöser erzeugen! - 不再创造新的疾病是养生的第一步











Im letzten Sommer nieste eine junge Kollegin von mir jeden Vormittag im Büro, und zwar ununterbrochen. Ich fragte sie: „Du schläfst nachts nur in Unterwäsche, oder?“ – „Woher weißt du das?“, fragte sie mich. Ich sagte: „Ich bekomme doch mit, wie viel du jeden Vormittag niest. Das ist nicht so schwer zu erraten.“ Ich schlug ihr anschließend vor, nachts mit langer Hose zu schlafen. Schon gleich am darauffolgenden Tag musste sie nicht mehr niesen.

Da sie noch sehr jung ist und auch ein ganz gutes Xue Qi (Blutenergie – vom Übersetzer) hat, nieste sie weiterhin jeden Vormittag recht heftig, am Nachmittag aber kaum noch. Das Niesen am Vormittag diente dem Körper dazu, die innere Kälte auszutreiben. Ich vermute, dass sie im Alltag bestimmten Gewohnheiten nachging, die das Eindringen der Kälte in den Körper möglich machten. Höchstwahrscheinlich geschah dies immer nachts, denn vor allem im heißen Sommer in Taiwan schlafen alle Menschen mit eingeschalteter Klimaanlage. Schläft man also nur in Unterwäsche, bahnt sich die Kälte sehr schnell ihren Weg über Gallen- (an der Beinaußenseite) und Magenmeridian in unseren Körpers. Junge Menschen haben eine gute Blutenergie und können somit während des Vormittags die in der letzten Nacht eingedrungene Kälte austreiben. Daher spielt der Körper im Sommer immer wieder das gleiche Theater. Allmählich kann er so auch allergische Reaktionen in der Nase entwickeln. Schläft man hingegen mit langer Hose, werden die Oberschenkel geschützt und man muss am nächsten Morgen nicht mehr niesen.

Viele chronische Krankheiten entstehen tatsächlich dadurch, dass wir immer wieder neue Krankheitsauslöser erzeugen. Beseitigen wir die neuen Krankheitsauslöser nicht, so können wir, selbst wenn wir ein Wundermittel besitzen, höchstens unsere bereits vorhandenen Krankheiten heilen. Was wir heute neu erzeugen, müssen wir morgen weiterbehandeln. So nimmt der Teufelskreis kein Ende. Zudem schieben die meisten Menschen die Schuld auf die Ärzte, weil diese ihre Krankheit nicht gänzlich heilen konnten.

Ein Freund von mir erfuhr bei einer Untersuchung, dass er Krebs in den Adern seiner Leber habe. Er fragte mich, was er tun solle. Der TCM-Theorie zufolge verursachen häufige Wutanfälle einen solchen Krebs. Große Wut erzeugt Blutungen im Inneren der Leber. Dieses Blut findet dort keinen Ausgang und entwickelt sich so zu Aderkrebs. Ein solcher Krebs fügt dem Körper zwar keinen unmittelbaren Schaden zu. Wenn man jedoch schon relativ alt und allmählich nicht mehr ausreichend Blutenergie hat, dann entwickelt sich ein solcher Krebs zu anderen schlimmen Krankheiten. Ich gab meinem Freund den Ratschlag, seine Gefühle zu kontrollieren und große Wutanfälle zu vermeiden, damit keine neuen Geschwüre entständen. Als nächstes solle er seine Blutenergie stärken. Denn ist diese stark genug, lösen sich die vorhandenen Geschwüre langsam auf. Bei chronischen Krankheiten sollte man als allererstes mittels Betrachtung der Lebensgewohnheiten und des Charakters des Patienten versuchen, die Ursache der Krankheit herauszufinden. Falls notwendig, sollten die Patienten ihre Lebensgewohnheiten ändern, um so die Entstehung neuer Probleme zu verhindern. Anschließend sollten sie ihre Blutenergie stärken, damit der Körper genügend Energie hat, um alte Probleme selbst heilen zu können.



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Dienstag, 14. Juni 2011

Zhongli 1 K 4-14, Psychische Krankheiten können auch mit Hilfe der Meridiane behandelt werden

An einem Wochenendabend rief mich ein Freund an, der Geschäftsmann ist und sagte, dass er am nächsten Tag eine ältere Dame aus Hongkong zu mir bringen wolle. Sie ist die Ehefrau eines seiner wichtigsten Kunden und hat Neurodermatose, die nach der TCM-Theorie als Hautflechte bezeichnet wird. Ich sagte, dass ich so etwas nicht behandeln kann. Aber er antwortete, dass diese Frau schon lange meinen Namen kannte und mich unbedingt aufsuchen wollte. Außerdem ist ihr Mann einer seiner wichtigsten Kunden, daher sollte ich ihm unbedingt helfen.

Am nächsten Morgen standen die beiden sehr früh schon vor meiner Tür, also hatte ich keine andere Wahl. Unter den Medizinern gibt es einen Spruch: „Chirurgen behandeln keine Flechten. “Das hat seine Gründe. Die Auslöser dieser Erkrankung sind sehr kompliziert und vielseitig und können nur schwer beseitigt werden. Bei solchen hartnäckigen Krankheiten kenne ich natürlich die Grenzen meiner Fähigkeiten und möchte auch nicht die Zeit meiner Patienten verschwenden. Da sie schon da war, fing ich an, ihren Puls zu fühlen und fand heraus, dass manche Stellen sehr schwach waren und andere sehr stark. Ihre Niere schwebte ziemlich lose. Urin und Stuhl zeigten bei ihr aber normale Werte an, auch hatte sie einen guten Appetit. Bis auf die Hautprobleme am ganzen Körper hatte sie eigentlich keine anderen Beschwerden. Sie hatte in Europa, Amerika und Canada verschiedene Ärzte aufgesucht, hatte aber keinen Erfolg.

Wieder eine Person mit emotionalen Blockaden! Ich sagte zu ihr: „Sehr geehrte Frau, Sie sind eigentlich ganz gesund. Aber Sie fühlen sich sehr unglücklich und können ihren Gefühlen nicht freien Lauf lassen. Einmal richtig heulen könnte Ihnen gut tun.“ Kaum hatte ich zu Ende geredet, brach sie schon in Tränen aus. Sie erzählte mir, dass ihr reicher Mann vor ein paar Jahren eine Affäre gehabt hatte. Die Geschichte sei zwar schon vorbei, aber ihre Blockade sei immer noch da. Sie konnte ihrem Man nicht wirklich verzeihen. Leider konnte sie mit niemandem darüber reden. Ich tröstete sie nicht. Ich stellte nur ab und zu ein paar schmerzhafte Fragen, sodass sie immer weiter erzählen und weinen würde. Eine Stunde lang saßen wir da, sie erzählte, und ich hörte ihr zu. Allmählich beruhigte sie sich wieder. Ich tastete dann noch einmal ihren Puls. Die Frequenz der entsprechenden Organe war nun ruhiger. Das Herz und die Lunge wurden kräftiger. Sie sagte, sie schwitze. Ich massierte ihren Tai-Chong-Punkt (LR3) auf dem Lebermeridian, und sie spürte starke Schmerzen. Ich klopfte ihren Gallenmeridian (äußere Seite des Oberschenkels) entlang, und sie konnte die Schmerzen kaum ertragen. Anschließend reizte ich den Yang-Lin-Quan-Punkt (GB34), um die giftige Energie in den Darm abzuleiten. Zuletzt massierte ich ihren San-Jiao-Meridian an der Armrückseite und den Tan-Zhong-Punkt (RN17, liegt zwischen den Brüsten) auf dem Ren-Meridian. Sie fing an, aufzustoßen und zu pupsen, und schämte sich deswegen sehr. Sie entschuldigte sich, und nun tröstete ich sie: „Alles ist jetzt raus und die Blockade ist weg. Für Ihre Krankheit haben wir nun ein Mittel.“

