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Donnerstag, 24. November 2011

Zhongli 1 K 2-10, Der Milzmeridian: Die Massage des Milzmeridians kann schwere Krankheiten heilen

Zum Inhalt:

Meine Freunde nennen mich sowieso „Feuerwehr-hauptbrandmeister“ und meinen, dass ich akute und eilige Krankheiten heilen kann. Leider stiften diese Freunde ständig einen Brand an, genauso wie dieser Freund. Er hat schon eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, aber geht trotzdem jeden Tag auf ein geschäftliches Bankett. Er müsste eigentlich selbst wissen, was er tun soll.

An einem Wochenende hatte ich endlich ein bisschen Zeit meine Frau beim Zuschauen der langweiligen koreanischen Fernsehserie zu begleiten. Wenn ihr das Freude bereit, dann tue ich das auch gerne. Meine Frau war ganz in die Story vertieft, als plötzlich das Telefon läutete. Es war ziemlich spät abends und meine Frau war äußerst unzufrieden über das Läuten. Am Telefon war ein Freund von mir, der Geschäftsmann ist. Er bat mich, schnell bei ihm vorbeizukommen, da er erneut eine Bauchspeicheldrüsen-entzündung habe und die Schmerzen kaum noch ertragen könne. Also eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung! Ich riet ihm, schnell in die Klinik zu fahren, denn die Entzündung könne für ihn gefährlich bis tödlich sein. Er sagte aber: „Ich muss morgen früh fliegen und habe den frühesten Flieger gebucht. Das ist ein großer Auftrag. Mein Lieber, ein Leben zu retten ist wie einen Brand zu löschen. Bitte warte zu Hause, mein Chauffeur kommt gleich bei Dir vorbei und holt Dich ab.

Meine Freunde nennen mich sowieso „Feuerwehr-hauptbrandmeister“ und meinen, dass ich akute und eilige Krankheiten heilen kann. Leider stiften diese Freunde ständig einen Brand an, genauso wie dieser Freund. Er hat schon eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, aber geht trotzdem jeden Tag auf ein geschäftliches Bankett. Er müsste eigentlich selbst wissen, was er tun soll.

Ich eilte zu ihm und sah, dass er auf dem Sofa kniete und sich vor Schmerzen krümmte. Mit seiner Faust drückte er gegen seinen Bauch und war Schweiß gebadet. Ich fühlte seinen Puls und wusste, dass die Gefahr einer inneren Blutung nicht zu erwarten war. Dies beruhigte mich etwas. Ich holte einige kurze Akupunkturnadeln von ca. 3 cm Länge heraus und stach mit einer Nadel in den Pi-Shu-Punkt (BL20, ein Milzpunkt auf dem Blasenmeridian – vom Übersetzer) auf der linken Linie des Blasenmeridians und mit einer anderen in den Dan-Shu-Punkt (BL19, ein Gallenpunkt auf dem Blasenmeridian – vom Übersetzer), da er an diesen Punkten deutliche Schmerzen empfand. Ich drehte die Nadeln leicht. Nach einer Minute atmete er lang aus und richtet sich dabei auf. Er konnte zwar auf dem Sofa sitzen, aber er drückte immer noch mit seiner Faust gegen seine Bauchspeicheldrüse. Er sagte sehr schwach: „Am Rücken fühle ich mich jetzt wieder besser.“ Ich ging in die Hocke und drückte mit viel Kraft durch seine Schlafhose hindurch auf seinen Di-Ji-Punkt (SP8) auf dem Milzmeridian. Er schrie vor Schmerzen: „Etwas sanfter bitte, mein Lieber!“ Ich lächelte dabei: „Dies nennt man Blut nach unten ableiten. Hast Du noch Bauchschmerzen?“ Er tastete den Bauch ab und lächelte zurück: „Hey, sie sind weg. Hast Du die Schmerzen woanders hin transportiert?“ Er hatte Recht. Der Auslöser für seine Beschwerden im Bauch war der Milzmeridian. Wenn ich diesen Meridian behandele genauso wie ich an der Schnur eines Drachens ziehe, dann gehorchen mir die Probleme.

Ich massierte den Milzmeridian vom Yin-Lin-Quan-Punkt (SP9) bis zum Shang-Qiu-Punkt (SP5), sodass der Schmerz vom Di-Ji-Punkt, der am meisten schmerzte, auf andere Punkte verteilt wurde. Dies tat ich 20 Minuten lang, solange bis keiner seiner Punkte auf dem Milzmeridian mehr schmerzten. Er saß wieder aufrecht da und konnte mit mir sogar Späße machen. Er sagte: „Mein Lieber, hast Du meine Schmerzen weggezaubert?“ Er machte sich allerdings noch Sorgen darüber, ob sich dieser Vorfall am nächsten Tag noch einmal wiederholen könne. Ich sagte: „Das kann passieren.“ Er fing wieder an weinerlich zu reden: „Bloß nicht, mein Lieber, wenn Du schon da bist, musst Du mich auf einmal und gründlich heilen!“ Ich bat ihn, mir seine Zunge zu zeigen und fand, dass sein Zungenbelag ziemlich dick und gelblich war. Die Zunge selbst war ziemlich dunkel, fast lila-farbig und an manchen Stellen sogar etwas bläulich. Dies war ein Zeichen dafür, dass sich bei ihm Schleim angesammelt hatte. Das ist nicht gefährlich, kann aber nicht von heute auf morgen gelöst werden. Ich nahm eine weitere Nadel und stach in den Feng-Long-Punkt (ST40) auf dem Magenmeridian auf dem linken Bein, um den Schleim zu lösen. Außerdem teilte ich ihm mit, dass er selbst den Gong-Sun-Punkt (SP4) auf dem Milzmeridian regelmäßig massieren solle, da dieser Punkt sehr wichtig für die Behandlung einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung sei. Ich sagte zu ihm, dass ein erneuter Ausbruch der Krankheit davon abhänge, wie fleißig er diesen Punkt massieren würde. Er salutierte wie ein braver Soldat: „Ay-ay Sir!“

Nach einer Stunde brachte er mich zur Tür und sagte: „Mein Leben ist jetzt in Deiner Hand, ich lade Dich ein, wenn ich wieder zurück bin.“ Auweia, er ist wieder der Alte geworden!

Ein Sprichwort besagt: Der Arzt kann körperliche und auch psychische Krankheiten heilen, aber nicht das Schicksal ändern. So ist das Leben immer gewesen. Warum können wir das nicht ändern?
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Montag, 21. November 2011

Zhongli 1 K 3-4, Schlafen bis Sie ganz natürlich aufwachen - Einfache Tipps gegen Schlaflosigkeit

Zum Inhalt:



Die Ursache für einen schlechten Schlaf kann unter anderem in Magen und Darm liegen. Darauf kommen wir normalerweise nicht einmal im Traum. Nehmen Sie, bevor Sie ins Bett gehen, 6 kleine Schröpfköpfe zur Hand. Setzen Sie einen von ihnen 7 cm oberhalb des Bauchnabels an, einen anderen 3 cm darunter. Die restlichen 4 setzen Sie auf die Oberseite einer ihrer Oberschenkel und zwar gleichmäßig auf den Magenmeridian. Lassen Sie die Schröpfköpfe für etwa 10 Minuten auf Ihrem Körper, anschließend entfernen Sie sie. Wenn Sie nun ins Bett gehen, fühlen Sie sich sehr ruhig und entspannt und werden schon bald darauf einschlafen.

Wir haben 5 Wochentage gearbeitet und wollen am Wochenende alle so lange schlafen bis die Sonne aufgeht. Viele können dies jedoch nicht genießen, obwohl jeder diese Fähigkeit von Natur aus besitzt. Manche wälzen sich im Bett hin und her, manche haben ständig Alpträume und andere wiederum haben einfach keinen tiefen Schlaf und wachen leicht auf. Viele sind nach dem Schlafen nicht richtig erholt. Die Schlaflosigkeit macht Ihnen furchtbare Sorgen. Niemand jedoch hat eine generelle Lösung für dieses Problem. Die westliche Medizin empfiehlt in diesem Fall immer Schlaftabletten, die TCM hingegen Kräutermischungen, aber keine der beiden kann das Problem vollständig beseitigen. Es bleibt den Patienten daher nichts anderes übrig als Schafe zu zählen und die Sterne anzustarren. Was für ein besorgniserregendes Bild!

Wir haben ganz einfache Tipps für einen guten Schlaf. Die Ursache für einen schlechten Schlaf kann unter anderem in Magen und Darm liegen. Darauf kommen wir normalerweise nicht einmal im Traum. Nehmen Sie, bevor Sie ins Bett gehen, 6 kleine Schröpfköpfe zur Hand. Setzen Sie einen von ihnen 7 cm oberhalb des Bauchnabels an, einen anderen 3 cm darunter. Die restlichen 4 setzen Sie auf die Oberseite einer ihrer Oberschenkel und zwar gleichmäßig auf den Magenmeridian. Lassen Sie die Schröpfköpfe für etwa 10 Minuten auf Ihrem Körper, anschließend entfernen Sie sie. Wenn Sie nun ins Bett gehen, fühlen Sie sich sehr ruhig und entspannt und werden schon bald darauf einschlafen. Die 6 Schröpfköpfe bewirken eine Erhöhung der Blutmenge in Magen und Darm. Denn sind Magen und Darm nicht ausreichend mit Blut versorgt, leisten sie nur ungenügende Verdauungsarbeit. Es entstehen Blähungen und alte Luft staut sich im Körper an. Diese Stauung belastet die Leber erheblich und beeinflusst zusätzlich die Sauerstoffversorgung für Herz und Gehirn. Ein chinesischer Spruch besagt: „Ist Dein Magen nicht in Harmonie, so ist Dein Schlaf unruhig.“

Ich denke, es ist nun klar, dass die Ursache für einen schlechten Schlaf unter anderem in Magen und Darm liegen kann. Das kann man sich wirklich schlecht vorstellen. Manche sagen dann sofort, Schlaflosigkeit wird von psychischen oder nervlichen Problemen und nicht nur von Problemen in Magen und Darm verursacht. Das stimmt schon! Nackenprobleme zum Beispiel können auch Schlaflosigkeit hervorrufen, Herzprobleme genauso. Ich möchte hier jedoch nur eine Einstellung vermitteln, und zwar dass wir bei Krankheiten immer die Wurzel des Problem aufspüren sollten.

