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Mittwoch, 8. Juni 2011

Zhongli 1 K 3–12, Fünf leicht zu erlernende und sofort wirkende TCM-Methoden (TCM = Traditionelle Chinesische Medizin – vom Übersetzer)

Zum Inhalt:


Wir gehen zum Arzt, wenn wir krank sind. Das ist nun einmal notwendig. Aber ist es doch eigentlich besser, den Krankheiten vorzubeugen. Die Frage ist: Wie beugen wir vor? Wir können ein paar einfache, aber dennoch wirkungsvolle Methoden erlernen. Im Folgenden möchte ich Ihnen ein paar dieser Methoden empfehlen.


Eines der größten Probleme der modernen Zeit ist unsere Gesundheit. Wir sind immer von Kranken umgeben, mal sind es unsere Eltern, mal unsere Kinder, mal ist es der Ehepartner, mal sind es die Freunde, mal die Nachbarn oder manchmal sind wir selbst krank. Viele Leute leiden jahrelang oder gar ihr Leben lang an einer Krankheit. Wenn nur einer in der Familie krank ist, ist die ganze Familie um ihn besorgt. Die Gesunden können dem Kranken kaum helfen und können nur auf den Arzt hören. Es ist traurig, wenn wir unserem lieben Familienmitglied nur beim Leiden zusehen können. Tatsache ist, dass wir bei Krankheiten eben nicht die Ratlosen spielen müssen. Wir können hier wirklich Einiges tun.

Wir gehen zum Arzt, wenn wir krank sind. Das ist nun einmal notwendig. Aber ist es doch eigentlich besser, den Krankheiten vorzubeugen. Die Frage ist: Wie beugen wir vor? Wir können ein paar einfache, aber dennoch wirkungsvolle Methoden erlernen. Im Folgenden möchte ich Ihnen ein paar dieser Methoden empfehlen.

1. Das Schaben
Die erste Methode, die ich Ihnen empfehlen möchte, ist das Schaben, da es für die Vorbeugung am geeignetsten ist. Das Schaben ist auch unter den sechs Standardmethoden der TCM die Methode, die an erster Stelle steht. Gegen leichte Erkrankungen, vor allem im Anfangsstadium, ist diese Methode die erste Wahl. Beispiele für Erkrankungen dieser Art sind: Erkältung, Hitzschlag, akute Magen- und Darmbeschwerden, Nacken-, Schulter- und Rückenprobleme, Hautkrankheiten (hier sollten Sie allerdings nicht direkt auf der Problemzone schaben) usw. Auch die Anwendung der Schabetechnik selbst ist extrem einfach. Sie brauchen nur ein kleines Brettchen (Schaber – vom Übersetzer) aus Kuhhorn, hartem Plastik oder Porzellan (Hauptsache flach und nicht scharf) und eine Flasche Massageöl. Schaben Sie schräg zur Körperoberfläche (ca. 45°) an dem Meridian entlang, der wahrscheinlich von der Krankheit betroffen ist oder bei dem eine Blockade vorliegt. Sie müssen nicht besonders kräftig schaben. Über die Schabetechnik werde ich in einem anderen Kapitel noch ausführlicher schreiben. Die roten Punkte, die nach dem Schaben auf der Haut zum Vorschein kommen, mögen Ihnen vielleicht Angst machen, der Betroffene fühlt sich auf jeden Fall sehr erleichtert. Die Haut ist nicht verletzt, Sie können also bedenkenlos baden oder duschen. Nach ein paar Tagen verschwinden die Punkte dann.

2. Das Schröpfen
Man hört immer wieder eine Redensart aus dem (chinesischen – vom Übersetzer) Volksmund, die da besagt: „Mit Akupunktur und dem Schröpfen ist eine Krankheit bereits halb geheilt.“ Dies zeigt, dass die Methode sehr tief in der Kultur verankert und weit verbreitet ist, auch dass sie eine große Heilwirkung besitzt. Heutzutage kann man sich im Kurbad oder in einer Massagepraxis schröpfen lassen. Ich empfehle denjenigen, die das Schröpfen erlernen möchten, Schröpfgläser mit Pistole zu kaufen. Diese neue Version ist sehr einfach und praktisch. Das Vakuum wird nicht mehr mit dem Feuer erzeugt (die Pistole erzeugt das Vakuum durch Absaugen der Luft – vom Übersetzer). Für welche Krankheiten ist diese Methode also geeignet? Das Schröpfen eignet sich sehr gut für die Behandlung eines Hexenschusses. Die Gläser können direkt auf der Schmerzstelle aufgesetzt werden. Sie stellen sehr schnell eine Linderung des Schmerzes fest. Diese Methode ist außerdem noch praktisch für Schmerzstellen, auf denen man nicht schaben kann und wo der Schmerzpunkt sehr tief unter der Haut liegt, wie z.B. bei chronischen Schulterschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Leber- oder Gallenproblemen.

Das Schröpfen ist noch einfacher als das Schaben. Sie müssen nur einen Satz Vakuumgläser (mindestens 8) vorbereiten und ein Meridianbild in ihrer Nähe haben. Für die Behandlung gibt es keine strengen Tabus. Bei denjenigen unter Ihnen, die beim Schröpfen schnell Bläschen auf der Haut bekommen, sollte die Behandlung lediglich nicht zu lang andauern, und die Gläser sollten sich nicht zu fest ansaugen. Die Bläschen, die beim Schröpfen entstehen, sind eigentlich ein gutes Zeichen. Vielen macht dies nur etwas Angst.