Es ist zwar eine Hauterkrankung, aber der Auslöser ist ein Problem in der Leber. Nicht die Leber selbst, sondern das Qi ist in der Leber blockiert, sodass die entgiftende Funktion der Leber gestört wird. Die Leber ist die größte Maschine im Körper, die alle Gifte bekämpft. Sie zersetzt Gift aus Essen, Blut sowie anderer ungesunder Energie, sodass Niere, Blase und der Harnstrang die Gifte in Urin umwandeln und heraustreiben können. Nach der TCM-Theorie kann Aufregung und Ärger der Leber schaden. Wenn die Leber dadurch angegriffen wird, funktioniert sie nicht mehr normal und sie kann die Gifte nicht gründlich zersetzen. Viele Gifte suchen sich dann ihren Weg direkt durch die Niere nach draußen. Dadurch bilden sich aber schnell Steine und die Niere kann sie nicht hinausbefördern. So kommen die Steine ins Blut und bewegen sich mit dem Kreislauf mit. So wird das Blut auch verschmutzt. Unser Körper weiß sich dagegen zu schützen und möchte nicht, dass andere Organe angegriffen werden. Daher lässt er die Gifte durch die Poren hinaus. Die Poren sind eigentlich auch Kanäle der Entgiftung, können aber nur 8 % der Gifte nach außen befördern. Obwohl sie nur diese geringe Fähigkeit besitzen, müssen sie dann 80% des Giftflusses übernehmen und zwar ihr Leben lang. Daher ist die Haut ständig von Giften überschwemmt und belastet. Hautflechten sind Symptome für extreme Mengen von gesammelten Giften, die unbedingt nach außen befördert werden müssen. Die Haut ist also das Opfer der Gifte von inneren Organen. In Wirklichkeit müssen wir den Flechten danken, denn wenn die Gifte nicht durch die Haut rauskommen, könnten sie vielleicht im Körper Tumore und Gicht verursachen oder aber auch anderen Organen schaden. Die Leber könnte auch direkt geschädigt werden. Am schlimmsten wäre es, würde eine Leberzirrhose entstehen, oder? Einmal besuchte mich ein schwedischer Experte für Naturheilkunde und erzählte mir, dass er die Reflexzonen für Niere, Harnröhren sowie Blase an Patienten massiert habe, die unter Neurodermatose litten. Mit dieser Methode sind die Patienten geheilt worden. Das war eine Sensation in der Welt der Naturheilkunde. Ich sagte: „Ihre Denkweise ist sehr gut, denn die Gifte sollen an den geeigneten Stellen nach außen befördert werden.“

Zurück zum Thema mit der Frau von vorhin: ich riet ihr, zu Hause die Stelle, die ich bei ihr massiert hatte, weiter zu massieren. Ich schenkte ihr sogar einige chimonanthusförmige Nadel (Chimonanthus ist eine chinesische Winterblüte – vom Übersetzer) und sagte zu ihr: „Wenn es in der Nacht zu sehr juckt und sie nicht einschlafen können, können Sie mit dieser Nadel sanft auf die juckende Stelle stechen. Wenn es leicht blutet, geht der Juckreiz weg.“ Das freute sie sehr und sie sagte: „Zwischen 12 Uhr und 3 Uhr nachts kann ich wegen des Juckreizes nie schlafen.“ Sie fragte mich anschließend, ob eine ihrer Verwandten, die ebenfalls unter dieser Krankheit leide, auch diese Methode mit der Nadel anwenden solle. Ich sagte sofort nein, denn ihre Entgiftungsfunktion der Leber war durch meine Behandlung wieder repariert worden. Die Kanäle seien nun frei für die Gifte. Die Gifte gingen nun den normalen Weg entlang und kämen heraus. Der Juckreiz in der Nacht komme vom kleinen Rest der Gifte. Wenn man mit der Nadel sticht, geht auch der Rest durch die leichte Blutung weg. Wenn aber die Entgiftungsfunktion der Leber nicht repariert wird, können die Gifte nur durch die kleinen Wege, nämlich die Poren, hinaus. Wenn man zusätzlich noch auf die erkrankte Stelle sticht, dann drängen die Gifte durch diese Stelle nach außen. Die Erkrankung wird also an dieser Stelle noch schlimmer. Obwohl die Beseitigung von Giften durch die Behandlung der Haut es auch eine bekannte Methode ist, muss dabei gleichzeitig der Aderlass oder das Schröpfen angewandt werden. Außerdem sollte zuzüglich noch Kräutermedizin als Unterstützung eingenommen werden. Der ganze Vorgang ist zu kompliziert und der Patient selbst sollte dies lieber lassen. Ich rate also davon ab, selbst direkt mit Nadeln die erkrankte Stelle zu behandeln.

Ich schlug ihr vor, nicht mehr andauernd an die Vergangenheit zu denken, denn sonst werde der Auslöser der Krankheit nie wirklich verschwinden. Sie antwortete: „Ich versuche es. Manchmal ist es wirklich schwer.“ Tja, ich habe auch keine bessere Lösung. Wir sollten einfach akzeptieren und verzeihen können.

Ich bin keiner, der sehr gut trösten kann. Denn ich denke oft: “Lasse schöne Wörter und Mitleid beiseite. Patienten mit psychischen Problemen brauchen Willenskraft. So etwas kann ihnen niemand geben. Nach zwei Wochen rief sie mich an und sagte, sie sei komplett gesund. Ihr psychischer Zustand sei auch sehr stabil. Außerdem erzählte sie mir, dass sie gerade Jin-Gang-Jing (ein heiliges Buch der Buddhisten – vom Übersetzer) lese und unheimlich viel Kraft davon bekomme, vor allem durch den Satz: „Lassen wir alles Äußere weg, lernen wir unser wahres Herz kennen.“




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Samstag, 11. Juni 2011

Zhongli 1 K 3-16, Bei Ärger, Aufregung oder schlechter Laune massieren Sie den Tai-Chong-Punkt (LR3)

Der Tai-Chong-Punkt (LR3) befindet sich auf dem Lebermeridian zwischen der 1. und 2. Zehe, ca. 1 - 1,5 cm von der Trennung der Zehen entfernt. Der Punkt liegt jedoch nicht an der Oberfläche, sondern tief zwischen den Knochen.

Einmal
, es war im August, machte ich eine Dienstreise nach Hong Kong und nutzte so die Gelegenheit, einen früheren Kollegen zu besuchen. 3 Jahre zuvor war er vom chinesischen Inland nach Hong Kong gezogen, um dort eine Privatpraxis aufzumachen. Ein Hong Konger Millionär, dessen Rheuma durch die Akupunktur-Methoden meines Kollegen geheilt worden war, sponserte die Praxis. Sie ist dort ziemlich bekannt geworden und alle Patienten sind wohlhabende Geschäftsleute. Die Privatpraxis befindet sich in einem zweistöckigen Haus in den Bergen. Jeder weiß, dass so eine Lage in der teuren Stadt Hong Kong fast unbezahlbar ist. Die Innenarchitektur ist in einem eher klassischen Stil gehalten. Es ist also eine wirklich gehobene Praxis.

Mein Kollege Wen An eilte mir entgegen, um mich zu begrüßen, verschwand dann aber gleich wieder. Sein Assistent sollte mir etwas Gesellschaft leisten. Ich trank Tee und merkte, dass ich zu einer ungünstigen Zeit gekommen war. Ich wollte gerade gehen, als Wen An auf mich zu rannte und sich mehrmals bei mir entschuldigte. Er sagte, er wolle mich am Abend einladen. Ich sagte scherzhaft: „Du hast so viele Patienten, dass Du ständig zwischen den Behandlungszimmern hin und her rennen musst!“ Er antwortete seufzend: „Ach wo! Obwohl, … da ist eine Patientin mit Beinschmerzen, bei der ich völlig ratlos bin.“ Ich kenne das Niveau meines Kollegen. Meistens brauchte er nur eine einzige Nadel und schon waren die Schmerzen an Rücken und Bein verschwunden. Was ist heute mit ihm los? Er sah, dass ich nicht ganz verstand, klopfte mir auf die Schulter und sagte: „Na mein Freund, kannst Du vielleicht einmal versuchen, sie zu behandeln? Sie ist eine wichtige Patientin von mir.“ Ich sagte: „Wenn Du ihr schon nicht helfen kannst, wie dann ich?“ Er bestand darauf: „Versuch‘s doch mal. Wenn Du sie auch noch behandelst, habe ich wenigstens eine Erklärung ihr gegenüber.“

Er führte mich also zum Behandlungsraum. Seine zwei Assistenten behandelten gerade die Beine der Patientin mit der Schröpfmethode. Ich ließ zuerst die Schröpfköpfe abnehmen und half dann der Kranken, sich aufzusetzen. Es handelte sich um eine etwas dickere Dame, die bereits die 50 überschritten hatte. Ihre Unzufriedenheit stand ihr deutlich ins Gesicht geschrieben. Mein Kollege stellte mich der Dame auf überschwängliche Art und Weise vor. Sie musterte mich streng und fragte: „Sind sie überhaupt kompetent?“ Ihr Misstrauen war unverkennbar, ihr Gesicht ausdruckslos.