Einmal traf ich jemanden, der einen Bandscheibenvorfall hatte. Sein Arzt für Akupunktur hatte ihn kurz davor an einigen Stellen des Blasenmeridians mit Nadeln behandelt, der Patient konnte sich danach aber trotzdem immer noch nicht wegen der Rückenschmerzen umdrehen. Ich sah, dass alle behandelten Stellen richtig waren, so wie es die TCM-Theorie vorschreibt. Aber warum hatte es nicht funktioniert? Ich fühlte seinen Puls und merkte, dass ein Blutstauung vorlag. Es konnte nicht nach unten fließen. Ich behandelte ihn deswegen mit einer Nadel auf dem Punkt Chi Ze, der sich auf dem Lungenmeridian befindet. Gleichzeitig schabte ich mit einer Schabescheibe seinen linken Herzmeridian entlang. Sofort bemerkte der Patient ein Knurren im Darm und eine warme Strömung durchlief die Innenseite seines Oberschenkels bis nach unten. Ich ließ die Nadel für 10 Minuten auf dem Punkt und zog sie anschließend wieder heraus. Der Patient stand auf und fühlte, dass die Schmerzen erheblich nachgelassen hatten. Es blieb lediglich noch ein gespanntes Gefühl zurück. Bei Schmerzen, die durch einen Bandscheibenvorfall verursacht wurden, behandelt man auf dem Herz- und Lungenmeridian. Dies ist ein Beispiel dafür, dass der Patient durch Suchen nach der Wurzel des Problems geheilt werden konnte.

Ein Freund meinte noch, dass die Ursachen der oben genannten Krankheiten nichts mit den von mir so bezeichneten „3 Giften“ (giftige Luft, giftiges Wasser, giftiger Stuhl) zu tun hätten. Das kann man nicht sagen, denn die 3 Giftigen sind generelle Krankheitsauslöser. Wenn wir die 3 Giftigen rechtzeitig beseitigen können, entstehen keine gewöhnlichen Krankheiten. Sind wir dennoch zufällig krank, ist der Körper in der Lage, rasch sich selbst zu heilen. Darüber hinaus ist die Energie stark genug und das Blut ausreichend. Mit diesen 2 Voraussetzungen bleiben Sie kerngesund. Der Körper hat zwar eine starke Fähigkeit zur Selbstheilung, diese funktioniert jedoch oft wegen der 3 Giftigen nicht richtig. Daher gilt für alle Krankheiten zunächst die grundsätzliche Methode, die 3 Giftigen zu beseitigen.

Es gibt dringende und weniger dringende Angelegenheiten. Auch gibt es akute und chronische Krankheiten. Wenn eine Krankheit akut ist, sollte man zuerst das Äußere heilen. Retten ist das Wichtigste. Bei chronischen Krankheiten sollte man nach der Wurzel suchen. Eine langsame Heilung bringt ewige Ruhe.



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  • Die einzelnen Meridiane und Akupunkturpunkte finden Sie unter "Meridiane A-Z".




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Montag, 14. November 2011

Zhongli 1 K 4–7: Eine sofort wirkende Methode für die Behandlung von Kurzsichtigkeit

Laut TCM-Theorie spielen Leber und Niere in unserem Körper eine große Rolle. Die Leber öffnet das Auge, die Niere spendet dem Auge die notwendige Energie. Aus diesem Grunde behandeln TCM-Mediziner Augenerkrankungen, indem sie die Funktion der Leber und der Niere regulieren. Hierfür gibt es auch einige fertige TCM-Arzneimittel, diese sind aber nicht besonders wirksam gegen Kurzsichtigkeit, weil die Ursache der Kurzsichtigkeit eher die Ermüdung des Augenmuskels nach langer Beanspruchung ist. Das heißt, das Problem hat mit den inneren Organen nichts zu tun, sondern mit den an der Oberfläche liegenden Meridianen. Wenn uns dies klar geworden ist, kann das Problem der Kurzsichtigkeit gelöst werden.

Der Blasenmeridian im Nackenbereich reguliert und kontrolliert unmittelbar die Blutversorgung des Augenmuskels. Den Augenmuskel können wir leider nicht direkt kontrollieren, da wir keinen Zugang zu ihm haben. Aber wir können den Augenmuskel und den Nackenmuskel zusammenhängend betrachten. Regulieren wir die Funktion des Nackenmuskels, können wir das Augenproblem beseitigen oder lindern. Ist das nicht auch eine gute Lösung?
Sie müssen sich nur jeden Tag ein wenig Zeit nehmen, um Ihre Augen zu pflegen. Begeistern Sie jeden, den Sie kennen, von dieser Methode!

1. Drehen Sie zunächst die Augen in einem sehr langsamen Tempo im Uhrzeigersinn. Den Kopf sollten Sie dabei gar nicht bewegen. Wenn die Augen nach links gucken, sollte der Blick soweit wie möglich nach links gerichtet sein. Der Kopf bleibt jedoch immer in der gleichen Position. Gehen Sie gleichermaßen vor, wenn der Blick nach rechts, oben und unten gerichtet ist. Drehen Sie insgesamt 25 Kreise. Danach das Gleiche in die andere Richtung. Wenn Sie fertig sind, fühlen Sie hinten ein gespanntes Gefühl. Das ist das Wichtigste dabei. Sie sollten die Augen so lange drehen bis sich dieses Gefühl einstellt. Denn erst dann sind die Muskelnerven von Augen und Nacken miteinander verbunden.

2. Massieren Sie jetzt Ihren Nackenmuskel. Sie werden merken, dass das gespannte Gefühl sehr schnell verschwindet und die Augen sich sehr entspannt fühlen.

3. Nach einigen Wochen ununterbrochenem Training kann sich die Sehkraft in großen Maßen verbessert haben. Andere Augenerkrankungen können damit auch vorgebeugt werden.


Leserbrief 1

Ich habe einige Jahre Yoga geübt. Yoga umfasst ähnliche Übungen, wie diese hier vorgestellten. Sie sind wirklich sehr wirksam, wenn man sie kontinuierlich macht. Ich teile hier meine Erfahrungen mit Ihnen.

1. Jeden Tag eine halbe Stunde oder Stunde in die Ferne starren, z.B. einen Baum, ein Hausdach usw. aussuchen und anstarren.

2. Wenn die Augen müde sind, können Sie die Nasenspitze 5 Sekunden lang anstarren und dann 5 Sekunden lang in die Ferne gucken. Wiederholen Sie dies mehrere Male.

Leserbrief 2

Ich habe eine Behandlungsmethode gegen Kurzsichtigkeit bei Jugendlichen, die sehr einfach und wirksam ist. Viele Menschen haben diese Methode bereits angewendet und Erfolge erzielt: Kochen Sie schwarze Bohnen mit chinesischen roten Datteln im Verhältnis 1:1. Das Kind sollte ein bisschen von dieser Zubereitung jeden Tag ein paar Monate lang essen.

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Dienstag, 8. November 2011

Zhongli 1 K 2-8, Der Nierenmeridian: Ein Schatz des Lebens

Zum Inhalt:


Als Stärkungsmittel für die Nieren kennen die meisten nur Hirschgeweihsprosse, chinesischen Teufelszwirn (Frucht des Bocksdorns – vom Übersetzer), chinesischen Kernkeulenpilz und den Mutterkuchen. Sie sollten jedoch unbedingt wissen, dass die 3 Punkte Tai-Xi, Fu-Liu und Yong-Quan unbezahlbare Schätze unseres Lebens sind. Weil die Punkte aber so klein sind, übersehen sie die Menschen. Manche meinen, ich überschätze die Punkte. Meine Antwort darauf ist: Beim Wassertrinken kann nur der Trinkende selbst die Wassertemperatur feststellen.