3. Die Fußreflexzonenmassage
Wenn Sie das Schaben und das Schröpfen nicht erlernen wollen, aber bereits die Methode der Fußreflexzonenmassage beherrschen, können Sie trotzdem 70 % der alltäglichen Krankheiten vorbeugen oder diese lindern. Diese wunderbare Wirkung der Fußmassage ist noch lange nicht von allen anerkannt, weil Fachärzte diese nicht besonders schätzen und diejenigen, die die Methode anwenden, meistens keine medizinischen Kenntnisse haben. Denn Letztere sind eher „Handwerker“, die nur ein paar einfache Tricks in ihrer Ausbildung an die Hand bekommen haben. Diese sehr individuelle und interessante Fußmassage ist zu einer routinemäßigen Arbeit geworden. Schade! Eine Anwendung der Fußreflexzonenmassage ist bei folgenden Erkrankungen sinnvoll: Mangelnde Blutversorgung des Herzens, Magen- und Darmprobleme, Leber- und Gallenerkrankungen, Zuckerkrankheiten, Infektion im Harnorgan und verschiedene Entzündungen. Einmal sagte ich einem 14-jährigen Jungen, der nach einer Hirntumoroperation an einer Folgekrankheit litt, dass er in der Fußreflexzone eine kleine Fläche in Erbsengröße massieren solle. Er massierte diese Stelle zwei monatelang und das linke Auge, das sich laut den Ärzten nie wieder öffnen könne, wurde wieder völlig gesund. Eine winzig kleine Reflexzone hatte sein Auge gerettet.

4. Akupressur auf bestimmten Akupunkturpunkten
Diese Methode ist ebenfalls sehr leicht zu erlernen. Sie müssen nur die ungefähren Verlaufslinien der Meridiane und noch dazu die häufig anzuwendenden ca. 20 Punkte kennen. Dann haben Sie immer eine Lösung parat, egal ob bei Magen- und Darmproblemen, Kopfschmerzen, Erkältung, Menstruationsbeschwerden usw. Die Wirkung der Akupressur ist zu vergleichen mit der der Akupunktur. Hier ein Beispiel: Eines Tages war der Aufzug in dem Haus, in dem ich wohne, defekt. Ich musste zu Fuß hochgehen. Im dritten Stock sah ich den alten Herrn Zhang, der im 6. Stock wohnt. Er trug in der rechten Hand einen Gemüsekorb und hielt sich mit der linken Hand am Geländer fest. Er stand da, war sehr blass und bekam kaum noch Luft. Ich weiß, dass er Herzprobleme hat. Darum nahm ich seine linke Hand und massierte den Lao-Gong-Punkt (PC8) auf der Handinnenseite eine Minute lang. Herr Zhang atmete tief aus und sagte, ihm ginge es viel besser. Wir gingen dann zusammen ohne Unterbrechung weiter bis in den 6. Stock. Ich habe sehr viele solche Fälle erlebt. Ich hoffe, dass ich Sie damit überzeugen konnte.

5. Daoyin: Eine Energie-Regulierungsmethode
Diese Methode ist der westlichen Homöopathie sehr ähnlich. Sie ist noch etwas vielseitiger und das Praktizieren dieser Methode ist noch sicherer. Zum Beispiel reizt man bei Erkältung die Nase, um zu niesen. Das Niesen bewirkt, dass die Kälte aus dem Körper heraus getrieben wird. Bei Durchfall lässt man den Kranken alle Giftstoffe aus dem Körper heraus treiben. Bei Übelkeit hilft man dem Kranken, alles zu erbrechen. Bei Fieber verhilft man dem Kranken dazu, möglichst viel zu schwitzen. Insgesamt ist zu beachten, dass die Symptome wirklich ganz klar definiert sein müssen. Daher empfehle ich Ihnen nicht, diese Methode einfach so zu anzuwenden. Ich stelle hier diese Methode vor, um Sie mit traditionellen Heilungsmethoden ein bisschen vertraut zu machen.


Blog-Info:



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Sonntag, 5. Juni 2011

Zhongli 1 K 3-3, Ohne die „3 Giftigen“ fühlen wir uns ganz leicht und unser Körper ist sauber

Zum Inhalt:

Weshalb ist meines Erachtens die Brust- und Bauchmassage die einfachste und effektivste Methode für die Pflege unserer Gesundheit? Weil sie unserem Körper wie ein Besen dient. Wenn Sie also jeden Tag Reine machen, können dann noch viele Abfallstoffe im Körper zurückbleiben? Und wenn keine Abfallstoffe mehr im Körper sind, ist der Körper dann überhaupt noch anfällig für Krankheiten?
Wollen wir eine Krankheit heilen, müssen wir uns zunächst folgende Fragen stellen: „Was wollen wir heilen?“ und „Wie wollen wir heilen?“. Frage 1 bedeutet, dass wir erst einmal die Krankheit definieren müssen. Frage 2 zielt auf die Behandlungsmethode und ihre einzelnen Behandlungsschritte ab.

Auf dieser Welt gibt es die unterschiedlichsten Krankheiten. Mehrere hundert Krankheiten treten häufig auf, jedoch ist uns bei nur sehr wenigen ihre eigentliche Ursache bekannt. Was tun? In der TCM gibt es einen bekannten Satz, der da lautet: „Willst Du heilen, finde die Wurzel.“ Finden wir die Wurzel der Krankheit, haben wir die Krankheit unter Kontrolle, egal in welcher Form sie auftritt.

Was wollen wir heilen? Wir sollten auf keinen Fall versuchen, zuerst das Äußere verbessern zu wollen. Wir sollten das beseitigen, was unser Körper nicht benötigt, nämlich die giftige Luft, das giftige Wasser und den giftigen Stuhl. Wir nennen Sie auch die „3 Giftigen“.

