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Montag, 21. November 2011

Zhongli 1 K 3-4, Schlafen bis Sie ganz natürlich aufwachen - Einfache Tipps gegen Schlaflosigkeit

Zum Inhalt:



Die Ursache für einen schlechten Schlaf kann unter anderem in Magen und Darm liegen. Darauf kommen wir normalerweise nicht einmal im Traum. Nehmen Sie, bevor Sie ins Bett gehen, 6 kleine Schröpfköpfe zur Hand. Setzen Sie einen von ihnen 7 cm oberhalb des Bauchnabels an, einen anderen 3 cm darunter. Die restlichen 4 setzen Sie auf die Oberseite einer ihrer Oberschenkel und zwar gleichmäßig auf den Magenmeridian. Lassen Sie die Schröpfköpfe für etwa 10 Minuten auf Ihrem Körper, anschließend entfernen Sie sie. Wenn Sie nun ins Bett gehen, fühlen Sie sich sehr ruhig und entspannt und werden schon bald darauf einschlafen.

Wir haben 5 Wochentage gearbeitet und wollen am Wochenende alle so lange schlafen bis die Sonne aufgeht. Viele können dies jedoch nicht genießen, obwohl jeder diese Fähigkeit von Natur aus besitzt. Manche wälzen sich im Bett hin und her, manche haben ständig Alpträume und andere wiederum haben einfach keinen tiefen Schlaf und wachen leicht auf. Viele sind nach dem Schlafen nicht richtig erholt. Die Schlaflosigkeit macht Ihnen furchtbare Sorgen. Niemand jedoch hat eine generelle Lösung für dieses Problem. Die westliche Medizin empfiehlt in diesem Fall immer Schlaftabletten, die TCM hingegen Kräutermischungen, aber keine der beiden kann das Problem vollständig beseitigen. Es bleibt den Patienten daher nichts anderes übrig als Schafe zu zählen und die Sterne anzustarren. Was für ein besorgniserregendes Bild!

Wir haben ganz einfache Tipps für einen guten Schlaf. Die Ursache für einen schlechten Schlaf kann unter anderem in Magen und Darm liegen. Darauf kommen wir normalerweise nicht einmal im Traum. Nehmen Sie, bevor Sie ins Bett gehen, 6 kleine Schröpfköpfe zur Hand. Setzen Sie einen von ihnen 7 cm oberhalb des Bauchnabels an, einen anderen 3 cm darunter. Die restlichen 4 setzen Sie auf die Oberseite einer ihrer Oberschenkel und zwar gleichmäßig auf den Magenmeridian. Lassen Sie die Schröpfköpfe für etwa 10 Minuten auf Ihrem Körper, anschließend entfernen Sie sie. Wenn Sie nun ins Bett gehen, fühlen Sie sich sehr ruhig und entspannt und werden schon bald darauf einschlafen. Die 6 Schröpfköpfe bewirken eine Erhöhung der Blutmenge in Magen und Darm. Denn sind Magen und Darm nicht ausreichend mit Blut versorgt, leisten sie nur ungenügende Verdauungsarbeit. Es entstehen Blähungen und alte Luft staut sich im Körper an. Diese Stauung belastet die Leber erheblich und beeinflusst zusätzlich die Sauerstoffversorgung für Herz und Gehirn. Ein chinesischer Spruch besagt: „Ist Dein Magen nicht in Harmonie, so ist Dein Schlaf unruhig.“

Ich denke, es ist nun klar, dass die Ursache für einen schlechten Schlaf unter anderem in Magen und Darm liegen kann. Das kann man sich wirklich schlecht vorstellen. Manche sagen dann sofort, Schlaflosigkeit wird von psychischen oder nervlichen Problemen und nicht nur von Problemen in Magen und Darm verursacht. Das stimmt schon! Nackenprobleme zum Beispiel können auch Schlaflosigkeit hervorrufen, Herzprobleme genauso. Ich möchte hier jedoch nur eine Einstellung vermitteln, und zwar dass wir bei Krankheiten immer die Wurzel des Problem aufspüren sollten.

Einmal traf ich jemanden, der einen Bandscheibenvorfall hatte. Sein Arzt für Akupunktur hatte ihn kurz davor an einigen Stellen des Blasenmeridians mit Nadeln behandelt, der Patient konnte sich danach aber trotzdem immer noch nicht wegen der Rückenschmerzen umdrehen. Ich sah, dass alle behandelten Stellen richtig waren, so wie es die TCM-Theorie vorschreibt. Aber warum hatte es nicht funktioniert? Ich fühlte seinen Puls und merkte, dass ein Blutstauung vorlag. Es konnte nicht nach unten fließen. Ich behandelte ihn deswegen mit einer Nadel auf dem Punkt Chi Ze, der sich auf dem Lungenmeridian befindet. Gleichzeitig schabte ich mit einer Schabescheibe seinen linken Herzmeridian entlang. Sofort bemerkte der Patient ein Knurren im Darm und eine warme Strömung durchlief die Innenseite seines Oberschenkels bis nach unten. Ich ließ die Nadel für 10 Minuten auf dem Punkt und zog sie anschließend wieder heraus. Der Patient stand auf und fühlte, dass die Schmerzen erheblich nachgelassen hatten. Es blieb lediglich noch ein gespanntes Gefühl zurück. Bei Schmerzen, die durch einen Bandscheibenvorfall verursacht wurden, behandelt man auf dem Herz- und Lungenmeridian. Dies ist ein Beispiel dafür, dass der Patient durch Suchen nach der Wurzel des Problems geheilt werden konnte.