Der Nierenmeridian ist ein Meridian, der das persönliche Glück eines Menschen bestimmt, und zwar sein ganzes Leben lang. Wollen wir unsere Lebensqualität erhöhen, dann müssen wir den Nierenmeridian trainieren und stärken. Die Niere ist das Fundament oder Kapital unseres Lebens, welches bei unserer Geburt vererbt wird. Wenn dieses Erbe bei unserer Geburt nicht groß genug ist, muss es auf jeden Fall nach der Geburt ergänzt werden. Geschieht dies nicht, sind wir vor einer Verschlechterung unseres Gesundheitszustandes ab Lebensmitte nicht gefeit. Eine schnelle Alterung unseres Körpers ist dann nicht mehr aufzuhalten. Unser Körper braucht Bewegung, die Meridiane aber brauchen Training, denn sie agieren als unsichtbare Hand und treuer Bodyguard. Unser Körper sowie unsere Organe können nach Verschleiß und Verletzung von den Meridianen regeneriert werden. Unser Körper ist also wie eine Tag und Nacht laufende Maschine, die jederzeit verschleißen und kaputt gehen kann. Pflegen und warten wir sie jedoch regelmäßig, entfernen wir immer wieder den Schmutz und ölen wir sie von Zeit zu Zeit, dann bleibt sie bzw. unser Körper funktional intakt und ist sogar wie neu. Mithilfe dieser Wartung und Pflege des Körpers haben wir seine natürliche Entwicklung positiv verändert und unsere ungemein große, aber versteckte Energie aufgedeckt. Die Natur hat jedem von uns eine wahnsinnige Selbstheilungskraft mitgegeben, ob wir diese wecken und beherrschen wollen, liegt ganz allein in unserer Hand.


Hier in diesem Artikel erzähle ich Ihnen von 3 wichtigen Punkten auf dem Nierenmeridian: Tai-Xi (KI3), Fu-Liu (KI7) und Yong-Quan (KI1). Unterschätzen Sie diese 3 Punkte nicht, denn sie alle sind Meister ihres Faches.


Wir beginnen mit dem Tai-Xi-Punkt. Er liegt auf der Fußinnenseite in einer Kuhle, 3 cm vom Knöchel entfernt und ist ein Punkt, der eine große Kraft besitzt, das Qi zu ergänzen. Alle Symptome, die durch schwache Nieren verursacht wurden, wie z. B. Beschwerden im Lendenbereich, Schwindel, Tinnitus, Haarausfall, lockere Zähne, Asthma, eine geminderte Potenz (was Männern am meisten am Herzen liegt) und sich wiederholende Fehlgeburten können durch Reizen dieses Punktes behandelt werden. Sie können dabei eine deutliche Wirkung erzielen.


Ich kenne eine Frau Anfang 30, die an einem Kummer leidet, über den sie nicht offen sprechen kann. Sie leidet an Belastungsinkontinenz (den Urin bei Körperbelastungen nicht zurückhalten können – vom Übersetzer). Sie darf weder laufen, noch lachen, noch husten, denn bei jeder heftigeren Körperbewegung hat sie dieses Problem. Sie ist Angestellte in einer ausländischen Firma und sieht schön aus. Durch diese Krankheit aber fühlt sie sich sehr minderwertig und nimmt nie an Partys mit Kollegen teil. Sogar einen Freund will sie nicht haben. Alle meinten, sie sei kühl und stolz und nahmen deshalb Abstand von ihr. 3 Jahre lang nahm sie eine bestimmte flüssige chinesische Medizin ein und verspürte keinerlei Besserung. Ich habe alle Rezepte ihrer Medikamente gelesen und alle wurden ihr eigentlich korrekt verschrieben. Alle Rezepte dienen nämlich der Reduzierung des Urins und der Stärkung der Nieren. Das Problem ist aber, dass ihre Milz und ihr Magen eine zu kalte Eigenschaft besitzen und zu schwach sind. Die eingenommene Medizin wurde in Milz und Magen nicht richtig verdaut und konnte deshalb nicht vom Körper aufgenommen werden. Das erwünschte Resultat traf deshalb nicht ein. Ich empfahl ihr, zu Hause jeden Tag auf dem Rücken links und rechts des Shen-Shu-Punktes (BL23) auf dem Blasenmeridian je einen Schröpfkopf von einer weiteren Person platzieren zu lassen und dabei gleichzeitig die Tai-Xi-Punkte an ihren beiden Füßen 10 Minuten lang zu massieren. 10 Tage später rief sie mich an und erzählte mir, dass sie am 8. Tag beim Schröpfen auf dem Shen-Shu-Punkt eine große Wasserblase bekommen hatte und wagte nicht, dort weiter zu schröpfen. Außerdem waren die Tai-Xi-Punkte nach 8 Tagen Massage sehr empfindlich und jedwede Berührung schmerzte. Ich gratulierte ihr und sagte, dass ihre Nieren gut gestärkt wurden und sie die Behandlung vorläufig einstellen könne. Der Körper regele die Funktion nun von allein. 1 Woche später kam sie Freude strahlend zu mir nach Hause und berichtete, dass sie das Problem mit dem Urin gar nicht mehr habe. Eine Behandlung auf dem She-Shu- und dem Tai-Xi-Punkt gegen schwache Nieren, egal woher die Ursache kommt, ist die beste Lösung. Diese Kombination ist vor allem wirksam gegen Beschwerden im Lendenbereich, da mit der Reizung dieser Punkte die Nieren gestärkt werden können und die Behandlung unabhängig von der Verdauung von Medikamenten in Milz und Magen ist. Deshalb ist sie auf alle Fälle geeignet, sehr direkt und schnell.


Jetzt widmen wir uns dem Fu-Liu-Punkt. „Fu Liu“ bedeutet, dass das Blut wieder richtig fließen kann. Der Punkt liegt 2 cm oberhalb des Tai-Xi-Punktes. Die Behandlung auf diesem Punkt ist am geeignetsten für Blutstauung und Entzündung, wie z. B. Blasen-, Scheiden- und Prostataentzündung sowie die Nachkrankheit nach einer Fehlgeburt. Manche Akupunktur-Experten behaupten, dass das Stechen mit Nadeln auf diesem Punkt sehr wirksam für die Stärkung der Nieren ist. Die Wirkung ist vergleichbar mit der Einnahme von Liu-Wei-Di-Huang-Wan (eine fertige Mischung aus chinesischen Kräutern, die man in jeder chinesischen Apotheke erhalten kann – vom Übersetzer). Kranke, denen immer zu heiß ist, die immer Durst haben und in der Nacht unruhig schlafen, haben nun ihr Geheimmittel.


Der Yong-Quan-Punkt liegt in der Nieren-Reflexzone unten auf der Fußsohle und eine Massage auf diesem Punkt vor dem Schlafengehen kann das Leben verlängern, so sagten unsere Vorfahren bereits. Die besondere Fähigkeit des Punktes ist nämlich, dass er das Qi und das Blut nach unten weiterleiten kann. Krankheiten wie Bluthochdruck, Nasenbluten, Kopfschmerzen, überhöhter Augeninnendruck sowie Asthma entstehen aufgrund eines unregelmäßigen Qi- und Blutkreislaufes, wobei der Kreislauf eine übermäßige Qi- und Blutmenge in den oberen Teil des Körpers presst. Derartige Krankheiten können mithilfe dieses Punktes gelindert werden. Das Auftragen einer chinesischen Kräutermischung erzielt auf diesem Punkt eine optimale Wirkung. An Bluthochdruck leidende Menschen können zum Beispiel folgende Mischung selbst herstellen: Nehmen Sie 25 g Blätter des Kornel-Kirschbaumes und zermahlen Sie diese. Fügen Sie anschließend Essig hinzu und rühren Sie das Pulver zu einer Creme. Diese Creme sollten Sie dann vor dem Schlafengehen auf dem Yong-Quan-Punkt der beiden Füße auftragen und dann die Füße jeweils mit einer Mullbinde umwickeln. Nach ca. 20 Stunden ist der Blutdruck gesunken und bleibt auf diesem Niveau. An extremem Bluthochdruck leidende Menschen können diese Methode mehrmals wiederholen (mit der Übung „Der goldene Hahn steht auf einem Bein“ zusammen ist die Wirkung noch besser). Bei Nasenbluten können Sie eine Knoblauchmasse auf diesen Punkt auftragen, bei Nasenbluten im linken Nasenloch tragen Sie die Masse auf dem linken Fuß auf, bei Nasenbluten im rechten Nasenloch tragen Sie die Masse auf dem rechten Fuß auf, bei Nasenbluten in beiden Nasenlöchern tragen Sie die Masse auf beiden Füßen auf. Die auftragende Knoblauchmasse stoppt das Nasenbluten wirklich sofort. Mit dieser Methode können Sie auch eine chronische Nasenentzündung behandeln. Wenn Sie lediglich den Punkt massieren möchten, dann achten Sie bitte darauf, dass die Methode nur für diejenigen geeignet ist, die beim leichten Drücken auf diesen Punkt sofort einen deutlichen Schmerz empfinden. Wenn Sie bei heftigem Drücken auf diesen Punkt keinen deutlichen Schmerzen empfinden oder die Haut an dieser Stelle nicht elastisch genug ist, sollten Sie diese Massage weglassen und die andere Methode anwenden.


Die Massage auf den Punkten Tai-Xi und Fu-Liu wirkt sehr gut. Bei ihrer Anwendung gibt es keine Tabus. Die beiden Punkte können auch abwechselnd massiert werden, der empfindlichere von beiden sollte als erstes behandelt werden. Diese Massage kann Ihre Krankheit lindern oder wenn Sie gesund sind, kann das Massieren der Punkte Ihren Körper stärken. Wenn Sie gleichzeitig auf den Punkten Shen-Shu, Guan-Yuan (RN4, auf dem Ren-Meridian) und Qi-Hai (RN6, auch auf dem Ren-Meridian) schröpfen, dann haben Sie wirklich eine sichere, mildere Behandlungsmethode an der Hand, ähnlich wie wenn Sie die flüssige Kräutermischung Shi-Quan-Da-Bu-Wan einnehmen würden. Als Stärkungsmittel für die Nieren kennen die meisten nur Hirschgeweihsprosse, chinesischen Teufelszwirn (Frucht des Bocksdorns – vom Übersetzer), chinesischen Kernkeulenpilz und den Mutterkuchen. Sie sollten jedoch unbedingt wissen, dass die 3 Punkte Tai-Xi, Fu-Liu und Yong-Quan unbezahlbare Schätze unseres Lebens sind. Weil die Punkte aber so klein sind, übersehen sie die Menschen. Manche meinen, ich überschätze die Punkte. Meine Antwort darauf ist: Beim Wassertrinken kann nur der Trinkende selbst die Wassertemperatur feststellen. .