Wäre es bei Dir Zuhause nicht sauber, kämen ganz bestimmt alle möglichen Ungeziefer wie Fliegen, Mücken, Kakerlaken usw. Denn Schmutz ist für sie eine Delikatesse. Wir können natürlich nicht dem Ungeziefer die Schuld geben, sie sind auch von Gott geschaffene Lebewesen. Wenn die Umgebung für sie geeignet ist, kommen sie und vermehren sich. Denken Sie erst gar nicht daran, das Ungeziefer gründlich zu bekämpfen. Sie sind nicht Ihre Feinde. Wenn Sie etwas besitzen, was das Ungeziefer anzieht, kommen sie garantiert, denn wo Geld ist, strömen ja auch die Menschen herbei. Da Ihnen diese ungeladenen Gäste sicherlich nicht recht sind, sollten Sie bei sich Zuhause unbedingt sauber machen. Denn ist Ihr Zuhause sauber, kommt auch kein Ungeziefer mehr, selbst dann nicht, wenn Sie sie einladen. Und der Schmutz in Ihrem Körper sind die „3 Giftigen“.

Staub, der an der Oberfläche liegt, ist leicht wegzuwischen. Liegt er aber schon zu lange, klebt er fest und eine Reinigung ist sehr mühsam. Machen Sie sich dann jedoch bewusst, dass der Schmutz die Ursache für das Kommen des Ungeziefers ist. Beseitigen Sie den Schmutz regelmäßig, dann kann Ihnen geholfen werden. Sicherlich finden Sie eine brillante Lösung. Analysieren Sie dabei aber nicht einfach nur, woher das Ungeziefer kommt und wie Sie es bekämpfen können.

Wie sollen wir die „3 Giften“ aus unserem Körper befördern? Weshalb ist meines Erachtens die Brust- und Bauchmassage die einfachste und effektivste Methode für die Pflege unserer Gesundheit? Weil sie unserem Körper wie ein Besen dient. Wenn Sie also jeden Tag Reine machen, können dann noch viele Abfallstoffe im Körper zurückbleiben? Wenn keine Abfallstoffe mehr im Körper vorhanden sind, ist der Körper dann überhaupt noch anfällig für Krankheiten?

Was genau ist zu tun? Öffnen Sie zuallererst einmal die Fenster und lüften Sie durch. Machen Sie dann die Wasserleitung Ihres Zuhauses frei und entfernen Sie zu guter Letzt den Schmutz im hintersten Eck.

Treiben Sie die giftige Luft heraus, indem Sie Ihre Blähungen ablassen. Manche Menschen tun dies zwar jeden Tag, jedoch lediglich oberflächlich, lautlos und mit begleitendem Geruch. Diese Luft entsteht während der Verdauung unserer Nahrung in Magen und Darm. Sie ist ein Zeichen für eine schlechte Verdauung. Bestimmte Heilkräutermischungen der chinesischen Medizin können Ihnen bei diesem Problem helfen.

Dann gibt es da noch eine andere Art des Ablassens von Blähungen, die sehr laut und ohne Geruch vor sich gehen kann. Ist die Luft schließlich draußen, fühlen wir uns umgehend sehr wohl. Diese Luft entsteht in Leber und Galle und ihre Ursache ist meist emotionaler Art. Da Leber und Galle jedoch keine direkte Ausscheidungsmöglichkeit haben, leiten sie die giftige Luft über Magen und Darm, damit sie aus dem Körper entweichen kann. Wenn Sie also jeden Tag Ihre Blähungen ablassen, dann reduziert sich der psychische Druck erheblich. Manche Menschen können Ihre Blähungen überhaupt nicht ablassen. Das ist sehr gefährlich, denn wer auf dieser Welt kann stets nur fröhliche Dinge erleben? Es gibt immer etwas, das uns bedrückt. Wir können keine Garantie dafür ausschreiben, dass wir uns nie ärgern werden. Deshalb müssen wir versuchen, die giftige Luft abzulassen. Bleibt die Luft im Körper, entstehen Blutstauungen. Viele Blutstauungen haben unterschiedliche Krankheiten zur Folge. Die westlichen Mediziner bezeichnen diese als Leberkrankheit, Nierenkrankheit, Bluthochdruck, Herzprobleme und Krebs. Die TCM behauptet, dass alle Krankheiten emotionalen (Qi) Ursprungs sind.

Da hier gerade die Rede vom Blähungen ablassen und vom Wasserlassen ist, möchte ich noch einmal die Brust- und Bauchmassage erwähnen. Beim Massieren stellen wir fest, dass der Bauch sehr aufgebläht ist. Wenn wir auf ihn drücken, tut nichts weh. Er ist wie ein Luftballon. Was können Sie tun? Meiner Meinung nach sollten Sie die Luft zuerst herauslassen. Hierfür bieten sich mehrere Methoden an. Der (chinesische - vom Übersetzer) Volksmund sagt, dass Rettich und Bohnen das Entweichen der Luft fördern. Sie können jedoch auch entweder auf dem Magenmeridian entlang klopfen oder die Akupressur direkt auf drei bestimmten Punkten ausüben, nämlich dem Zhong Wan Punkt, dem Qi Hai Punkt und dem Zu San Li Punkt. Menschen, die nicht gerne über ihre Probleme reden, haben meist Probleme dieser Art. Dieser Typ Mensch hat zudem zusätzliche Magen- und Darmprobleme, d.h. entweder Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall. Ihre Schmerzpunkte befinden sich in tieferer Schicht.