Ich bin nur selten so unhöflichen Patienten begegnet. Trotzdem sagte ich lächelnd: „Sie sind ja nicht tot krank! Da braucht es keine grosse Heilkunst!“ Sie erwiderte: „Was wissen Sie denn schon, was ich habe?“ Ich versuchte, möglichst entspannt zu wirken und fuhr lächelnd fort: „Wenn ich erst einmal Ihren Puls gefühlt habe, weiß ich Alles.“

Ihre Gesichtsmuskeln schienen sich nun etwas zu entspannen, und sie hielt mir ihre Hände hin. Beim Fühlen ihres Pulses spürte ich, dass die Ader, die der Leber zugeordnet ist, straff wie ein Seil gespannt war. Die Ader für die Niere schlug nur sehr schwach, die Ader für Lunge und Blase war ganz in Ordnung. Ich sagte mit sehr sicherer Stimme: „Ihre äußeren Symptome sind die Schmerzen in den Beinen. Die Ursache selbst liegt aber nicht in den Beinen, sondern in der Leber. Sie wurden bestimmt zuerst verärgert und haben sich in der Nacht dann erkältet. Heute kamen dann die Schmerzen hinzu.“

Nachdem sie das hörte, fing sie gleich an zu lachen. Sie stimmte sofort zu. „Ja, genau! Gestern Nachmittag habe ich mich mit meinem Geschäftspartner heftig gestritten. Ich konnte abends nicht mal mehr was essen. In der Nacht hatte ich dann einen sehr unruhigen Schlaf. Ich spürte eine unglaubliche Hitze in mir und stellte die Klimaanlage auf sehr hohe Stufe. Heute Morgen war mein Bein eiskalt und es wurde so schlimm, dass ich nicht mehr laufen konnte. Auch Ihr Kollege teilte mir vorhin mit, dass ich Kälte abbekommen habe. Er hat mich mit Akupunktur behandelt, aber das hat gar nichts gebracht, das Schröpfen hat dann die Schmerzen nur noch verschlimmert!“

Ich tröstete sie: „Mein Kollege hat Alles richtig gemacht, nur wusste er nicht, dass Sie sich leicht aufregen. Deshalb hat er den „Ärger-weg-Punkt“ nicht akupunktiert.“ „Was? Es gibt einen „Ärger-weg-Punkt“? Erzählen Sie Märchen? Wo ist der denn?“ Diese starke Frau verhielt sich nun wie ein neugieriges Kind. Sie nahm meine Hand, um mich auf diese Weise zu bitten, ihr den Punkt zu zeigen.

Es gibt natürlich keinen tatsächlich so benannten „Ärger-weg-Punkt“. Was ich ihr zeigte, war ein Punkt auf der Oberschenkel-Innenseite, nämlich der sogenannte Yin-Bao-Punkt (LR9). Ich erklärte ihr: „Wenn Sie sich aufregen, spannt sich die Leber an. Das nennen wir normalerweise Leberfeuer. Zugleich wird auch der gesamte Lebermeridian davon beeinflusst. Das Leberfeuer stört den Blut- und Energiekreislauf (Kreislauf des Qi – vom Übersetzer). Dies bedeutet, dass das Bein nicht ausreichend mit Blut und Qi versorgt wird und sich deshalb nicht mehr gegen die Kälte wehren kann. Die kalte Luft der Klimaanlage nutzte die Gelegenheit aus, in Ihren Körper einzudringen. Kein Wunder, dass Ihr Bein jetzt weh tut. Gegen die Schmerzen am Bein schlage ich vor, dass wir die Stauung im Lebermeridian wegmassieren, damit Blut und Qi wieder nach unten hin weiterfließen können.

Ich ließ sie zuerst selbst den besagten „Ärger-weg-Punkt“ erspüren. Sie bemerkte dort einen harten Knoten. Mit meiner Handfläche massierte ich vom Yin-Bao-Punkt aus den Lebermeridian entlang nach unten. Zu Beginn schrie sie wegen der Schmerzen, aber schon nach zwei Minuten beruhigte sie sich wieder. Dann ließ ich sie das Behandlungsbett verlassen. Sie lief zwei Runden durch das Zimmer und machte anschließend sogar noch eine Kniebeuge. Die Schmerzen waren wie weggeblasen. In diesem Moment war sie überglücklich und lud mich sogar zu sich nach Hause ein.

Ich lehnte dankend ab, und begleitete sie zur Tür. Als ich zurück ins Wohnzimmer kam, fragte mich mein Kollege etwas verwirrt: „Ich habe bei ihr vorhin alle Punkte akupunktiert, die die Meridiane freimachen und die Kälte austreiben können, aber ihre Waden blieben trotzdem eiskalt. Du hast nur den Yin-Bao-Punkt massiert und ihre Füße wurden gleich warm. Wie kommt das?“

Ich erklärte ihm: „Ihr Schienbein war eiskalt, weil ihr Blut- und Energiekreislauf (Kreislauf des Qi – vom Übersetzer) nicht in Ordnung waren und die Stauung auf dem Lebermeridian lag. Du hast mit Intensität den Blasenmeridian freigemacht. Daraufhin hat sich der andere Meridian nur noch mehr angespannt. Das ist wie bei einem fest gespannten Seil, je fester du ziehst, desto fester spannt es sich. Wir müssen einen Knoten finden und in unserem Fall befindet sich der Knoten direkt am Yin-Bao-Punkt. Wenn wir diesen Knoten weichmassieren können, entspannen sich alle Meridiane.“

Abends traf ich mit Wen An auf ein Bier. Das war eine richtige Feier für ihn. Er sagte: „Ich habe viele Patienten, die eine kranke Leber haben. Weißt Du gute Lösungen?“ Ich hob das Glas und sagte: „Weniger saufen und sich nicht aufregen. Das ist die beste Lösung.“Herr Wu Qing Zhong hat in seinem Buch „Handbuch für den menschlichen Körper“ betont, dass man den Tai-Chong-Punkt (LR3) massieren solle. Das ist wirklich ein wertvoller Vorschlag. Das Massieren dieses Punktes kann Stauungen lösen und schlechte Laune vertreiben. Er ist auch sehr gut für die Pflege von Leber und Milz, auch ist er ein echter Schatz für Menschen, die sich oft aufregen. Er ist der wirkliche „Ärger-weg-Punkt“. Mit dieser Aussage verwirre ich Sie möglicherweise. Eben noch habe ich den Yin-Bao-Punkt als „Ärger-weg-Punkt“ bezeichnet und jetzt behaupte ich, dass der Tai-Chong-Punkt dieselbe Wirkung hat. Welcher ist nun der Richtige? Ich muss gestehen, dass es mir schwer fällt, dies zu erklären. Man muss wissen, woher die Krankheit kommt. In diesem Fall können beide Punkte den Ärger, die Aufregung oder die schlechte Laune beseitigen.




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Mittwoch, 8. Juni 2011

Zhongli 1 K 3–12, Fünf leicht zu erlernende und sofort wirkende TCM-Methoden (TCM = Traditionelle Chinesische Medizin – vom Übersetzer)

Zum Inhalt:


Wir gehen zum Arzt, wenn wir krank sind. Das ist nun einmal notwendig. Aber ist es doch eigentlich besser, den Krankheiten vorzubeugen. Die Frage ist: Wie beugen wir vor? Wir können ein paar einfache, aber dennoch wirkungsvolle Methoden erlernen. Im Folgenden möchte ich Ihnen ein paar dieser Methoden empfehlen.