Blog-Info:



  • Eine Abbildung des Nierenmeridians (KI) finden Sie unter: http://www.dce128.com/jt-dce/dce/dcre/sjtx.html.


  • Die einzelnen Meridiane und Akupunkturpunkte finden Sie unter "Meridiane A-Z".


  • Möchten Sie mehr zu diesem Thema wissen? Klicken Sie hierzu auf einen der Begriffe am unteren Rand dieses Beitrages.

Montag, 26. September 2011

Zhongli 1 K 2-2, Der Lungenmeridian – Der empfindlichste Meridian des Körpers

Zum Inhalt:

Viele Menschen suchen sehr gerne nach geheimen Rezepten oder Wundermethoden, aber das Gold, das im Buch „Nei Jing“ überall herumliegt, will keiner haben.


Wenn Sie beginnen, sich mit der TCM-Meridianlehre vertraut zu machen, starten Sie am besten immer mit Lungenmeridian. Qi und Blut strömen von 3 bis 5 Uhr in der Nacht gegen den Lungenmeridian. Wenn sich um diese Uhrzeit Krankheitssymptome bemerkbar machen, sollten Sie gleich überlegen, ob das Problem an der Lunge liegen könnte. Ich behandelte einmal eine Frau, die im Winter immer um 4 Uhr morgens schwitzte und unruhig war. Tagsüber fror sie jedoch immer. Die Diagnose ihrer Ärzte war, dass der Körper äußerlich von Kälte umgeben war, Sie innerlich aber Feuer hatte. Das ist das typische „Feuer unter dem Eis“. Meiner Meinung nach lag aber der Auslöser der Erkrankung an einem zu geringen Qi in der Lunge. Die Lunge war nämlich zu schwach, um mit dem inneren Feuer die Kälte vertreiben zu können. Die Lunge konnte nur von 3 bis 5 Uhr in der Nacht das Feuer durch das Schwitzen heraus treiben, da der Lungenmeridian um diese Uhrzeit am stärksten ist. Deshalb verschrieb ich der Frau das Arzneimittel Bu-Zhong-Yi-Qi-Tang (eine Kräutermischung für die Stärkung des Qi – vom Übersetzer), damit die Lunge mit Qi gestärkt wird und die Kälte heraus treiben kann. Wenn der Auslöser klar ist, reicht eine einzige Verabreichung.


Das Buch „Nei Jing“ (Innere Meridiane – vom Übersetzer) besagt, dass die Lunge der „Boss“ aller Meridiane ist. Dadurch können Sie die Wichtigkeit des Meridians erkennen. In der tatsächlichen Anwendung jedoch achten nur sehr wenige auf diesen Meridian. Der Behandlungsumfang ist oft auf Erkältung, Husten und durch Husten entstandenes Asthma beschränkt. Wenn alle Anfänger diesen Meridian nur so kennenlernen, dann können sie wahrscheinlich den wahren Lungenmeridian gar nicht richtig kennen.


Der Lungenmeridian hat eine viel stärkere und umfangreichere Wirkung. Er kann sowohl die Stauung des Lebermeridians auflösen als auch die Feuchtigkeit und die Gifte aus dem Bauch heraus treiben. Außerdem kann er noch eine geschwächte Niere stärken. Husten und Asthma sind nur ein kleiner Behandlungsumfang des Lungenmeridians. Beide Krankheiten werden selten direkt durch den Lungenmeridian verursacht, sie entstehen meist, wenn an anderen Organen ein Problem vorliegt. Beide durch Leberfeuer entstandene Erkrankungen nennt man „Holzfeuer schadet dem Metall (Holz ist das Element für die Leber und Metall das Element für die Lunge - vom Übersetzer)“. In diesem Fall können die Erkrankungen durch das Löschen des Leberfeuers behandelt werden. Entstehen die beiden Erkrankungen durch eine schwache Niere nennt man „Niere speichert das Qi nicht“. In diesem Fall sollte das Qi der Niere gestärkt werden. Wenn der Auslöser der beiden Erkrankungen eine schwache Milz ist, dann bezeichnen wir dies als „Feuchtgift umgibt die Lunge“. Dann sollten wir die Milz stärken und das Feuchtgift heraus treiben. Mancher Husten kommt von einer Erkältung. Ist dies der Fall, müssen Sie die Kälte auf dem Blasenmeridian beseitigen. Oftmals ist eine Erkrankung mit hustenartigem Asthma sehr hartnäckig und unsere Vorfahren sagten schon, dass die Innere Medizin kein Asthma heilen kann oder will. Der Grund dafür ist, dass viele Mediziner bei der Heilung der Behandlung dieser Erkrankung immer bei der Lunge anfangen oder sich bemühen nur den Hustenschleim zu lösen. Den wirklichen Auslöser beseitigen sie nicht rechtzeitig und somit wird die Erkrankung chronisch. Die Lunge ist eigentlich ein sehr empfindliches Organ und sollte nicht direkt, sondern schonend behandelt werden. Genau wie unsere Vorfahren bereits sagten: Die Lunge sollte stets mittels Regulierung der anderen Organe behandelt werden.


Das Buch „Nei Jing“ besagt: „Alle Arten von Qi ordnen wir der Lunge zu“. Der gesamte Inhalt dieses Buches gilt in der TCM als „Gesetz“. Wir sollten dieses Buch sehr genau lesen und verstehen. Dieser zuvor genannte Satz will uns sagen, dass die Lungenfunktion durch Folgendes gestärkt werden kann: Die Stärkung des schwachen Qis, des Qis, das sich in die falsche Richtung bewegt, das Heraustreiben der giftigen Luft und das Einatmen der frischen Luft. An so einem guten Behandlungsrezept kann doch nicht einfach leichtsinnig vorbeigehen. Viele Menschen suchen sehr gerne nach geheimen Rezepten oder Wundermethoden, aber das Gold, das im Buch „Nei Jing“ überall herumliegt, will keiner haben.


An dieser Stelle möchten viele von Ihnen vielleicht wissen, wie die Lungenfunktion reguliert werden kann. Dies interessiert Sie am meisten. In dem Buch „Nei Jing“ ist diese Frage schon sehr ausführlich beantwortet worden: „Die Aufgabe der Lunge ist es, heraus zu treiben und zu senken. Die Lunge ist die Quelle unserer Körperflüssigkeiten und hat die Nase als Ausgang. Die Lunge ist auch für unsere Haut und unsere Haare zuständig. Der Lunge ordnen wir alle Arten von Qi und unseren psychischen Ballast zu. Dies äußert sich in verschiedenen Formen: Traurig sein, Nasenschleim besitzen, […].“ Hier wird nicht nur die Funktion der Lunge dargestellt, sondern es wird auch die konkrete Behandlungsmethode erwähnt. Manche von Ihnen fragen sich vielleicht: Wo denn? Warum finde ich keine? Ich gebe Ihnen hier ein Beispiel. Vorhin haben wir folgenden Satz erwähnt: „Der Lunge ordnen wir alle Arten von Qi und unseren psychischen Ballast zu“. Wenn jemand also lange Zeit depressiv ist und den psychischen Ballast nicht abwerfen kann, wie sollte er behandelt werden? Es war einmal ein älterer Mann, der über 70 alt war. Er hatte sich gerade mit seiner Frau gestritten und Kälte hatte sich daraufhin in seinen Körper geschlichen. Seine Symptome waren Schmerzen im Achselbereich. Die Klinik hatte ihm Schmerztabletten verschrieben, die auch eine Qi-Stauung in der Leber beseitigen sollte. Nach der Einnahme dieser Tabletten waren die Beschwerden immer noch da und außerdem fing er noch an zu Husten. Ich empfahl ihm, die Nase-Reizen-Methode. Er wandte sie sofort an und nieste 10 Mal hintereinander weg bis er auf der Stirn Schweiß bekam. Die Schmerzen unter den Achseln waren rasch gelindert. Danach sollte er ein paar Tong-Xuan-Li-Fei-Wan-Kügelchen (Kräutermischung zur Regulierung der Lunge – vom Übersetzer) einnehmen, um den Schleim zu lösen. Er hatte insgesamt 4 Kügelchen eingenommen und binnen einem Tag verschwanden alle Symptome. Diese Methode habe ich komplett dem Buch „Nei Jing“ entnommen.


Wenn Sie die Worte „Traurig sein“ in dem zuvor genannten Satz lesen und gleich an Lin-Dai-Yu denken (eine Hauptfigur aus dem Buch-Klassiker „Die rote Kammer“, die zart und sehr sensibel ist – vom Übersetzer) und wenn Sie die Worte „Haut und Haare“ lesen und gleich an Pickel denken, dann ist Ihnen ein schöner Anfang für das Erlernen der TCM gelungen. Wenn wir ein Buch lesen, sollten wir es genau lesen und dabei mitdenken.