Manche Menschen haben an verschiedenen Stellen im Bauchbereich Schmerzen. Die Magen- und Darmmassage kann einen akuten Luftstau beseitigen. Hält dieser Zustand jedoch schon zu lange an, funktioniert diese Methode an manchen Stellen nicht, was bedeutet, dass der Luftstau meist bereits eine Blutstauung verursacht hat. Finden Sie in diesem Fall heraus, auf welchem Meridian sich diese Schmerzstellen befinden. Dann müssen Sie nur noch die entsprechenden Punkte auf diesem Meridian akupressieren. Die Stellen, an denen sich die Luft angestaut hat, kehren wieder in ihrem Originalzustand zurück. Zeitgleich können Sie auch noch den Bauch akupunktieren oder ihn mit Schröpfköpfen behandeln.

Manche haben einen ganz schlappen und weichen Bauch. Kein Punkt tut ihnen weh, aber sie fühlen sich trotzdem irgendwie unwohl und verspannt. Mangelnde Energie (Qi) und mangelhaftes Blut sind meist die Ursache für diesen Zustand. In diesem Fall sollten Sie als Erstes Ginseng-haltige Produkte und Bu-Zhu-Yi-Qi-Wan-Kügelchen zu sich nehmen (eine fertige Mischung aus verschiedenen chinesischen Arzneimitteln in Form von Kügelchen; sie ist überall in chinesischen Apotheken erhältlich – vom Übersetzer).

Andere wiederum hören ein Knurren-artiges Geräusch in ihrem Brustbereich, wenn sie mit der Hand diesen Bereich massieren. Anfangs hören sie nur leise Geräusche. Manche Stellen in diesem Bereich schmerzen sogar. Dieses Phänomen nennt sich „giftige, Wasser umschließende Luft“ (Zhuo Qi Guo Shui). Je länger Sie massieren, desto lauter ist das Geräusch. Nachdem Sie ein paar Mal aufgestoßen oder Ihre Blähungen abgelassen haben, hören Sie Wassergeräusche im gesamten Bauchbereich. Das ist ein sehr gutes Ergebnis, da dann das „tote“ Wasser durch das Massieren wieder frei und beweglich geworden ist. Anschließend wird dieses Wasser sehr schnell in die Blase getrieben und hinausbefördert. Wenn Sie es jedoch nicht rechtzeitig herauslassen, bleibt es über längere Zeit in Magen und Darm und stört so die normale Funktion aller Organe im Bauchbereich. Weshalb trinken manche Menschen wenig Wasser? Weil zwischen Magen und Darm bereits Wasser lagert, das nicht von selbst ablaufen kann. Würden diese Menschen nach Anweisung westlicher Ärzte jeden Tag einige Liter Wasser trinken, um die Gifte herauszuspülen, dann bekämen sie als zuallererst eine Wasservergiftung. Wassertrinken kann also helfen, aber auch schaden. Jeder muss also individuell behandelt werden.

Nun zum giftigen Stuhl. Weshalb habe ich ihn nicht gleich als allererstes erwähnt? Erstens, weil alle Menschen den Stuhlgang für sehr wichtig halten und sie glauben, dass die Ausscheidung von Kot die Ausscheidung von Giften bedeutet. Über diese Theorie steht viel geschrieben. Zweitens, weil der Stuhlgang im Vergleich zum Blähungen ablassen und Wasserlassen relativ einfach ist. Wir müssen nur sehr viel mikrofaserhaltiges Gemüse essen. Menschen, die nicht ausreichend Energie (Qi) und Blut haben, sollten die zwei Dinge ergänzen, damit der Körper kräftig genug ist, den Kot auszuscheiden.

Einige sagen, dass meine Theorie logisch klingt, ich aber zu wenig praktische Methoden vorstelle. Ich solle die Dinge doch noch ausführlicher erklären. Ich glaube, dass es alle möglichen Methoden gibt, wir müssen nur das eigentliche Problem finden. Haben wir dieses erst einmal gefunden, ist die Lösung nicht weit. Zu befürchten ist jedoch eher, dass wir unser Problem gar nicht kennen.

Die „3 Giftigen“: Giftige Luft , giftiges Wasser und giftiger Stuhl.
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Freitag, 20. Mai 2011

Die 5 Prinzipien für ein gesundes Leben





















1. Früh (am besten vor 23 Uhr) ins Bett gehen und früh (zwischen 6 und 7 Uhr) aufstehen

2.
Den Gallenmeridian abklopfen: Der Gallenmeridian ist sehr lang und Sie können mit Ihren beiden Fäusten und angemessener Kraft auf ihm einfach die wichtigsten Punkte beklopfen. Die wichtigsten Punkte befinden sich auf der jeweiligen Aussenseite der Beine von der Pohöhe an bis hin zu den Knien.

3. Den Herzbeutelmeridian abklopfen: Der Herzbeutelmeridian fängt an der Brust an und endet an der Spitze des Mittelfingers. Wir können ihn mit der Faust von der Brust aus nach außen hin zum Arm bis hin in die Fingerspitze abklopfen. Die beiden Körperseiten abwechselnd.



4. Nicht ärgern



5. Gute Verdauung: Halte den Magen und Darm sauber!




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Mittwoch, 11. Mai 2011

Zhongli 1 K 3-1, Die wirklichen „Gesundheitsmörder“ sind die „3 Giftigen“ im Körper und die "2 Üblen" von außen

Zum Inhalt:



Viele Menschen haben von mir Rezepte für die Heilung bestimmter Krankheiten verlangt. Ich zeigte ihnen eine kleine Truhe mit Rezepten und gab ihnen sogar den Schlüssel dafür. Die Menschen gaben mir den Schlüssel zurück und verlangten weiterhin nach Rezepten. Ich kann diese Menschen jetzt nur ins Wohnzimmer führen und ihnen einen duftenden Tee anbieten.