Eines der größten Probleme der modernen Zeit ist unsere Gesundheit. Wir sind immer von Kranken umgeben, mal sind es unsere Eltern, mal unsere Kinder, mal ist es der Ehepartner, mal sind es die Freunde, mal die Nachbarn oder manchmal sind wir selbst krank. Viele Leute leiden jahrelang oder gar ihr Leben lang an einer Krankheit. Wenn nur einer in der Familie krank ist, ist die ganze Familie um ihn besorgt. Die Gesunden können dem Kranken kaum helfen und können nur auf den Arzt hören. Es ist traurig, wenn wir unserem lieben Familienmitglied nur beim Leiden zusehen können. Tatsache ist, dass wir bei Krankheiten eben nicht die Ratlosen spielen müssen. Wir können hier wirklich Einiges tun.

Wir gehen zum Arzt, wenn wir krank sind. Das ist nun einmal notwendig. Aber ist es doch eigentlich besser, den Krankheiten vorzubeugen. Die Frage ist: Wie beugen wir vor? Wir können ein paar einfache, aber dennoch wirkungsvolle Methoden erlernen. Im Folgenden möchte ich Ihnen ein paar dieser Methoden empfehlen.

1. Das Schaben
Die erste Methode, die ich Ihnen empfehlen möchte, ist das Schaben, da es für die Vorbeugung am geeignetsten ist. Das Schaben ist auch unter den sechs Standardmethoden der TCM die Methode, die an erster Stelle steht. Gegen leichte Erkrankungen, vor allem im Anfangsstadium, ist diese Methode die erste Wahl. Beispiele für Erkrankungen dieser Art sind: Erkältung, Hitzschlag, akute Magen- und Darmbeschwerden, Nacken-, Schulter- und Rückenprobleme, Hautkrankheiten (hier sollten Sie allerdings nicht direkt auf der Problemzone schaben) usw. Auch die Anwendung der Schabetechnik selbst ist extrem einfach. Sie brauchen nur ein kleines Brettchen (Schaber – vom Übersetzer) aus Kuhhorn, hartem Plastik oder Porzellan (Hauptsache flach und nicht scharf) und eine Flasche Massageöl. Schaben Sie schräg zur Körperoberfläche (ca. 45°) an dem Meridian entlang, der wahrscheinlich von der Krankheit betroffen ist oder bei dem eine Blockade vorliegt. Sie müssen nicht besonders kräftig schaben. Über die Schabetechnik werde ich in einem anderen Kapitel noch ausführlicher schreiben. Die roten Punkte, die nach dem Schaben auf der Haut zum Vorschein kommen, mögen Ihnen vielleicht Angst machen, der Betroffene fühlt sich auf jeden Fall sehr erleichtert. Die Haut ist nicht verletzt, Sie können also bedenkenlos baden oder duschen. Nach ein paar Tagen verschwinden die Punkte dann.

2. Das Schröpfen
Man hört immer wieder eine Redensart aus dem (chinesischen – vom Übersetzer) Volksmund, die da besagt: „Mit Akupunktur und dem Schröpfen ist eine Krankheit bereits halb geheilt.“ Dies zeigt, dass die Methode sehr tief in der Kultur verankert und weit verbreitet ist, auch dass sie eine große Heilwirkung besitzt. Heutzutage kann man sich im Kurbad oder in einer Massagepraxis schröpfen lassen. Ich empfehle denjenigen, die das Schröpfen erlernen möchten, Schröpfgläser mit Pistole zu kaufen. Diese neue Version ist sehr einfach und praktisch. Das Vakuum wird nicht mehr mit dem Feuer erzeugt (die Pistole erzeugt das Vakuum durch Absaugen der Luft – vom Übersetzer). Für welche Krankheiten ist diese Methode also geeignet? Das Schröpfen eignet sich sehr gut für die Behandlung eines Hexenschusses. Die Gläser können direkt auf der Schmerzstelle aufgesetzt werden. Sie stellen sehr schnell eine Linderung des Schmerzes fest. Diese Methode ist außerdem noch praktisch für Schmerzstellen, auf denen man nicht schaben kann und wo der Schmerzpunkt sehr tief unter der Haut liegt, wie z.B. bei chronischen Schulterschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Leber- oder Gallenproblemen.

Das Schröpfen ist noch einfacher als das Schaben. Sie müssen nur einen Satz Vakuumgläser (mindestens 8) vorbereiten und ein Meridianbild in ihrer Nähe haben. Für die Behandlung gibt es keine strengen Tabus. Bei denjenigen unter Ihnen, die beim Schröpfen schnell Bläschen auf der Haut bekommen, sollte die Behandlung lediglich nicht zu lang andauern, und die Gläser sollten sich nicht zu fest ansaugen. Die Bläschen, die beim Schröpfen entstehen, sind eigentlich ein gutes Zeichen. Vielen macht dies nur etwas Angst.

3. Die Fußreflexzonenmassage
Wenn Sie das Schaben und das Schröpfen nicht erlernen wollen, aber bereits die Methode der Fußreflexzonenmassage beherrschen, können Sie trotzdem 70 % der alltäglichen Krankheiten vorbeugen oder diese lindern. Diese wunderbare Wirkung der Fußmassage ist noch lange nicht von allen anerkannt, weil Fachärzte diese nicht besonders schätzen und diejenigen, die die Methode anwenden, meistens keine medizinischen Kenntnisse haben. Denn Letztere sind eher „Handwerker“, die nur ein paar einfache Tricks in ihrer Ausbildung an die Hand bekommen haben. Diese sehr individuelle und interessante Fußmassage ist zu einer routinemäßigen Arbeit geworden. Schade! Eine Anwendung der Fußreflexzonenmassage ist bei folgenden Erkrankungen sinnvoll: Mangelnde Blutversorgung des Herzens, Magen- und Darmprobleme, Leber- und Gallenerkrankungen, Zuckerkrankheiten, Infektion im Harnorgan und verschiedene Entzündungen. Einmal sagte ich einem 14-jährigen Jungen, der nach einer Hirntumoroperation an einer Folgekrankheit litt, dass er in der Fußreflexzone eine kleine Fläche in Erbsengröße massieren solle. Er massierte diese Stelle zwei monatelang und das linke Auge, das sich laut den Ärzten nie wieder öffnen könne, wurde wieder völlig gesund. Eine winzig kleine Reflexzone hatte sein Auge gerettet.

4. Akupressur auf bestimmten Akupunkturpunkten
Diese Methode ist ebenfalls sehr leicht zu erlernen. Sie müssen nur die ungefähren Verlaufslinien der Meridiane und noch dazu die häufig anzuwendenden ca. 20 Punkte kennen. Dann haben Sie immer eine Lösung parat, egal ob bei Magen- und Darmproblemen, Kopfschmerzen, Erkältung, Menstruationsbeschwerden usw. Die Wirkung der Akupressur ist zu vergleichen mit der der Akupunktur. Hier ein Beispiel: Eines Tages war der Aufzug in dem Haus, in dem ich wohne, defekt. Ich musste zu Fuß hochgehen. Im dritten Stock sah ich den alten Herrn Zhang, der im 6. Stock wohnt. Er trug in der rechten Hand einen Gemüsekorb und hielt sich mit der linken Hand am Geländer fest. Er stand da, war sehr blass und bekam kaum noch Luft. Ich weiß, dass er Herzprobleme hat. Darum nahm ich seine linke Hand und massierte den Lao-Gong-Punkt (PC8) auf der Handinnenseite eine Minute lang. Herr Zhang atmete tief aus und sagte, ihm ginge es viel besser. Wir gingen dann zusammen ohne Unterbrechung weiter bis in den 6. Stock. Ich habe sehr viele solche Fälle erlebt. Ich hoffe, dass ich Sie damit überzeugen konnte.