Ein Freund meinte noch, dass die Ursachen der oben genannten Krankheiten nichts mit den von mir so bezeichneten „3 Giften“ (giftige Luft, giftiges Wasser, giftiger Stuhl) zu tun hätten. Das kann man nicht sagen, denn die 3 Giftigen sind generelle Krankheitsauslöser. Wenn wir die 3 Giftigen rechtzeitig beseitigen können, entstehen keine gewöhnlichen Krankheiten. Sind wir dennoch zufällig krank, ist der Körper in der Lage, rasch sich selbst zu heilen. Darüber hinaus ist die Energie stark genug und das Blut ausreichend. Mit diesen 2 Voraussetzungen bleiben Sie kerngesund. Der Körper hat zwar eine starke Fähigkeit zur Selbstheilung, diese funktioniert jedoch oft wegen der 3 Giftigen nicht richtig. Daher gilt für alle Krankheiten zunächst die grundsätzliche Methode, die 3 Giftigen zu beseitigen.

Es gibt dringende und weniger dringende Angelegenheiten. Auch gibt es akute und chronische Krankheiten. Wenn eine Krankheit akut ist, sollte man zuerst das Äußere heilen. Retten ist das Wichtigste. Bei chronischen Krankheiten sollte man nach der Wurzel suchen. Eine langsame Heilung bringt ewige Ruhe.



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Sonntag, 19. Dezember 2010

Zhongli 1 K 4–3, Halswirbelprobleme kann man im Handumdrehen lösen

Oft hört man, dass die Schulmedizin die Symptome beseitigt und die TCM die Wurzeln herausreißt. Aber welche die Wurzeln sind, fragt anscheinend niemand. So, als wäre mit der Medizin die ganze Sache gegessen. Manche glauben, dass die Wirkung der TCM nur langsam eintritt, weil sie tief an den Wurzeln arbeitet. Daher essen sie bedenkenlos ein Jahr lang oder länger eine chinesische Kräutersuppe. Auch wenn es manchmal überhaupt nicht zu wirken scheint, haben sie vollstes Verständnis dafür. Die Wurzeln herauszureißen, ist natürlich schwer, denken sie. In Wirklichkeit muss die Wirkung der TCM gar nicht langsam sein, wenn man die wirkliche Krankheitswurzel findet. Die Heilung kann sogar sofort erfolgen.

Mit „Wurzeln“ meint man hier die Auslöser der Krankheit. Außer den von mir schon im dritten Kapitel genannten „3 Giften“ und den „2 Üblen“ hat jede Krankheit ihren eigenen Auslöser. Die Halswirbelkrankheit hat die meisten unterschiedlichen Auslöser. Generell gibt es nicht die optimale Behandlung. Das liegt daran, dass der Auslöser niemals ganz klar feststeht. Daher gibt es keine entsprechende gezielte Methode. Meiner Meinung nach wird das Halswirbelproblem hauptsächlich von 2 Auslösern verursacht. Der eine Auslöser ist die mangelnde Blutversorgung des Halses, welche durch eine Stauung in der Herzader verursacht wird. Der andere Auslöser hängt auch mit mangelnder Blutversorgung zusammen, wobei diese aber durch eine mögliche Verletzung oder durch den Verschleiß der Wirbelsäule (hauptsächlich am Steißbein und am Kreuz) entsteht. Wenn Sie die Ursache kennen, finden Sie leicht eine Lösung. Für diese Stelle ist Schaben in Kombination mit Massage am besten. Manche Menschen haben zum Beispiel Nackenschmerzen, wenn sie den Kopf auf- und abbewegen. Der Blasenmeridian ist hier die Ursache, also sollten sie dort schaben. Andere Menschen wiederum haben Schmerzen, wenn sie den Kopf nach links oder rechts drehen. Hierbei liegt die Ursache am Dünndarmmeridian. Schaben Sie also den Dünndarmmeridian entlang. Einige haben zusätzlich zu den Nackenschmerzen auch Schmerzen am Rücken. Setzen Sie in diesem Fall hinten in der Nähe des Gao-Mang-Punktes und des Jue-Yin-Shu-Punktes mit dem Schaben an und führen Sie dieses bis hin zum Nacken fort. Bei Schmerzen auf der mittleren Linie des Nackens können Sie am Haaransatz beginnen und weiter an der Wirbelsäule entlang nach unten schaben, und zwar so lange bis kein Sha mehr herauskommt.

Diejenigen, bei denen überhaupt kein Sha beim Schaben auftritt, können mit Massagen behandelt werden. Dabei sollte aber nicht nur der Nackenbereich massiert werden, sondern der gesamte Bereich vom Haaransatz bis hin zum Steißbein, d.h. praktisch den ganzen Du-Meridian entlang. Am besten wird die Massage mit den Handwurzeln durchgeführt oder aber auch mit den Ellenbogen. Die Schmerzpunkte sollten dabei sorgfältig massiert werden, bis die Schmerzen verschwinden. Am Nacken muss die Massage ganz sanft erfolgen, keinesfalls zu kräftig oder zu hastig. Eine weitere Verletzung am Halswirbel sollte vermieden werden. Wenn das Schaben und die Massage bei diesem Problem angewendet werden kann, wird das hartnäckige Problem auch im Handumdrehen beseitigt.

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