Mit den sogenannten „3 Giftigen“ meine ich „giftige Luft“, „giftiges Wasser“ und „giftigen Stuhl“. Mit den „2 Üblen“ meine ich „schlechte Lebensgewohnheiten“ und einen „ungesunden psychischen Zustand“. Das Heilprinzip stelle ich später vor.

Ich habe zwar Verschiedenes zu tun, aber meinen Blog checke ich jeden Tag. Denn ich weiß, dass viele meiner Freunde dort auf mich warten. Sie alle wollen mit mir zusammen auf Schatzsuche gehen. Es ist so, als sähen sie mich als Wegweiser. Das Gefühl, dass man mir vertraut, rührt mich sehr, verunsichert mich aber auch. Denn im Wald des Lebens bin ich auch nur ein selbstbewusster Suchender. Wenn ich gegen einen Baum stoße, ist das mein persönliches Pech. Aber nun sind viele Menschen mit mir zusammen unterwegs und alle schenken sie mir so viel Vertrauen. Deshalb habe ich die große Sorge, dass ich sie enttäuschen könnte. Auf meinem Blog bekomme ich immer mehr Leserbriefe. Fast alle sind verzweifelte Hilferufe. Viele Krankheiten sind selten und schwer zu heilen. Ich habe für diese auch keine Lösung, auch wenn ich ihnen so gerne helfen würde. Ich möchte nicht unhöflich sein, aber auf viele Fragen will ich keine Antwort geben. Ich bleibe hart. Es gibt noch viele andere kleine Fragen. Es geht dabei oft um einmalige oder zufällige Symptome. Während ich nach einer Lösung suche, ist das Problem vielleicht schon gelöst.

Es ist Schicksal, dass wir uns auf meinem Blog treffen. Ich sitze in meinem Zug und fahre geradeaus. Wenn Sie mit mir fahren wollen, dann steigen Sie ein. Manche haben diesen Zug verpasst, andere wiederum möchten vielleicht noch auf den nächsten Zug warten. Mir ist Alles recht.

Egal, ob uns der Weg zur Gesundheit führt, unser Wille, dieses Ziel zu erreichen, ist stark. Uns ist klar, dass wir nicht nur so halbwegs und besonders vorsichtig leben wollen. Wir möchten gesund sein. Daher sollten wir alle Hindernisse beseitigen. Aber wenn Sie erst eine Schutzwand aufsuchen, wenn bereits der starke Herbstwind weht und dann erst loslaufen, während draußen schon der Sturm tobt, dann werden Sie ewig von Problemen begleitet sein. Deshalb sollten Sie aktiv etwas unternehmen, damit solche Probleme erst gar nicht auftreten können. Die Sache ist nur, dass viele nicht wissen, wo sich ihre eventuellen Probleme befinden. Was können Sie unternehmen? Ich sage Ihnen: Der Feind unserer Gesundheit steht bereits vor Ihnen.

Viele Menschen haben von mir Rezepte für die Heilung bestimmter Krankheiten verlangt. Ich zeigte ihnen eine kleine Truhe mit Rezepten und gab ihnen sogar den Schlüssel dafür. Die Menschen gaben mir den Schlüssel zurück und verlangten weiterhin nach Rezepten. Ich kann diese Menschen jetzt nur ins Wohnzimmer führen und ihnen einen duftenden Tee anbieten. Und nun fange ich an zu erzählen.



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Donnerstag, 5. Mai 2011

Zhongli 1 K 4-9, Die Behandlung von 80 % der Frauenkrankheiten sollte mit der Normalisierung der Menstruation beginnen

Zum Inhalt:



Die Behandlung von Menstruationsproblemen beginnt bei Leber, Milz und Niere. Ich stelle Ihnen jetzt 2 wichtige Meridianpunkte vor. Wenn Sie diese 2 Punkte jeden Tag ein paar Minuten lang massieren, ist die Wirkung sehr bald zu erkennen.

80% der Frauenkrankheiten stehen direkt oder indirekt in Zusammenhang mit einer unregelmäßigen Menstruation. Ist die Menstruation wieder normalisiert, verschwinden viele Krankheiten von allein ohne jegliche medizinische Behandlung. Ignorieren Sie jedoch Menstruationsprobleme, kann dieses kleine Problem viele andere Probleme verursachen, die das ganze Leben möglicherweise stark beeinflussen. Die häufigsten Menstruationsprobleme sind Bauchschmerzen, Spannungen in der Brust vor der Periode, Kopfschmerzen, Unregelmäßigkeit der Periode, zu lang anhaltende Periode sowie Rückenschmerzen. Wenn Sie solche Probleme frühzeitig genug erkennen und rechtzeitig behandeln, sind sie leicht zu heilen.

Die Behandlung von Menstruationsproblemen beginnt bei Leber, Milz und Niere. Ich stelle Ihnen jetzt 2 wichtige Meridianpunkte vor. Wenn Sie diese 2 Punkte jeden Tag ein paar Minuten lang massieren, ist die Wirkung sehr bald zu erkennen.

1. San-Yin-Jiao (SP6)

San-Yin-Jiao ist der allerwichtigste Punkt für Frauen. Er ist sehr wertvoll und gleichzeitig eine Universallösung gegen Frauenkrankheiten. Dieser Punkt kann sogar in beide Richtungen regulieren, das heißt, er kann sowohl Wege freimachen als auch blockieren. Er kann auch den Blutkreislauf anregen oder beruhigen. Egal welche Körpereigenschaften jemand hat, der San-Yin-Jiao kann immer einen positiven Beitrag leisten. Dieser Punkt ist außerdem sehr leicht zu finden, er liegt nämlich auf der Unterschenkel-Innenseite, ca. 7 Zentimeter vom Knöchel entfernt. Wenn Sie auf diesen Punkt drücken, werden Sie merken, dass diese Stelle empfindlicher als benachbarte Stellen ist.