5. Daoyin: Eine Energie-Regulierungsmethode
Diese Methode ist der westlichen Homöopathie sehr ähnlich. Sie ist noch etwas vielseitiger und das Praktizieren dieser Methode ist noch sicherer. Zum Beispiel reizt man bei Erkältung die Nase, um zu niesen. Das Niesen bewirkt, dass die Kälte aus dem Körper heraus getrieben wird. Bei Durchfall lässt man den Kranken alle Giftstoffe aus dem Körper heraus treiben. Bei Übelkeit hilft man dem Kranken, alles zu erbrechen. Bei Fieber verhilft man dem Kranken dazu, möglichst viel zu schwitzen. Insgesamt ist zu beachten, dass die Symptome wirklich ganz klar definiert sein müssen. Daher empfehle ich Ihnen nicht, diese Methode einfach so zu anzuwenden. Ich stelle hier diese Methode vor, um Sie mit traditionellen Heilungsmethoden ein bisschen vertraut zu machen.


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Sonntag, 5. Juni 2011

Zhongli 1 K 3-3, Ohne die „3 Giftigen“ fühlen wir uns ganz leicht und unser Körper ist sauber

Zum Inhalt:

Weshalb ist meines Erachtens die Brust- und Bauchmassage die einfachste und effektivste Methode für die Pflege unserer Gesundheit? Weil sie unserem Körper wie ein Besen dient. Wenn Sie also jeden Tag Reine machen, können dann noch viele Abfallstoffe im Körper zurückbleiben? Und wenn keine Abfallstoffe mehr im Körper sind, ist der Körper dann überhaupt noch anfällig für Krankheiten?
Wollen wir eine Krankheit heilen, müssen wir uns zunächst folgende Fragen stellen: „Was wollen wir heilen?“ und „Wie wollen wir heilen?“. Frage 1 bedeutet, dass wir erst einmal die Krankheit definieren müssen. Frage 2 zielt auf die Behandlungsmethode und ihre einzelnen Behandlungsschritte ab.

Auf dieser Welt gibt es die unterschiedlichsten Krankheiten. Mehrere hundert Krankheiten treten häufig auf, jedoch ist uns bei nur sehr wenigen ihre eigentliche Ursache bekannt. Was tun? In der TCM gibt es einen bekannten Satz, der da lautet: „Willst Du heilen, finde die Wurzel.“ Finden wir die Wurzel der Krankheit, haben wir die Krankheit unter Kontrolle, egal in welcher Form sie auftritt.

Was wollen wir heilen? Wir sollten auf keinen Fall versuchen, zuerst das Äußere verbessern zu wollen. Wir sollten das beseitigen, was unser Körper nicht benötigt, nämlich die giftige Luft, das giftige Wasser und den giftigen Stuhl. Wir nennen Sie auch die „3 Giftigen“.

Wäre es bei Dir Zuhause nicht sauber, kämen ganz bestimmt alle möglichen Ungeziefer wie Fliegen, Mücken, Kakerlaken usw. Denn Schmutz ist für sie eine Delikatesse. Wir können natürlich nicht dem Ungeziefer die Schuld geben, sie sind auch von Gott geschaffene Lebewesen. Wenn die Umgebung für sie geeignet ist, kommen sie und vermehren sich. Denken Sie erst gar nicht daran, das Ungeziefer gründlich zu bekämpfen. Sie sind nicht Ihre Feinde. Wenn Sie etwas besitzen, was das Ungeziefer anzieht, kommen sie garantiert, denn wo Geld ist, strömen ja auch die Menschen herbei. Da Ihnen diese ungeladenen Gäste sicherlich nicht recht sind, sollten Sie bei sich Zuhause unbedingt sauber machen. Denn ist Ihr Zuhause sauber, kommt auch kein Ungeziefer mehr, selbst dann nicht, wenn Sie sie einladen. Und der Schmutz in Ihrem Körper sind die „3 Giftigen“.

Staub, der an der Oberfläche liegt, ist leicht wegzuwischen. Liegt er aber schon zu lange, klebt er fest und eine Reinigung ist sehr mühsam. Machen Sie sich dann jedoch bewusst, dass der Schmutz die Ursache für das Kommen des Ungeziefers ist. Beseitigen Sie den Schmutz regelmäßig, dann kann Ihnen geholfen werden. Sicherlich finden Sie eine brillante Lösung. Analysieren Sie dabei aber nicht einfach nur, woher das Ungeziefer kommt und wie Sie es bekämpfen können.

Wie sollen wir die „3 Giften“ aus unserem Körper befördern? Weshalb ist meines Erachtens die Brust- und Bauchmassage die einfachste und effektivste Methode für die Pflege unserer Gesundheit? Weil sie unserem Körper wie ein Besen dient. Wenn Sie also jeden Tag Reine machen, können dann noch viele Abfallstoffe im Körper zurückbleiben? Wenn keine Abfallstoffe mehr im Körper vorhanden sind, ist der Körper dann überhaupt noch anfällig für Krankheiten?

Was genau ist zu tun? Öffnen Sie zuallererst einmal die Fenster und lüften Sie durch. Machen Sie dann die Wasserleitung Ihres Zuhauses frei und entfernen Sie zu guter Letzt den Schmutz im hintersten Eck.

Treiben Sie die giftige Luft heraus, indem Sie Ihre Blähungen ablassen. Manche Menschen tun dies zwar jeden Tag, jedoch lediglich oberflächlich, lautlos und mit begleitendem Geruch. Diese Luft entsteht während der Verdauung unserer Nahrung in Magen und Darm. Sie ist ein Zeichen für eine schlechte Verdauung. Bestimmte Heilkräutermischungen der chinesischen Medizin können Ihnen bei diesem Problem helfen.

Dann gibt es da noch eine andere Art des Ablassens von Blähungen, die sehr laut und ohne Geruch vor sich gehen kann. Ist die Luft schließlich draußen, fühlen wir uns umgehend sehr wohl. Diese Luft entsteht in Leber und Galle und ihre Ursache ist meist emotionaler Art. Da Leber und Galle jedoch keine direkte Ausscheidungsmöglichkeit haben, leiten sie die giftige Luft über Magen und Darm, damit sie aus dem Körper entweichen kann. Wenn Sie also jeden Tag Ihre Blähungen ablassen, dann reduziert sich der psychische Druck erheblich. Manche Menschen können Ihre Blähungen überhaupt nicht ablassen. Das ist sehr gefährlich, denn wer auf dieser Welt kann stets nur fröhliche Dinge erleben? Es gibt immer etwas, das uns bedrückt. Wir können keine Garantie dafür ausschreiben, dass wir uns nie ärgern werden. Deshalb müssen wir versuchen, die giftige Luft abzulassen. Bleibt die Luft im Körper, entstehen Blutstauungen. Viele Blutstauungen haben unterschiedliche Krankheiten zur Folge. Die westlichen Mediziner bezeichnen diese als Leberkrankheit, Nierenkrankheit, Bluthochdruck, Herzprobleme und Krebs. Die TCM behauptet, dass alle Krankheiten emotionalen (Qi) Ursprungs sind.

Da hier gerade die Rede vom Blähungen ablassen und vom Wasserlassen ist, möchte ich noch einmal die Brust- und Bauchmassage erwähnen. Beim Massieren stellen wir fest, dass der Bauch sehr aufgebläht ist. Wenn wir auf ihn drücken, tut nichts weh. Er ist wie ein Luftballon. Was können Sie tun? Meiner Meinung nach sollten Sie die Luft zuerst herauslassen. Hierfür bieten sich mehrere Methoden an. Der (chinesische - vom Übersetzer) Volksmund sagt, dass Rettich und Bohnen das Entweichen der Luft fördern. Sie können jedoch auch entweder auf dem Magenmeridian entlang klopfen oder die Akupressur direkt auf drei bestimmten Punkten ausüben, nämlich dem Zhong Wan Punkt, dem Qi Hai Punkt und dem Zu San Li Punkt. Menschen, die nicht gerne über ihre Probleme reden, haben meist Probleme dieser Art. Dieser Typ Mensch hat zudem zusätzliche Magen- und Darmprobleme, d.h. entweder Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall. Ihre Schmerzpunkte befinden sich in tieferer Schicht.