Also zurück zur Lunge. Zur Behandlung des Asthmas ist der Yu-Ji-Punkt (LU10) sehr wichtig, Sie müssen ihn lediglich massieren. Wenn Sie das Gefühl haben, dass die eingeatmete Luft nicht genug ist oder dass Sie die Luft nicht richtig einatmen können, können Sie den Tai-Yuan-Punkt (LU9) massieren. Dieser Punkt ist der Hauptpunkt des Lungenmeridians und hilft am besten zur Stärkung des Qis (beide befinden sich auf der Daumenaußenseite – vom Übersetzer).
Der Chi-Ze-Punkt (LU5) ist der beste Punkt zur Stärkung der Niere. Die Massage dieses Punktes kann das überschüssige Lungen-Qi senken und das Qi der Niere stärken (der Punkt liegt auf der Knickstelle zwischen Oberarm und Unterarm. Der Kong-Zui-Punkt (LU6) ist am besten geeignet für die Behandlung von Husten und Mandelentzündung, welche durch eine Erkältung entstanden sind. Ich möchte noch einen Punkt mit einer speziellen Wirkung vorstellen, nämlich den Shao-Shang-Punkt (LU11) (dieser Punkt befindet sich neben dem Daumennagel an der äußeren Seite – vom Übersetzer). Der Punkt ist speziell gegen Halsentzündung und Halsschmerzen. Hier kann man mit einer „Dreiecksnadel“ auf den Punkt einstechen und erhält eine sofortige Wirkung.


Jedes Leben hat ein Ende, aber wir lernen nie aus. Das Lernen sollte aber nicht einfach nur eine Ansammlung von Wissen sein, sondern wenn Sie Eines lernen, können Sie gleichzeitig Mehreres verstehen. Wenn Sie 1 Glas Wasser aus einem Fluss trinken, kennen Sie den ganzen Fluss. Wenn Sie 1 Blatt sammeln, kennen Sie den ganzen Herbst.

Blog-Info:



  • Eine Abbildung des Lungenmeridians 足太阴肺经 finden Sie unter http://www.dce128.com/jt-dce/dce/dcre/fjtx.html.


  • Die einzelnen Meridiane und Akupunkturpunkte finden Sie unter "Meridiane A-Z".


  • Möchten Sie mehr zu diesem Thema wissen? Klicken Sie hierzu auf einen der Begriffe am unteren Rand dieses Beitrages.

Donnerstag, 8. September 2011

Zhongli 1 2-9, Der Magenmeridian und der Dickdarmmeridian: Akupressur auf dem Magen- und dem Dickdarmmeridian ist ein Geheimrezept gegen das Altern

Zum Inhalt:


Manche Menschen haben am Hals lockere und faltige Haut und glauben, dass dies dem natürlichen Alterungsvorgang zuzuschreiben ist. – Durch Klopfen und Kämmen am Kopf brauchen Sie keine Angst mehr zu haben, eine Glatze bekommen. – Nach der Methode, die ich in meinem Text beschreibe, sind Sie gegen Flecken und Pickel im Gesicht gefeit.

Vorgestern traf ich ein paar Schriftstellerfreunde. Sie alle sind sozusagen Nachkommen von Li Bai (ein namhafter Dichter der Tang-Dynastie [618 – 907 n. Chr.], der seine Kreativität stets bei einem Glas Wein zu erlangen pflegte – vom Übersetzer). Nach ein paar Trinkrunden waren ihre Zungen bereits etwas gelöster. Dennoch tranken sie weiter als ob sie es darauf angelegt hätten, sich zu betrinken. Ich nutzte meinen Arzttitel als Vorwand, um nicht bei jeder Runde mittrinken zu müssen. Ich trank nur ein bisschen mit und war der Einzige, der das Geschehen wie ein Außenstehender beobachten konnte. Einer meiner Freunde war schon halb trunken, als er mit seinem Glas zu mir kam. Er legte seinen Arm auf meine Schulter und sagte: „Meister, sieh‘ mich an! Ich bin zwei Jahre jünger als Du,“ (Zhong Li Ba Ren war damals 39 Jahre alt – vom Übersetzer) „aber alle meinen, dass ich wie 50 aussehe. Meine Frau wird mich wahrscheinlich schon bald verlassen wollen. Du musst mich retten!“ Alle lachten los, als sie dies hörten. Die jüngste Frau dieser Runde fragte mich: „Meister Zheng, haben Sie auch geheime Schönheitstipps? Ich muss jede Nacht schreiben und Viele sagen, dass ich zurzeit sehr schnell altere.“ Diese junge Frau sieht eigentlich sehr gut aus und hat große funkelnde Augen. Ihre Hautfarbe aber ist matt und farblos. Ich antwortete ihr: „Ich habe keine. Was sollte ich denn für geheime Tipps haben? Ihr solltet einfach wenig trinken und viel schlafen!“ Alle schüttelten ihren Kopf und waren unzufrieden mit meiner Antwort: „Unser Meister Zheng will uns nichts verraten. Seht her, er schreibt und veröffentlicht seine Blog-Artikel immer in der Nacht. Trotzdem sieht er aber so gesund aus mit seinen roten Wangen. Und dann sitzt er hier und gibt uns den Rat, dass wir früh ins Bett gehen sollen! Er hat bestimmt irgendwelche Geheimtipps.“ Ich war plötzlich sprachlos. Ehrlich gesagt, ich schreibe wirklich in der Nacht, aber ich habe keine andere Wahl, weil ich tagsüber sehr viel zu tun habe und da einen anderen Beruf ausübe. Genau wie Herr Wu Qing Zhong in seinem Buch schreibt (hier ist das Buch „Wie gehe ich mit meinem Körper um“, chinesischer Originaltitel „身体使用手册“, gemeint – vom Übersetzer), können wir nachts unser Qi und Blut am besten stärken und ein guter normaler Schlaf kann durch nichts ersetzt werden. Ich sagte daher: „Das, was ich tue ist auch nicht richtig. Ich verschwende jetzt eigentlich meinen angesammelten Vorrat. Wenn mein Vorrat ausgeht, werde ich auch sehr schnell altern.“

Keiner wollte mir glauben. Jemand holte ein kleines Fläschchen Huo-Xiang-Zheng-Ji-Shui (eine Flüssigkeit, deren Hauptbestandteil aus der runzelligen Agastache gewonnen wird – vom Übersetzer) und Shan-Jia-Wan-Kügelchen (Weißdorn-Extrakt in Kügelchenform – vom Übersetzer) aus seiner Tasche und zeigte sie mir: „Meister Zheng, diese zwei Dinge haben Sie uns für den Falle eines Katers empfohlen und sie wirken tatsächlich. Wir können jetzt viel mehr Alkohol vertragen.“ Ich war überrascht und ratlos, als ich das hörte. Ich sagte: „Eine Krankheit kann geheilt, das Leben aber nicht gerettet werden!“ In diesem Moment meldete sich der Älteste der Runde, Herr Luo, zu Wort. „Du hast recht. Ein Arzt behandelt die Krankheiten, kann das Leben aber nicht bestimmen. Das Leben ist in Gottes Hand. Gott will, dass wir unserer Berufung als Schriftsteller nachkommen. Es ist daher unsere Verpflichtung, gute Werke zu schreiben. Dafür brauchen wir Leidenschaft und müssen ein Künstlerleben führen. Wenn wir wegen unserer Gesundheit jeden Tag mit dem Sonnenaufgang aufstehen, mit dem Sonnenuntergang ins Bett gehen und unser ganzes Leben lang mit dieser Wiederholung leben, dann hat das Leben für uns keinen Sinn. Es bedeutet mir nichts, dreizigtausend Mal das Gleiche zu wiederholen und 100 Jahre alt zu werden. Viel lieber würde ich nur 100 Tage, aber dafür mit großer Freunde und Trauer leben wollen!“ Er sagte dies mit einer ansteckenden Begeisterung. Er ist nicht umsonst ein Schriftsteller, denn selbst mit einer solchen These wirkt er überzeugend und kräftig. Ich war nicht einverstanden mit seiner Aussage, aber dagegen fand ich auch keine Erwiderung.

Er sprach weiter: „Also Meister, wenn Sie als Mediziner es schaffen, unser Leben zu bereichern, dann sind sie genial.“ So etwas wie „Genie“ und „genial“ kann ich gar nicht hören, wenn man mich aber schon so beschreibt, dann versuche ich dem wenigstens etwas zu entsprechen. Ich verriet also sofort zwei kleine Tipps, glaubte jedoch insgeheim, dass nicht jeder die Methode kontinuierlich machen könne.

Im Folgenden beschreibe ich meine 3 Methoden gegen das Altern:

1) Kopfklopfen und Haarkämmen:

Klopfen Sie mit Ihren 10 Fingern 2 Minuten lang auf dem Kopf, und zwar zwischen Haaransatz an der Stirn und dem Nacken. Durchkämmen Sie anschließend Ihre Haare 2 Minuten lang mit Ihren 10 Fingerkuppen (auf keinen Fall mit den Fingernägeln). Auf unserem Kopf verlaufen sehr viele Meridiane, nämlich der Blasenmeridian, der Gallenmeridian, der Dreifache-Erwärmer-Meridian und der Magenmeridian. Auch befinden sich dort zig Punkte. Nach dem Klopfen und Kämmen werden Sie feststellen, dass Ihre Finger fettig sind. Das Fett ist nämlich der Dreck unter der Kopfhaut, der jetzt nach dieser Massage herauskommt. Wenn Sie eine noch größere Wirkung erzielen möchten, können Sie mit Ihren Handinnenflächen beide Ohren abdecken und mit Zeigefinger und Mittelfinger auf den Hinterkopf klopfen. Im klassischen Medizinbuch wird dies als „Kopftrommeln“ bezeichnet, welches Geist und Gehirn stärken kann. Durch das Klopfen, Kämmen und Trommeln werden alle Meridiane und Adern frei. So ist auch die Gefahr, eine Glatze zu bekommen, gebannt.