2. Ci-Liao-Xue (BL32)

Der Ci-Liao-Xue befindet sich auf dem Gallenmeridian auf dem Rücken, in der Nähe des Steißbeines. Er ist genauso wichtig für die Vorbeugung und Behandlung von Frauenkrankheiten. Bei gynäkologischen Problemen – egal ob es sich um die Gebärmutter, die Eierstöcke oder etwas anders handelt – kann Ihnen dieser Punkt sehr helfen. Wenn Sie auf diesen Punkt drücken, empfinden Sie einen gewissen Schmerz. Massieren Sie diese Stelle dann häufig, lassen die Schmerzen allmählich nach. Sie werden sehen, dass auch die Symptome der eigentlichen Krankheit ebenfalls langsam abnehmen. Dieser Punkt ist eine Art Auslöseknopf zur Regulierung von Frauenkrankheiten.

Das Massieren der 2 oben genannten Punkte ist einfach und wirksam. Wir bezeichnen dies als „Behandlung von Außen“. Wenn Sie gleichzeitig auch die inneren Organe behandeln, wird die Wirkung verstärkt. Wie behandeln Sie die inneren Organe? Sie können einige TCM-Medikamente für Ihre Hausapotheke kaufen, z.B. Xiao-Yao-Wan und Jia-Wei-Xiao-Yao-Wan. Das kleine fertige Kügelchen, die man in jeder Apotheke (in China – vom Übersetzer) bekommt. Diese zwei Medikamente sind sehr bekannt und wirksam gehen Menstruationsprobleme. 70% der Frauen mit Menstruationsproblemen kann damit geholfen werden. Sie haben auch eine gute vorbeugende Wirkung gegen Hyperplasie im Brustgewebe.

Xiao-Yao-Wan, allein der Name verrät uns schon viel: Die Kügelchen machen uns fröhlich und helfen uns, aus Tiefphasen der Periode herauszukommen. Die Menstruationsprobleme, Brustgewebe-Hyperplasie sowie die Wechseljahreskomplexe stehen in direktem Zusammenhang mit den depressiven Erscheinungen vor der Periode.

Was ist der Unterschied zwischen Jia-Wei-Xiao-Yao-Wan und Xiao-Yao-Wan? „Jia-Wei“ heißt im Chinesischen „zusätzliche Zutaten“. Das heißt, das Medikament Jia-Wei-Xiao-Yao-Wan enthält im Vergleich zum Xiao-Yao-Wan zusätzlich noch die Wurzelrinde der Päonie und der Gardenie (Yasmin-ähnlich). Diese 2 Zutaten dienen dazu, das Blut abzukühlen und das innere Feuer zu vertreiben. Wenn Sie glauben, dass Sie ein „Feuer“-Typ sind, oft Durst haben und kalte Getränke mögen, können sie Jia-Wei-Xiao-Yao-Wan nehmen. Ansonsten nehmen Sie das normale Xiao-Yao-Wan.

Üblicherweise nehmen Sie die Kügelchen 3 bis 4 Tage vor der Periode ein. Wenn die Periode da ist, können Sie aufhören, die Kügelchen einzunehmen. Verspüren Sie dabei ein angenehmes Gefühl, können Sie sie auch zwei Tage länger einnehmen. Sie werden merken, dass die Menstruation sehr frei und natürlich ist.

Außer diesen 2 wichtigen Kügelchen-Medikamenten kann ich Ihnen noch einige andere empfehlen, die ebenfalls sehr wirksam sind.

Da die Menstruation ein Menge Qi und Blut aus dem Körper hinausbefördert, haben viele Frauen nach der Periode ein schwindeliges und schwaches Gefühl, manche haben auch Schmerzen in der Taille und im Bein. In diesem Fall können Sie in der Endphase der Periode Liu-Wie-Di-Huang-Wan einnehmen. Wenn Sie während der Periode frieren, können Sie Shi-Quan-Da-Bu-Wan nehmen. Dieses stärkt den durch die Menstruation abgeschwächten Körperzustand.

Manche Frauen haben eine besonders langgezogene Periodenphase, in der die Blutung lange Tage anhält. Die Ursache sind meist Milzprobleme und ein schwaches Qi. Frauen mit diesem Problem können jeden Tag Bu-Zhong-Yi-Qi-Wan einnehmen und zusätzlich noch ein paar rote Datteln essen. Während der Periode sollten Sie dann noch Ba-Zhen-Pulver (2 Tütchen) und San-Qi-Pulver (1 Fläschchen) einnehmen. Kaufen Sie San-Qi-Pulver von der Marke Tong-Ren-Tang, damit die Heilwirkung garantiert ist.

Wenn die Blutmenge jedes Mal zu klein ist oder sich die Periode immer wieder verschiebt, können Sie häufig chinesischen Weißdorn kochen und dann die Flüssigkeit trinken. Frauen mit kalter Körpereigenschaft können noch etwas braunen Zucker hinzugeben.
Behandeln Sie Ihren Körper mit der oben genannten Methode und den oben erwähnten Medikamenten, wird das Menstruationsproblem größtenteils gelindert. Der ganze Körper wird gesund und vor allem kosmetisch gesehen können Sie sehr davon profitieren. Ich wünsche allen Frauen für jeden Monat Glück.