Manche Menschen haben an verschiedenen Stellen im Bauchbereich Schmerzen. Die Magen- und Darmmassage kann einen akuten Luftstau beseitigen. Hält dieser Zustand jedoch schon zu lange an, funktioniert diese Methode an manchen Stellen nicht, was bedeutet, dass der Luftstau meist bereits eine Blutstauung verursacht hat. Finden Sie in diesem Fall heraus, auf welchem Meridian sich diese Schmerzstellen befinden. Dann müssen Sie nur noch die entsprechenden Punkte auf diesem Meridian akupressieren. Die Stellen, an denen sich die Luft angestaut hat, kehren wieder in ihrem Originalzustand zurück. Zeitgleich können Sie auch noch den Bauch akupunktieren oder ihn mit Schröpfköpfen behandeln.

Manche haben einen ganz schlappen und weichen Bauch. Kein Punkt tut ihnen weh, aber sie fühlen sich trotzdem irgendwie unwohl und verspannt. Mangelnde Energie (Qi) und mangelhaftes Blut sind meist die Ursache für diesen Zustand. In diesem Fall sollten Sie als Erstes Ginseng-haltige Produkte und Bu-Zhu-Yi-Qi-Wan-Kügelchen zu sich nehmen (eine fertige Mischung aus verschiedenen chinesischen Arzneimitteln in Form von Kügelchen; sie ist überall in chinesischen Apotheken erhältlich – vom Übersetzer).

Andere wiederum hören ein Knurren-artiges Geräusch in ihrem Brustbereich, wenn sie mit der Hand diesen Bereich massieren. Anfangs hören sie nur leise Geräusche. Manche Stellen in diesem Bereich schmerzen sogar. Dieses Phänomen nennt sich „giftige, Wasser umschließende Luft“ (Zhuo Qi Guo Shui). Je länger Sie massieren, desto lauter ist das Geräusch. Nachdem Sie ein paar Mal aufgestoßen oder Ihre Blähungen abgelassen haben, hören Sie Wassergeräusche im gesamten Bauchbereich. Das ist ein sehr gutes Ergebnis, da dann das „tote“ Wasser durch das Massieren wieder frei und beweglich geworden ist. Anschließend wird dieses Wasser sehr schnell in die Blase getrieben und hinausbefördert. Wenn Sie es jedoch nicht rechtzeitig herauslassen, bleibt es über längere Zeit in Magen und Darm und stört so die normale Funktion aller Organe im Bauchbereich. Weshalb trinken manche Menschen wenig Wasser? Weil zwischen Magen und Darm bereits Wasser lagert, das nicht von selbst ablaufen kann. Würden diese Menschen nach Anweisung westlicher Ärzte jeden Tag einige Liter Wasser trinken, um die Gifte herauszuspülen, dann bekämen sie als zuallererst eine Wasservergiftung. Wassertrinken kann also helfen, aber auch schaden. Jeder muss also individuell behandelt werden.

Nun zum giftigen Stuhl. Weshalb habe ich ihn nicht gleich als allererstes erwähnt? Erstens, weil alle Menschen den Stuhlgang für sehr wichtig halten und sie glauben, dass die Ausscheidung von Kot die Ausscheidung von Giften bedeutet. Über diese Theorie steht viel geschrieben. Zweitens, weil der Stuhlgang im Vergleich zum Blähungen ablassen und Wasserlassen relativ einfach ist. Wir müssen nur sehr viel mikrofaserhaltiges Gemüse essen. Menschen, die nicht ausreichend Energie (Qi) und Blut haben, sollten die zwei Dinge ergänzen, damit der Körper kräftig genug ist, den Kot auszuscheiden.

Einige sagen, dass meine Theorie logisch klingt, ich aber zu wenig praktische Methoden vorstelle. Ich solle die Dinge doch noch ausführlicher erklären. Ich glaube, dass es alle möglichen Methoden gibt, wir müssen nur das eigentliche Problem finden. Haben wir dieses erst einmal gefunden, ist die Lösung nicht weit. Zu befürchten ist jedoch eher, dass wir unser Problem gar nicht kennen.

Die „3 Giftigen“: Giftige Luft , giftiges Wasser und giftiger Stuhl.
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Freitag, 20. Mai 2011

Die 5 Prinzipien für ein gesundes Leben





















1. Früh (am besten vor 23 Uhr) ins Bett gehen und früh (zwischen 6 und 7 Uhr) aufstehen

2.
Den Gallenmeridian abklopfen: Der Gallenmeridian ist sehr lang und Sie können mit Ihren beiden Fäusten und angemessener Kraft auf ihm einfach die wichtigsten Punkte beklopfen. Die wichtigsten Punkte befinden sich auf der jeweiligen Aussenseite der Beine von der Pohöhe an bis hin zu den Knien.

3. Den Herzbeutelmeridian abklopfen: Der Herzbeutelmeridian fängt an der Brust an und endet an der Spitze des Mittelfingers. Wir können ihn mit der Faust von der Brust aus nach außen hin zum Arm bis hin in die Fingerspitze abklopfen. Die beiden Körperseiten abwechselnd.



4. Nicht ärgern



5. Gute Verdauung: Halte den Magen und Darm sauber!




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Mittwoch, 11. Mai 2011

Zhongli 1 K 3-1, Die wirklichen „Gesundheitsmörder“ sind die „3 Giftigen“ im Körper und die "2 Üblen" von außen

Zum Inhalt:



Viele Menschen haben von mir Rezepte für die Heilung bestimmter Krankheiten verlangt. Ich zeigte ihnen eine kleine Truhe mit Rezepten und gab ihnen sogar den Schlüssel dafür. Die Menschen gaben mir den Schlüssel zurück und verlangten weiterhin nach Rezepten. Ich kann diese Menschen jetzt nur ins Wohnzimmer führen und ihnen einen duftenden Tee anbieten.



Mit den sogenannten „3 Giftigen“ meine ich „giftige Luft“, „giftiges Wasser“ und „giftigen Stuhl“. Mit den „2 Üblen“ meine ich „schlechte Lebensgewohnheiten“ und einen „ungesunden psychischen Zustand“. Das Heilprinzip stelle ich später vor.

Ich habe zwar Verschiedenes zu tun, aber meinen Blog checke ich jeden Tag. Denn ich weiß, dass viele meiner Freunde dort auf mich warten. Sie alle wollen mit mir zusammen auf Schatzsuche gehen. Es ist so, als sähen sie mich als Wegweiser. Das Gefühl, dass man mir vertraut, rührt mich sehr, verunsichert mich aber auch. Denn im Wald des Lebens bin ich auch nur ein selbstbewusster Suchender. Wenn ich gegen einen Baum stoße, ist das mein persönliches Pech. Aber nun sind viele Menschen mit mir zusammen unterwegs und alle schenken sie mir so viel Vertrauen. Deshalb habe ich die große Sorge, dass ich sie enttäuschen könnte. Auf meinem Blog bekomme ich immer mehr Leserbriefe. Fast alle sind verzweifelte Hilferufe. Viele Krankheiten sind selten und schwer zu heilen. Ich habe für diese auch keine Lösung, auch wenn ich ihnen so gerne helfen würde. Ich möchte nicht unhöflich sein, aber auf viele Fragen will ich keine Antwort geben. Ich bleibe hart. Es gibt noch viele andere kleine Fragen. Es geht dabei oft um einmalige oder zufällige Symptome. Während ich nach einer Lösung suche, ist das Problem vielleicht schon gelöst.

Es ist Schicksal, dass wir uns auf meinem Blog treffen. Ich sitze in meinem Zug und fahre geradeaus. Wenn Sie mit mir fahren wollen, dann steigen Sie ein. Manche haben diesen Zug verpasst, andere wiederum möchten vielleicht noch auf den nächsten Zug warten. Mir ist Alles recht.

Egal, ob uns der Weg zur Gesundheit führt, unser Wille, dieses Ziel zu erreichen, ist stark. Uns ist klar, dass wir nicht nur so halbwegs und besonders vorsichtig leben wollen. Wir möchten gesund sein. Daher sollten wir alle Hindernisse beseitigen. Aber wenn Sie erst eine Schutzwand aufsuchen, wenn bereits der starke Herbstwind weht und dann erst loslaufen, während draußen schon der Sturm tobt, dann werden Sie ewig von Problemen begleitet sein. Deshalb sollten Sie aktiv etwas unternehmen, damit solche Probleme erst gar nicht auftreten können. Die Sache ist nur, dass viele nicht wissen, wo sich ihre eventuellen Probleme befinden. Was können Sie unternehmen? Ich sage Ihnen: Der Feind unserer Gesundheit steht bereits vor Ihnen.