2) Die Pflege der Gesichtshaut:

Klopfen Sie zunächst mit Ihren 10 Fingerkuppen sanft auf dem ganzen Gesicht. Auf die Partien der Stirn, Augenbrauen, Nase, Wangenknochen und Kinn sollten Sie dabei besonders eingehen. Klopfen Sie anschließend mit der linken Hand auf Ihrer rechten Halsseite und mit Ihrer rechten Hand auf Ihre linke Halsseite. Achten Sie darauf, dass Sie dabei nicht zu viel Kraft einsetzen. Formen Sie dann mit der rechten Hand eine hohle Faust und klopfen Sie mit ihr am Dickdarmmeridian auf der linken Armseite entlang. Wiederholen Sie den gleichen Vorgang mit der linken Faust auf Ihrem rechten Arm. Klopfen Sie auf jeder Seite ungefähr 1 Minute. Der Dickdarmmeridian ist sehr einfach zu finden. Senken Sie zunächst Ihren linken Arm und schwingen Sie dann Ihren rechten Arm ausgestreckt zum linken. An der Stelle, wo ihre Faust aufsetzt, beginnen Sie zu klopfen, und zwar vom Oberarm bis zum Handgelenk den gesamten Meridian entlang. Der Meridian verläuft noch weiter nach oben über das Gesicht bis hin zum Nasenflügel. Wenn Sie diesen Meridian häufig abklopfen, bekommen Sie keine Flecken und Pickel im Gesicht.

3) Pflege des Magenmeridians

Klopfen Sie den Magenmeridian ab und starten Sie dabei am Schlüsselbein und folgen Sie dabei dem Meridian über die Brust, den Bauch, die Vorderseite des Oberschenkels, das Schienbein bis hin zu Ihrem Fußgelenk. Hierbei können Sie gerne etwas mehr Kraft einsetzen. Der Magenmeridian ist für die Blutversorgung unseres Gesichts zuständig. Glanz und Elastizität unseres Gesichts hängen von der Funktion des Magenmeridians ab. Manche Menschen haben am Hals lockere und faltige Haut und glauben, dass dies dem natürlichen Alterungsvorgang zuzuschreiben ist. Eigentlich hängt dies aber mit dem mangelnden Qi und Blut des Magenmeridians zusammen. Wenn diese Menschen dauerhaft Dickdarm- und Magenmeridian abklopfen, stellt sich hier schnell eine Änderung ein. Als ich dies unseren Verrückten erzählte, die jeden Tag am Computer mit ihren Seelen, waren diese alle begeistert, vor allem die 2 Schriftstellerinnen. Mehr oder weniger ließ ich mich von der Begeisterung anstecken und fühlte mich nun ebenfalls leicht betrunken, obwohl ich eigentlich gar nicht viel getrunken hatte.



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Samstag, 11. Juni 2011

Zhongli 1 K 3-16, Bei Ärger, Aufregung oder schlechter Laune massieren Sie den Tai-Chong-Punkt (LR3)

Der Tai-Chong-Punkt (LR3) befindet sich auf dem Lebermeridian zwischen der 1. und 2. Zehe, ca. 1 - 1,5 cm von der Trennung der Zehen entfernt. Der Punkt liegt jedoch nicht an der Oberfläche, sondern tief zwischen den Knochen.

Einmal
, es war im August, machte ich eine Dienstreise nach Hong Kong und nutzte so die Gelegenheit, einen früheren Kollegen zu besuchen. 3 Jahre zuvor war er vom chinesischen Inland nach Hong Kong gezogen, um dort eine Privatpraxis aufzumachen. Ein Hong Konger Millionär, dessen Rheuma durch die Akupunktur-Methoden meines Kollegen geheilt worden war, sponserte die Praxis. Sie ist dort ziemlich bekannt geworden und alle Patienten sind wohlhabende Geschäftsleute. Die Privatpraxis befindet sich in einem zweistöckigen Haus in den Bergen. Jeder weiß, dass so eine Lage in der teuren Stadt Hong Kong fast unbezahlbar ist. Die Innenarchitektur ist in einem eher klassischen Stil gehalten. Es ist also eine wirklich gehobene Praxis.

Mein Kollege Wen An eilte mir entgegen, um mich zu begrüßen, verschwand dann aber gleich wieder. Sein Assistent sollte mir etwas Gesellschaft leisten. Ich trank Tee und merkte, dass ich zu einer ungünstigen Zeit gekommen war. Ich wollte gerade gehen, als Wen An auf mich zu rannte und sich mehrmals bei mir entschuldigte. Er sagte, er wolle mich am Abend einladen. Ich sagte scherzhaft: „Du hast so viele Patienten, dass Du ständig zwischen den Behandlungszimmern hin und her rennen musst!“ Er antwortete seufzend: „Ach wo! Obwohl, … da ist eine Patientin mit Beinschmerzen, bei der ich völlig ratlos bin.“ Ich kenne das Niveau meines Kollegen. Meistens brauchte er nur eine einzige Nadel und schon waren die Schmerzen an Rücken und Bein verschwunden. Was ist heute mit ihm los? Er sah, dass ich nicht ganz verstand, klopfte mir auf die Schulter und sagte: „Na mein Freund, kannst Du vielleicht einmal versuchen, sie zu behandeln? Sie ist eine wichtige Patientin von mir.“ Ich sagte: „Wenn Du ihr schon nicht helfen kannst, wie dann ich?“ Er bestand darauf: „Versuch‘s doch mal. Wenn Du sie auch noch behandelst, habe ich wenigstens eine Erklärung ihr gegenüber.“

Er führte mich also zum Behandlungsraum. Seine zwei Assistenten behandelten gerade die Beine der Patientin mit der Schröpfmethode. Ich ließ zuerst die Schröpfköpfe abnehmen und half dann der Kranken, sich aufzusetzen. Es handelte sich um eine etwas dickere Dame, die bereits die 50 überschritten hatte. Ihre Unzufriedenheit stand ihr deutlich ins Gesicht geschrieben. Mein Kollege stellte mich der Dame auf überschwängliche Art und Weise vor. Sie musterte mich streng und fragte: „Sind sie überhaupt kompetent?“ Ihr Misstrauen war unverkennbar, ihr Gesicht ausdruckslos.

Ich bin nur selten so unhöflichen Patienten begegnet. Trotzdem sagte ich lächelnd: „Sie sind ja nicht tot krank! Da braucht es keine grosse Heilkunst!“ Sie erwiderte: „Was wissen Sie denn schon, was ich habe?“ Ich versuchte, möglichst entspannt zu wirken und fuhr lächelnd fort: „Wenn ich erst einmal Ihren Puls gefühlt habe, weiß ich Alles.“

Ihre Gesichtsmuskeln schienen sich nun etwas zu entspannen, und sie hielt mir ihre Hände hin. Beim Fühlen ihres Pulses spürte ich, dass die Ader, die der Leber zugeordnet ist, straff wie ein Seil gespannt war. Die Ader für die Niere schlug nur sehr schwach, die Ader für Lunge und Blase war ganz in Ordnung. Ich sagte mit sehr sicherer Stimme: „Ihre äußeren Symptome sind die Schmerzen in den Beinen. Die Ursache selbst liegt aber nicht in den Beinen, sondern in der Leber. Sie wurden bestimmt zuerst verärgert und haben sich in der Nacht dann erkältet. Heute kamen dann die Schmerzen hinzu.“

Nachdem sie das hörte, fing sie gleich an zu lachen. Sie stimmte sofort zu. „Ja, genau! Gestern Nachmittag habe ich mich mit meinem Geschäftspartner heftig gestritten. Ich konnte abends nicht mal mehr was essen. In der Nacht hatte ich dann einen sehr unruhigen Schlaf. Ich spürte eine unglaubliche Hitze in mir und stellte die Klimaanlage auf sehr hohe Stufe. Heute Morgen war mein Bein eiskalt und es wurde so schlimm, dass ich nicht mehr laufen konnte. Auch Ihr Kollege teilte mir vorhin mit, dass ich Kälte abbekommen habe. Er hat mich mit Akupunktur behandelt, aber das hat gar nichts gebracht, das Schröpfen hat dann die Schmerzen nur noch verschlimmert!“

Ich tröstete sie: „Mein Kollege hat Alles richtig gemacht, nur wusste er nicht, dass Sie sich leicht aufregen. Deshalb hat er den „Ärger-weg-Punkt“ nicht akupunktiert.“ „Was? Es gibt einen „Ärger-weg-Punkt“? Erzählen Sie Märchen? Wo ist der denn?“ Diese starke Frau verhielt sich nun wie ein neugieriges Kind. Sie nahm meine Hand, um mich auf diese Weise zu bitten, ihr den Punkt zu zeigen.