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Montag, 2. Mai 2011

Zhongli 1 K 1-4, Behandeln Sie Ihren Körper wie Ihr eigenes Kind

Zum Inhalt:

Unser Körper ist unser eigener genauso wie unser Kind. Eine Krankheit ist wie ein Streich eines Kindes, das heißt sie kommt einem Ausbruch kindlicher Wildheit gleich. Eine Krankheit ist eine große Kraft, die unser Körper in Wachstumsenergie umwandeln kann. Wir sind aber dieser Kraft oft feindselig gesinnt und haben sogar Angst vor ihr. Wir wenden also sehr viel Energie auf, um diese große Kraft zu beseitigen.


Behandeln Sie Ihren Körper wie Ihr eigenes Kind, kümmern Sie sich um ihn, helfen Sie ihm, leiten Sie und trainieren Sie ihn. Sie sollten ihn auf keinen Fall ignorieren, unterdrücken, zwingen oder ihm gegenüber sogar feindselig sein. Wenn ein Kind einen Fehler gemacht hat, lassen Sie es darüber reden. Sie sollten nicht gleich auf das Kind einschlagen, es an die Polizei verraten oder es ins Gefängnis stecken, Sie sollten das Kind weiterhin Fehler machen lassen. Unser Körper ist unser eigener genauso wie unser Kind. Eine Krankheit ist wie ein Streich eines Kindes, das heißt sie kommt einem Ausbruch kindlicher Wildheit gleich. Eine Krankheit ist eine große Kraft, die unser Körper in Wachstumsenergie umwandeln kann. Wir sind aber dieser Kraft oft feindselig gesinnt und haben sogar Angst vor ihr. Wir wenden also sehr viel Energie auf, um diese große Kraft zu beseitigen. Dieser Akt gleicht einer Selbstzerstörung. Wenn ein freches Kind sein Bein bricht, weil die Eltern es zu heftig geschlagen haben, sitzt das Kind im Rollstuhl und heult dort weiter bis die Eltern es satt haben und das Kind wieder schlagen. Aber was dies schon, das Kind ist schon genug geschädigt.


Leserbrief:


Wir alle wollen gesund sein und nicht krank! Aber die meisten von uns achten auf die Krankheit und nicht auf die Gesundheit. Um eine geliebte Person für uns zu gewinnen, schaffen wir es, quer über mehrere Straßen zu rennen, im Sturm stundenlang zu warten oder sogar auf Essen und Trinken zu verzichten. Um unsere Arbeit besser leisten zu können, können wir bis spät in die Nacht arbeiten, mit Geschäftspartnern unendlich viel saufen, Fast Food essen und manchmal sogar im Büro übernachten. Was aber haben wir für unsere Gesundheit getan?
Für ein schönes Haus, ein tolles Auto, eine schöne Frau, die Zukunft unseres Kindes oder unsere Karriere brauchen wir also unseren Gesundheitsvorrat auf. Unser Körper unterstützt uns die ganze Zeit wortlos. Manchmal, wenn er es wirklich nicht mehr aushalten kann, hustet er, fiebert er oder lässt die Nase ein bisschen laufen. Was tun wir dagegen? Wir lassen das einfach nicht zu und unterdrücken ihn mit Antibiotika und anderer Medizin.


Wir verbrauchen unseren Körper rücksichtlos, der Körper jedoch arbeitet für uns weiterhin pausenlos. Wir erlauben ihm nicht einmal zu protestieren.


Wenn es auf dieser Welt noch den Ausdruck „etwas am meisten lieben“ gibt, dann ist es unser Körper, der „uns am meisten liebt“.


Unser Körper saugt für uns das Nützliche aus unserer Nahrung heraus, um unsere überbeanspruchten Körperteile zu reparieren. Unser Körper arbeitet in der nicht ausreichenden Schlafzeit sehr intensiv, um für uns neues Blut zu produzieren und die Abfallstoffe abzutransportieren. Unser Körper arbeitet immer selbstlos für uns und hofft, dass wir am zweiten Tag mehr Energie haben. Er hofft natürlich auch, dass wir einmal etwas für ihn tun können. Wir tun dann aber nichts und letztendlich kann der Körper nicht mehr. Wir sind also krank.


Wir haben selbst die Voraussetzungen für die Krankheit geschaffen. Wer ist schuld daran? Der Schulmedizin zufolge sind die Bakterien und Viren die Schuldigen. Tatsächlich aber sind wir selbst schuld daran. Ein Wissenschaftler sagt einmal: „Bakterien suchen immer nach einer geeigneten Stelle, nämlich dem erkrankten Gewebe, sie sind aber nicht der Auslöser für die Erkrankung des Gewebes. Genau wie die Mücken, sie suchen stille Gewässer auf, haben das Gewässer aber nicht zur Stille gebracht. Wie können wir also die Schuld auf die Mücken schieben?


Deshalb also sollten wir denjenigen, der uns am meisten liebt, als Gegenleistung auch ein bisschen lieben, unseren Körper nämlich.
Lassen Sie uns alle zusammen mit dem Zug zum Ziel „Gesundheit“ fahren, ohne dabei unterwegs auszusteigen.


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Samstag, 12. Februar 2011

Die täglichen Übungen, mit denen jeder sofort anfangen kann (von DD)

Seitdem ich Zhong Li Ba Rens Buch gelesen habe, mache ich vom 1. Tag an diese Übungen, und meine Familie und einige Freunde machen sie nun auch seit 4 - 5 Monaten. Mein Gesundheitszustand wurde dadurch in jeder Hinsicht unglaublich verbessert. Mein 18-jähriger Sohn, der lange Zeit verschiedene kleine Probleme hatte und anfangs gar nicht so gern mit uns 20 Minuten lang Übungen machte (Musik und Computer seien viel sinnvoller :-) !), freut sich nun jeden Abend auf die gemeinsamen Übungen, da er sich dadurch fitter fühlt und besser schläft. Er sagt außerdem, dass das Zusammensein toll ist. Die Familienmitglieder machen jeden Tag etwas gemeinsam und sitzen nicht mehr allein vor dem Fernseher, Computer oder telefonieren etwa. Ist das nicht ein wunderschöner Nebeneffekt?