Viele Menschen haben von mir Rezepte für die Heilung bestimmter Krankheiten verlangt. Ich zeigte ihnen eine kleine Truhe mit Rezepten und gab ihnen sogar den Schlüssel dafür. Die Menschen gaben mir den Schlüssel zurück und verlangten weiterhin nach Rezepten. Ich kann diese Menschen jetzt nur ins Wohnzimmer führen und ihnen einen duftenden Tee anbieten. Und nun fange ich an zu erzählen.



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Donnerstag, 5. Mai 2011

Zhongli 1 K 4-9, Die Behandlung von 80 % der Frauenkrankheiten sollte mit der Normalisierung der Menstruation beginnen

Zum Inhalt:



Die Behandlung von Menstruationsproblemen beginnt bei Leber, Milz und Niere. Ich stelle Ihnen jetzt 2 wichtige Meridianpunkte vor. Wenn Sie diese 2 Punkte jeden Tag ein paar Minuten lang massieren, ist die Wirkung sehr bald zu erkennen.

80% der Frauenkrankheiten stehen direkt oder indirekt in Zusammenhang mit einer unregelmäßigen Menstruation. Ist die Menstruation wieder normalisiert, verschwinden viele Krankheiten von allein ohne jegliche medizinische Behandlung. Ignorieren Sie jedoch Menstruationsprobleme, kann dieses kleine Problem viele andere Probleme verursachen, die das ganze Leben möglicherweise stark beeinflussen. Die häufigsten Menstruationsprobleme sind Bauchschmerzen, Spannungen in der Brust vor der Periode, Kopfschmerzen, Unregelmäßigkeit der Periode, zu lang anhaltende Periode sowie Rückenschmerzen. Wenn Sie solche Probleme frühzeitig genug erkennen und rechtzeitig behandeln, sind sie leicht zu heilen.

Die Behandlung von Menstruationsproblemen beginnt bei Leber, Milz und Niere. Ich stelle Ihnen jetzt 2 wichtige Meridianpunkte vor. Wenn Sie diese 2 Punkte jeden Tag ein paar Minuten lang massieren, ist die Wirkung sehr bald zu erkennen.

1. San-Yin-Jiao (SP6)

San-Yin-Jiao ist der allerwichtigste Punkt für Frauen. Er ist sehr wertvoll und gleichzeitig eine Universallösung gegen Frauenkrankheiten. Dieser Punkt kann sogar in beide Richtungen regulieren, das heißt, er kann sowohl Wege freimachen als auch blockieren. Er kann auch den Blutkreislauf anregen oder beruhigen. Egal welche Körpereigenschaften jemand hat, der San-Yin-Jiao kann immer einen positiven Beitrag leisten. Dieser Punkt ist außerdem sehr leicht zu finden, er liegt nämlich auf der Unterschenkel-Innenseite, ca. 7 Zentimeter vom Knöchel entfernt. Wenn Sie auf diesen Punkt drücken, werden Sie merken, dass diese Stelle empfindlicher als benachbarte Stellen ist.

2. Ci-Liao-Xue (BL32)

Der Ci-Liao-Xue befindet sich auf dem Gallenmeridian auf dem Rücken, in der Nähe des Steißbeines. Er ist genauso wichtig für die Vorbeugung und Behandlung von Frauenkrankheiten. Bei gynäkologischen Problemen – egal ob es sich um die Gebärmutter, die Eierstöcke oder etwas anders handelt – kann Ihnen dieser Punkt sehr helfen. Wenn Sie auf diesen Punkt drücken, empfinden Sie einen gewissen Schmerz. Massieren Sie diese Stelle dann häufig, lassen die Schmerzen allmählich nach. Sie werden sehen, dass auch die Symptome der eigentlichen Krankheit ebenfalls langsam abnehmen. Dieser Punkt ist eine Art Auslöseknopf zur Regulierung von Frauenkrankheiten.

Das Massieren der 2 oben genannten Punkte ist einfach und wirksam. Wir bezeichnen dies als „Behandlung von Außen“. Wenn Sie gleichzeitig auch die inneren Organe behandeln, wird die Wirkung verstärkt. Wie behandeln Sie die inneren Organe? Sie können einige TCM-Medikamente für Ihre Hausapotheke kaufen, z.B. Xiao-Yao-Wan und Jia-Wei-Xiao-Yao-Wan. Das kleine fertige Kügelchen, die man in jeder Apotheke (in China – vom Übersetzer) bekommt. Diese zwei Medikamente sind sehr bekannt und wirksam gehen Menstruationsprobleme. 70% der Frauen mit Menstruationsproblemen kann damit geholfen werden. Sie haben auch eine gute vorbeugende Wirkung gegen Hyperplasie im Brustgewebe.

Xiao-Yao-Wan, allein der Name verrät uns schon viel: Die Kügelchen machen uns fröhlich und helfen uns, aus Tiefphasen der Periode herauszukommen. Die Menstruationsprobleme, Brustgewebe-Hyperplasie sowie die Wechseljahreskomplexe stehen in direktem Zusammenhang mit den depressiven Erscheinungen vor der Periode.

Was ist der Unterschied zwischen Jia-Wei-Xiao-Yao-Wan und Xiao-Yao-Wan? „Jia-Wei“ heißt im Chinesischen „zusätzliche Zutaten“. Das heißt, das Medikament Jia-Wei-Xiao-Yao-Wan enthält im Vergleich zum Xiao-Yao-Wan zusätzlich noch die Wurzelrinde der Päonie und der Gardenie (Yasmin-ähnlich). Diese 2 Zutaten dienen dazu, das Blut abzukühlen und das innere Feuer zu vertreiben. Wenn Sie glauben, dass Sie ein „Feuer“-Typ sind, oft Durst haben und kalte Getränke mögen, können sie Jia-Wei-Xiao-Yao-Wan nehmen. Ansonsten nehmen Sie das normale Xiao-Yao-Wan.

Üblicherweise nehmen Sie die Kügelchen 3 bis 4 Tage vor der Periode ein. Wenn die Periode da ist, können Sie aufhören, die Kügelchen einzunehmen. Verspüren Sie dabei ein angenehmes Gefühl, können Sie sie auch zwei Tage länger einnehmen. Sie werden merken, dass die Menstruation sehr frei und natürlich ist.

Außer diesen 2 wichtigen Kügelchen-Medikamenten kann ich Ihnen noch einige andere empfehlen, die ebenfalls sehr wirksam sind.

Da die Menstruation ein Menge Qi und Blut aus dem Körper hinausbefördert, haben viele Frauen nach der Periode ein schwindeliges und schwaches Gefühl, manche haben auch Schmerzen in der Taille und im Bein. In diesem Fall können Sie in der Endphase der Periode Liu-Wie-Di-Huang-Wan einnehmen. Wenn Sie während der Periode frieren, können Sie Shi-Quan-Da-Bu-Wan nehmen. Dieses stärkt den durch die Menstruation abgeschwächten Körperzustand.

Manche Frauen haben eine besonders langgezogene Periodenphase, in der die Blutung lange Tage anhält. Die Ursache sind meist Milzprobleme und ein schwaches Qi. Frauen mit diesem Problem können jeden Tag Bu-Zhong-Yi-Qi-Wan einnehmen und zusätzlich noch ein paar rote Datteln essen. Während der Periode sollten Sie dann noch Ba-Zhen-Pulver (2 Tütchen) und San-Qi-Pulver (1 Fläschchen) einnehmen. Kaufen Sie San-Qi-Pulver von der Marke Tong-Ren-Tang, damit die Heilwirkung garantiert ist.