Es gibt natürlich keinen tatsächlich so benannten „Ärger-weg-Punkt“. Was ich ihr zeigte, war ein Punkt auf der Oberschenkel-Innenseite, nämlich der sogenannte Yin-Bao-Punkt (LR9). Ich erklärte ihr: „Wenn Sie sich aufregen, spannt sich die Leber an. Das nennen wir normalerweise Leberfeuer. Zugleich wird auch der gesamte Lebermeridian davon beeinflusst. Das Leberfeuer stört den Blut- und Energiekreislauf (Kreislauf des Qi – vom Übersetzer). Dies bedeutet, dass das Bein nicht ausreichend mit Blut und Qi versorgt wird und sich deshalb nicht mehr gegen die Kälte wehren kann. Die kalte Luft der Klimaanlage nutzte die Gelegenheit aus, in Ihren Körper einzudringen. Kein Wunder, dass Ihr Bein jetzt weh tut. Gegen die Schmerzen am Bein schlage ich vor, dass wir die Stauung im Lebermeridian wegmassieren, damit Blut und Qi wieder nach unten hin weiterfließen können.

Ich ließ sie zuerst selbst den besagten „Ärger-weg-Punkt“ erspüren. Sie bemerkte dort einen harten Knoten. Mit meiner Handfläche massierte ich vom Yin-Bao-Punkt aus den Lebermeridian entlang nach unten. Zu Beginn schrie sie wegen der Schmerzen, aber schon nach zwei Minuten beruhigte sie sich wieder. Dann ließ ich sie das Behandlungsbett verlassen. Sie lief zwei Runden durch das Zimmer und machte anschließend sogar noch eine Kniebeuge. Die Schmerzen waren wie weggeblasen. In diesem Moment war sie überglücklich und lud mich sogar zu sich nach Hause ein.

Ich lehnte dankend ab, und begleitete sie zur Tür. Als ich zurück ins Wohnzimmer kam, fragte mich mein Kollege etwas verwirrt: „Ich habe bei ihr vorhin alle Punkte akupunktiert, die die Meridiane freimachen und die Kälte austreiben können, aber ihre Waden blieben trotzdem eiskalt. Du hast nur den Yin-Bao-Punkt massiert und ihre Füße wurden gleich warm. Wie kommt das?“

Ich erklärte ihm: „Ihr Schienbein war eiskalt, weil ihr Blut- und Energiekreislauf (Kreislauf des Qi – vom Übersetzer) nicht in Ordnung waren und die Stauung auf dem Lebermeridian lag. Du hast mit Intensität den Blasenmeridian freigemacht. Daraufhin hat sich der andere Meridian nur noch mehr angespannt. Das ist wie bei einem fest gespannten Seil, je fester du ziehst, desto fester spannt es sich. Wir müssen einen Knoten finden und in unserem Fall befindet sich der Knoten direkt am Yin-Bao-Punkt. Wenn wir diesen Knoten weichmassieren können, entspannen sich alle Meridiane.“

Abends traf ich mit Wen An auf ein Bier. Das war eine richtige Feier für ihn. Er sagte: „Ich habe viele Patienten, die eine kranke Leber haben. Weißt Du gute Lösungen?“ Ich hob das Glas und sagte: „Weniger saufen und sich nicht aufregen. Das ist die beste Lösung.“Herr Wu Qing Zhong hat in seinem Buch „Handbuch für den menschlichen Körper“ betont, dass man den Tai-Chong-Punkt (LR3) massieren solle. Das ist wirklich ein wertvoller Vorschlag. Das Massieren dieses Punktes kann Stauungen lösen und schlechte Laune vertreiben. Er ist auch sehr gut für die Pflege von Leber und Milz, auch ist er ein echter Schatz für Menschen, die sich oft aufregen. Er ist der wirkliche „Ärger-weg-Punkt“. Mit dieser Aussage verwirre ich Sie möglicherweise. Eben noch habe ich den Yin-Bao-Punkt als „Ärger-weg-Punkt“ bezeichnet und jetzt behaupte ich, dass der Tai-Chong-Punkt dieselbe Wirkung hat. Welcher ist nun der Richtige? Ich muss gestehen, dass es mir schwer fällt, dies zu erklären. Man muss wissen, woher die Krankheit kommt. In diesem Fall können beide Punkte den Ärger, die Aufregung oder die schlechte Laune beseitigen.




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Mittwoch, 9. Februar 2011

Zhongli 1 K 2-7, Der Blasenmeridian: Der größte Entgiftungskanal unseres Körpers

Zum Inhalt:

Der Blasenmeridian ist der „Hauptentgiftungskanal“, denn er arbeitet jede Sekunde. Die anderen „Kanäle“ arbeiten nur zeitweise und lokal, aber ihr Weg führt stets zum Blasenmeridian. Daher muss er komplett frei sein, wenn wir mit seiner Hilfe die Gifte aus unserem Körper heraus treiben wollen.

Von großer Bedeutung ist vor allem der Abschnitt des Blasenmeridians, der sich zwischen dem Yin-Men-Punkt (BL37) (auf der Unterseite des Oberschenkels – vom Übersetzer) und dem Wei-Zhong-Punkt (BL40) (in der Kniekehle – vom Übersetzer) befindet. Er hat die Funktion, die im Körper vorhandenen Gifte zu messen. Zudem verzweigt sich der Blasenmeridian in diesem Bereich in zwei parallel laufende Linien. Gerade deshalb sammeln sich dort am meisten/ehesten Gifte an. Können die sich angesammelten Gifte nicht abtransportiert werden, entsteht im Körper eine Stauung bzw. ein Geschwulst. Ist dieser Abschnitt jedoch meist frei von Stauungen, dann entsteht erst gar kein Krebsgeschwür oder irgendeine schwere Krankheit. Deshalb ist dieser Bereich des Blasenmeridians für uns so lebenswichtig und sollte unbedingt geschätzt werden.

Die Meridiane bilden ein Netz und stellen eine Art Brücke zu den inneren Körperorganen dar. Diese Brücken sind wie ein verlängerter Arm, mit dem wir durch äußeres Einwirken die inneren Organe behandeln können. Aber welche der unzähligen Punkte und zahlreichen Meridiane wählen wir für eine Behandlung aus? Auch können wir mithilfe der Punkte unsere Energie stärken oder ableiten. Die Frage ist auch, wie wir auf die Punkte dem Zweck entsprechend einwirken sollen. Es gibt noch weitere offene Fragen. Bereits unsere Vorfahren hatten darüber verschiedene Meinungen. Noch heute kann Keiner den anderen von seiner Ansicht überzeugen. Eine Musterlösung gibt es also nicht. Meiner Meinung nach sollten wir uns zunächst einmal für das Behandlungsprinzip entscheiden. Hier gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Die angesammelten Gifte heraus treiben oder ein positives Qi bilden.

1) Angesammelte Gifte heraus treiben

Der Blasenmeridian ist der größte Entgiftungskanal unseres Körpers. An diesem Kanal kann man feststellen, ob es sich um eine schwere oder leichte Krankheit handelt, d. h. wenn sich eine leichte Krankheit zu einer schweren entwickelt, dann ist die Krankheit von außen über den Blasenmeridian in den Körper eingedrungen. Bricht die Krankheit im Innern des Körpers aus, nutzt sie ebenfalls diesen Meridian als Ausgang. Der Blasenmeridian ist also Ein- und Ausgang der Gifte. Wenn Sie sich also mit diesem Meridian auskennen, dann ist dies schon die halbe Miete für eine erfolgreiche Entgiftung des Körpers.

Sie fragen sich vielleicht, warum ich so viel über den Blasenmeridian als Entgiftungskanal rede. Es gibt doch noch weitere Entgiftungswege wie der Dickdarm (Stuhl), die Poren (Schweiß), die Füße (Feuchtgift), die Luftröhre (Schleim) sowie Nasenschleim, Tränen, Windpocken usw. Sie haben recht, aber der Blasenmeridian ist der „Hauptentgiftungskanal“, denn er arbeitet jede Sekunde. Die anderen „Kanäle“ arbeiten nur zeitweise und lokal, aber ihr Weg führt stets zum Blasenmeridian. Daher muss er komplett frei sein, wenn wir mit seiner Hilfe die Gifte aus unserem Körper heraus treiben wollen.

Auf dem Blasenmeridian befindet sich ein wichtiger Punkt namens Wei-Zhong (BL40) (in der Kniekehle – vom Übersetzer), der vom Körper lediglich als Ausgang, jedoch nicht als Eingang genutzt wird. Auf ihm können wir zwar die Akupunktur, aber kein Moxa anwenden. Warum? Weil dieser Punkt nur als Ausgang für unsere Körpergifte dient. Dieser Punkt ist deshalb erste Wahl für die Aderlass-Methode.

2) Positives Qi bilden

„Der allerbeste Arzt heilt eine Krankheit, bevor sie überhaupt ausgebrochen ist.“ Dieser Satz bedeutet, dass ein guter Arzt bereits arbeitet, bevor die Krankheit entsteht. Er arbeitet nämlich mit vorbeugenden Maßnahmen. Wie beugen Sie also gegen Krankheiten vor? Meine Antwort ist: Ergänzen Sie ständig das positive Qi, denn ist ausreichend positives Qi vorhanden, sind alle Wege im Körper frei und die Gifte haben keine Chance „sich in den Weg zu stellen“ und eine Stauung zu bilden. Der moderne Mensch kennt meist nur die Entgiftung, weiß aber nicht, dass auch das Qi immer wieder ergänzt werden muss. Nach der Entgiftung geht das eine Gift, es kommt dafür aber ein anderes. Oder das Gift ist gar nicht komplett verschwunden und unser Körper ist bereits zu schwach, um die Entgiftung fortzusetzen. Auch kann es sein, dass das positive und das giftige Qi gleich stark sind und unser Gesundheitszustand unverändert bleibt. Darum müssen Entgiftung und die Ergänzung des positiven Qis gleichzeitig durchgeführt werden. Das positive Qi entsteht in den inneren Organen und wird durch die Meridiane im Körper verbreitet. Aus diesem Grunde ist es viel wichtiger das Qis in den inneren Organen zu ergänzen und die Meridiane zu trainieren, als sich mit den einzelnen Meridianen und ihren Wirkungen auszukennen.