Wenn die Blutmenge jedes Mal zu klein ist oder sich die Periode immer wieder verschiebt, können Sie häufig chinesischen Weißdorn kochen und dann die Flüssigkeit trinken. Frauen mit kalter Körpereigenschaft können noch etwas braunen Zucker hinzugeben.
Behandeln Sie Ihren Körper mit der oben genannten Methode und den oben erwähnten Medikamenten, wird das Menstruationsproblem größtenteils gelindert. Der ganze Körper wird gesund und vor allem kosmetisch gesehen können Sie sehr davon profitieren. Ich wünsche allen Frauen für jeden Monat Glück.



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Montag, 2. Mai 2011

Zhongli 1 K 1-4, Behandeln Sie Ihren Körper wie Ihr eigenes Kind

Zum Inhalt:

Unser Körper ist unser eigener genauso wie unser Kind. Eine Krankheit ist wie ein Streich eines Kindes, das heißt sie kommt einem Ausbruch kindlicher Wildheit gleich. Eine Krankheit ist eine große Kraft, die unser Körper in Wachstumsenergie umwandeln kann. Wir sind aber dieser Kraft oft feindselig gesinnt und haben sogar Angst vor ihr. Wir wenden also sehr viel Energie auf, um diese große Kraft zu beseitigen.


Behandeln Sie Ihren Körper wie Ihr eigenes Kind, kümmern Sie sich um ihn, helfen Sie ihm, leiten Sie und trainieren Sie ihn. Sie sollten ihn auf keinen Fall ignorieren, unterdrücken, zwingen oder ihm gegenüber sogar feindselig sein. Wenn ein Kind einen Fehler gemacht hat, lassen Sie es darüber reden. Sie sollten nicht gleich auf das Kind einschlagen, es an die Polizei verraten oder es ins Gefängnis stecken, Sie sollten das Kind weiterhin Fehler machen lassen. Unser Körper ist unser eigener genauso wie unser Kind. Eine Krankheit ist wie ein Streich eines Kindes, das heißt sie kommt einem Ausbruch kindlicher Wildheit gleich. Eine Krankheit ist eine große Kraft, die unser Körper in Wachstumsenergie umwandeln kann. Wir sind aber dieser Kraft oft feindselig gesinnt und haben sogar Angst vor ihr. Wir wenden also sehr viel Energie auf, um diese große Kraft zu beseitigen. Dieser Akt gleicht einer Selbstzerstörung. Wenn ein freches Kind sein Bein bricht, weil die Eltern es zu heftig geschlagen haben, sitzt das Kind im Rollstuhl und heult dort weiter bis die Eltern es satt haben und das Kind wieder schlagen. Aber was dies schon, das Kind ist schon genug geschädigt.


Leserbrief:


Wir alle wollen gesund sein und nicht krank! Aber die meisten von uns achten auf die Krankheit und nicht auf die Gesundheit. Um eine geliebte Person für uns zu gewinnen, schaffen wir es, quer über mehrere Straßen zu rennen, im Sturm stundenlang zu warten oder sogar auf Essen und Trinken zu verzichten. Um unsere Arbeit besser leisten zu können, können wir bis spät in die Nacht arbeiten, mit Geschäftspartnern unendlich viel saufen, Fast Food essen und manchmal sogar im Büro übernachten. Was aber haben wir für unsere Gesundheit getan?
Für ein schönes Haus, ein tolles Auto, eine schöne Frau, die Zukunft unseres Kindes oder unsere Karriere brauchen wir also unseren Gesundheitsvorrat auf. Unser Körper unterstützt uns die ganze Zeit wortlos. Manchmal, wenn er es wirklich nicht mehr aushalten kann, hustet er, fiebert er oder lässt die Nase ein bisschen laufen. Was tun wir dagegen? Wir lassen das einfach nicht zu und unterdrücken ihn mit Antibiotika und anderer Medizin.


Wir verbrauchen unseren Körper rücksichtlos, der Körper jedoch arbeitet für uns weiterhin pausenlos. Wir erlauben ihm nicht einmal zu protestieren.


Wenn es auf dieser Welt noch den Ausdruck „etwas am meisten lieben“ gibt, dann ist es unser Körper, der „uns am meisten liebt“.


Unser Körper saugt für uns das Nützliche aus unserer Nahrung heraus, um unsere überbeanspruchten Körperteile zu reparieren. Unser Körper arbeitet in der nicht ausreichenden Schlafzeit sehr intensiv, um für uns neues Blut zu produzieren und die Abfallstoffe abzutransportieren. Unser Körper arbeitet immer selbstlos für uns und hofft, dass wir am zweiten Tag mehr Energie haben. Er hofft natürlich auch, dass wir einmal etwas für ihn tun können. Wir tun dann aber nichts und letztendlich kann der Körper nicht mehr. Wir sind also krank.


Wir haben selbst die Voraussetzungen für die Krankheit geschaffen. Wer ist schuld daran? Der Schulmedizin zufolge sind die Bakterien und Viren die Schuldigen. Tatsächlich aber sind wir selbst schuld daran. Ein Wissenschaftler sagt einmal: „Bakterien suchen immer nach einer geeigneten Stelle, nämlich dem erkrankten Gewebe, sie sind aber nicht der Auslöser für die Erkrankung des Gewebes. Genau wie die Mücken, sie suchen stille Gewässer auf, haben das Gewässer aber nicht zur Stille gebracht. Wie können wir also die Schuld auf die Mücken schieben?


Deshalb also sollten wir denjenigen, der uns am meisten liebt, als Gegenleistung auch ein bisschen lieben, unseren Körper nämlich.
Lassen Sie uns alle zusammen mit dem Zug zum Ziel „Gesundheit“ fahren, ohne dabei unterwegs auszusteigen.


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Samstag, 12. Februar 2011

Die täglichen Übungen, mit denen jeder sofort anfangen kann (von DD)

Seitdem ich Zhong Li Ba Rens Buch gelesen habe, mache ich vom 1. Tag an diese Übungen, und meine Familie und einige Freunde machen sie nun auch seit 4 - 5 Monaten. Mein Gesundheitszustand wurde dadurch in jeder Hinsicht unglaublich verbessert. Mein 18-jähriger Sohn, der lange Zeit verschiedene kleine Probleme hatte und anfangs gar nicht so gern mit uns 20 Minuten lang Übungen machte (Musik und Computer seien viel sinnvoller :-) !), freut sich nun jeden Abend auf die gemeinsamen Übungen, da er sich dadurch fitter fühlt und besser schläft. Er sagt außerdem, dass das Zusammensein toll ist. Die Familienmitglieder machen jeden Tag etwas gemeinsam und sitzen nicht mehr allein vor dem Fernseher, Computer oder telefonieren etwa. Ist das nicht ein wunderschöner Nebeneffekt?

Sie fragen sich vielleicht: ja, die Texte sind toll geschrieben, aber womit soll ich anfangen? Ich kann sehr gerne einmal meine Übungen vorstellen, die der Autor als die wichtigsten aufzählt. Sie können diese ausprobieren und dann werden Sie selbst herausfinden, welche Übung bezüglich Zeit und Wirkung für Sie die beste ist.

1. Klopfen Sie mit der Faust und angemessener Kraft den Herzbeutelmeridian entlang (ca. 3 Minuten, auf beiden Körperhälften).
Funktion: Bekämpfung von Herzrasen, Herzschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit usw.

2. Klopfen Sie den Gallenmeridian entlang (ca. 3 Minuten, auf beiden Körperhälften).
Funktion: Gegen Leberkrankheit, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Erkältungen mit Halsentzündung und Schmerzen usw.

3. Massieren Sie mit beiden Handflächen oder Fäusten den Brust-Bauch-Bereich von oben nach unten (ca. 2 Minuten).
Funktion: Verbesserung der Verdauung, Bekämpfung von Blähungen usw.

4. Die Übung „Goldener Hahn steht auf einem Bein“: Schließen Sie die Augen und stehen Sie so lange wie möglich abwechselnd auf einem Bein. Am besten ist es dabei ruhige Musik zu hören.
Funktion: Trainiert die Körperbalance, beugt der Alzheimer-Krankheit vor, hilft gegen Blutdruckprobleme, Diakonie, Schlafstörung, Rücken- und Knieschmerzen usw..
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