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Sonntag, 19. Dezember 2010

Zhongli 1 K 4–3, Halswirbelprobleme kann man im Handumdrehen lösen

Oft hört man, dass die Schulmedizin die Symptome beseitigt und die TCM die Wurzeln herausreißt. Aber welche die Wurzeln sind, fragt anscheinend niemand. So, als wäre mit der Medizin die ganze Sache gegessen. Manche glauben, dass die Wirkung der TCM nur langsam eintritt, weil sie tief an den Wurzeln arbeitet. Daher essen sie bedenkenlos ein Jahr lang oder länger eine chinesische Kräutersuppe. Auch wenn es manchmal überhaupt nicht zu wirken scheint, haben sie vollstes Verständnis dafür. Die Wurzeln herauszureißen, ist natürlich schwer, denken sie. In Wirklichkeit muss die Wirkung der TCM gar nicht langsam sein, wenn man die wirkliche Krankheitswurzel findet. Die Heilung kann sogar sofort erfolgen.

Mit „Wurzeln“ meint man hier die Auslöser der Krankheit. Außer den von mir schon im dritten Kapitel genannten „3 Giften“ und den „2 Üblen“ hat jede Krankheit ihren eigenen Auslöser. Die Halswirbelkrankheit hat die meisten unterschiedlichen Auslöser. Generell gibt es nicht die optimale Behandlung. Das liegt daran, dass der Auslöser niemals ganz klar feststeht. Daher gibt es keine entsprechende gezielte Methode. Meiner Meinung nach wird das Halswirbelproblem hauptsächlich von 2 Auslösern verursacht. Der eine Auslöser ist die mangelnde Blutversorgung des Halses, welche durch eine Stauung in der Herzader verursacht wird. Der andere Auslöser hängt auch mit mangelnder Blutversorgung zusammen, wobei diese aber durch eine mögliche Verletzung oder durch den Verschleiß der Wirbelsäule (hauptsächlich am Steißbein und am Kreuz) entsteht. Wenn Sie die Ursache kennen, finden Sie leicht eine Lösung. Für diese Stelle ist Schaben in Kombination mit Massage am besten. Manche Menschen haben zum Beispiel Nackenschmerzen, wenn sie den Kopf auf- und abbewegen. Der Blasenmeridian ist hier die Ursache, also sollten sie dort schaben. Andere Menschen wiederum haben Schmerzen, wenn sie den Kopf nach links oder rechts drehen. Hierbei liegt die Ursache am Dünndarmmeridian. Schaben Sie also den Dünndarmmeridian entlang. Einige haben zusätzlich zu den Nackenschmerzen auch Schmerzen am Rücken. Setzen Sie in diesem Fall hinten in der Nähe des Gao-Mang-Punktes und des Jue-Yin-Shu-Punktes mit dem Schaben an und führen Sie dieses bis hin zum Nacken fort. Bei Schmerzen auf der mittleren Linie des Nackens können Sie am Haaransatz beginnen und weiter an der Wirbelsäule entlang nach unten schaben, und zwar so lange bis kein Sha mehr herauskommt.

Diejenigen, bei denen überhaupt kein Sha beim Schaben auftritt, können mit Massagen behandelt werden. Dabei sollte aber nicht nur der Nackenbereich massiert werden, sondern der gesamte Bereich vom Haaransatz bis hin zum Steißbein, d.h. praktisch den ganzen Du-Meridian entlang. Am besten wird die Massage mit den Handwurzeln durchgeführt oder aber auch mit den Ellenbogen. Die Schmerzpunkte sollten dabei sorgfältig massiert werden, bis die Schmerzen verschwinden. Am Nacken muss die Massage ganz sanft erfolgen, keinesfalls zu kräftig oder zu hastig. Eine weitere Verletzung am Halswirbel sollte vermieden werden. Wenn das Schaben und die Massage bei diesem Problem angewendet werden kann, wird das hartnäckige Problem auch im Handumdrehen beseitigt.

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Montag, 30. November 2009

Leserbrief: "Haben Sie auch manchmal Menstruationsbeschwerden?"

Neulich bekam ich zum gewohnten Zeitpunkt meine Menstruation. Sie kündigte sich schon ein paar Tage vorher mit leichten Bauchschmerzen an. Am ersten Tag meiner Menstruation wurden die Bauchschmerzen dann stärker und recht unangenehm. Ich saß vor meinem Computer, wollte einen Text zu Papier bringen, erwischte mich jedoch dabei, dass ich wieder und wieder meinen letzten Satz durchlas, um den nächsten sinnvoll daran anschließen zu können. Meine Konzentration war gleich Null, weil meine Bauchschmerzen mich ständig ablenkten. Dabei wollte ich den Text doch so gerne abschließen! Normalerweise griff ich in einem solchen Fall zur Aspirin-Kautablette, um die Schmerzen loszuwerden. Leider hatte ich jedoch keine Einzige im Hause. In die klirrende Kälte wollte ich mich allerdings auch nicht herauswagen, um zur nächsten Apotheke zu waten.
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Da kam mir plötzlich diese Blogseite "Mit TCM kannst Du gesünder und glücklicher sein" in den Sinn. Vielleicht konnte ja eines der "Hausmittelchen" oder eine der Übungen meine Beschwerden lindern. Ich klickte die Seite an und suchte in der "Übersicht" unter dem Link "Krankheiten A-Z" nach dem Begriff "Menstruation", ... und siehe da, ich fand "meinen" Begriff. Gleich den ersten Artikel, der mir zu diesem Thema angezeigt wurde, las ich durch. "Der Chen-Shan-Punkt (BL57) auf der Wade am Blasenmeridian ist wirksam gegen Menstruationsschmerzen ... " schrieb Zhong Li Ba Ren dort. Ich dachte, na wenn das so ist, dann mache ich mir diesen Punkt gleich mal zu Nutze.
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Ich suchte den Punkt BL57 auf meiner Meridiankarte und tatsächlich, genau dort auf der Wade fand ich ihn. Ich ballte meine Faust und klopfte regelmäßig mit mäßiger Kraft auf den Punkt ein, zuerst auf der rechten Wade und nach ca. 1 Minute auf der linken Wade. Ich wechselte immer wieder ab. Da mich mein Text, den ich so gerne schreiben wollte, nicht loslies, versuchte ich, ihn fortzusetzen. Ich schrieb und schrieb und mir wurde dabei plötzlich bewußt, dass meine Konzentration wieder Teil meiner selbst war. Auch meine Bauchschmerzen hatten stark abgenommen. Von Zeit zu Zeit wiederholte ich die "Klopfmassage" auf dem Wadenpunkt.
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Am späten Abend begutachtete ich dann meine beiden Waden und war überrascht eine äusserliche Veränderung zu sehen. Der Bereich um den Punkt BL57 herum (Durchmesser ca. 8 cm) an meiner rechten Wade hatte sich rot und teils lila gefärbt. Ich dachte mir, na so stark hatte ich nun auch wieder nicht auf den Punkt geklopft. Auf der linken Wade hingegen war gar nichts zu sehen, dort hatte ich aber mit der gleichen Kraft auf den Punkt eingeklopft. Auch war der gefärbte Bereich um einiges härter als der gleiche Bereich auf meiner linken Wade. Nach dem, was ich bisher so von Zhong Li auf dem Blog gelesen hatte, hat dies aber eine ganz logische Erklärung. Der Punkt BL57 und der Blasenmeridian auf dem dieser Punkt liegt, steht mit dem Bereich in Beziehung, der für meine Menstruation und die Menstruationsbeschwerden verantwortlich ist. Der Punkt ist sozusagen der Spiegel dessen, was an der fernen Stelle vor sich geht. Wenn also der Merdian an einer Stelle nicht frei ist (in meinem Fall war es der Punkt BL57 auf dem Blasenmeridian), d. h. heißt Qi, Blut oder eventuelle Gifte sich dort angestaut haben, dann sind an der fernen Stelle Probleme zu finden (in meinem Fall die Menstruationsschmerzen). Die Farbe Lila auf der Haut (die Chinesen nennen dies "Sha") und die Verhärtung der Stelle sind das Indiz dafür. Der Blasenmeridian auf meiner linken Wade schien somit frei zu sein, denn dort war die Haut nicht lila gefärbt.
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Auch am nächsten Tag klopfte ich noch ab und zu auf beiden Wadenstellen. Meine Bauchschmerzen waren kaum noch spürbar. Ich freute mich sehr, ein natürliches Mittel gefunden zu haben, das nichts kostet, schnell wirkt und für das man nicht in der Dunkelheit durch klirrende Kälte waten muss ;-) Ich kann den Frauen unter uns eine Nachahmung unbedingt empfehlen!
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Eine Leserin
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