Sie fragen sich vielleicht: ja, die Texte sind toll geschrieben, aber womit soll ich anfangen? Ich kann sehr gerne einmal meine Übungen vorstellen, die der Autor als die wichtigsten aufzählt. Sie können diese ausprobieren und dann werden Sie selbst herausfinden, welche Übung bezüglich Zeit und Wirkung für Sie die beste ist.

1. Klopfen Sie mit der Faust und angemessener Kraft den Herzbeutelmeridian entlang (ca. 3 Minuten, auf beiden Körperhälften).
Funktion: Bekämpfung von Herzrasen, Herzschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit usw.

2. Klopfen Sie den Gallenmeridian entlang (ca. 3 Minuten, auf beiden Körperhälften).
Funktion: Gegen Leberkrankheit, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Erkältungen mit Halsentzündung und Schmerzen usw.

3. Massieren Sie mit beiden Handflächen oder Fäusten den Brust-Bauch-Bereich von oben nach unten (ca. 2 Minuten).
Funktion: Verbesserung der Verdauung, Bekämpfung von Blähungen usw.

4. Die Übung „Goldener Hahn steht auf einem Bein“: Schließen Sie die Augen und stehen Sie so lange wie möglich abwechselnd auf einem Bein. Am besten ist es dabei ruhige Musik zu hören.
Funktion: Trainiert die Körperbalance, beugt der Alzheimer-Krankheit vor, hilft gegen Blutdruckprobleme, Diakonie, Schlafstörung, Rücken- und Knieschmerzen usw..
Blog-Info:
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Mittwoch, 9. Februar 2011

Zhongli 1 K 2-7, Der Blasenmeridian: Der größte Entgiftungskanal unseres Körpers

Zum Inhalt:

Der Blasenmeridian ist der „Hauptentgiftungskanal“, denn er arbeitet jede Sekunde. Die anderen „Kanäle“ arbeiten nur zeitweise und lokal, aber ihr Weg führt stets zum Blasenmeridian. Daher muss er komplett frei sein, wenn wir mit seiner Hilfe die Gifte aus unserem Körper heraus treiben wollen.

Von großer Bedeutung ist vor allem der Abschnitt des Blasenmeridians, der sich zwischen dem Yin-Men-Punkt (BL37) (auf der Unterseite des Oberschenkels – vom Übersetzer) und dem Wei-Zhong-Punkt (BL40) (in der Kniekehle – vom Übersetzer) befindet. Er hat die Funktion, die im Körper vorhandenen Gifte zu messen. Zudem verzweigt sich der Blasenmeridian in diesem Bereich in zwei parallel laufende Linien. Gerade deshalb sammeln sich dort am meisten/ehesten Gifte an. Können die sich angesammelten Gifte nicht abtransportiert werden, entsteht im Körper eine Stauung bzw. ein Geschwulst. Ist dieser Abschnitt jedoch meist frei von Stauungen, dann entsteht erst gar kein Krebsgeschwür oder irgendeine schwere Krankheit. Deshalb ist dieser Bereich des Blasenmeridians für uns so lebenswichtig und sollte unbedingt geschätzt werden.

Die Meridiane bilden ein Netz und stellen eine Art Brücke zu den inneren Körperorganen dar. Diese Brücken sind wie ein verlängerter Arm, mit dem wir durch äußeres Einwirken die inneren Organe behandeln können. Aber welche der unzähligen Punkte und zahlreichen Meridiane wählen wir für eine Behandlung aus? Auch können wir mithilfe der Punkte unsere Energie stärken oder ableiten. Die Frage ist auch, wie wir auf die Punkte dem Zweck entsprechend einwirken sollen. Es gibt noch weitere offene Fragen. Bereits unsere Vorfahren hatten darüber verschiedene Meinungen. Noch heute kann Keiner den anderen von seiner Ansicht überzeugen. Eine Musterlösung gibt es also nicht. Meiner Meinung nach sollten wir uns zunächst einmal für das Behandlungsprinzip entscheiden. Hier gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Die angesammelten Gifte heraus treiben oder ein positives Qi bilden.

1) Angesammelte Gifte heraus treiben

Der Blasenmeridian ist der größte Entgiftungskanal unseres Körpers. An diesem Kanal kann man feststellen, ob es sich um eine schwere oder leichte Krankheit handelt, d. h. wenn sich eine leichte Krankheit zu einer schweren entwickelt, dann ist die Krankheit von außen über den Blasenmeridian in den Körper eingedrungen. Bricht die Krankheit im Innern des Körpers aus, nutzt sie ebenfalls diesen Meridian als Ausgang. Der Blasenmeridian ist also Ein- und Ausgang der Gifte. Wenn Sie sich also mit diesem Meridian auskennen, dann ist dies schon die halbe Miete für eine erfolgreiche Entgiftung des Körpers.

Sie fragen sich vielleicht, warum ich so viel über den Blasenmeridian als Entgiftungskanal rede. Es gibt doch noch weitere Entgiftungswege wie der Dickdarm (Stuhl), die Poren (Schweiß), die Füße (Feuchtgift), die Luftröhre (Schleim) sowie Nasenschleim, Tränen, Windpocken usw. Sie haben recht, aber der Blasenmeridian ist der „Hauptentgiftungskanal“, denn er arbeitet jede Sekunde. Die anderen „Kanäle“ arbeiten nur zeitweise und lokal, aber ihr Weg führt stets zum Blasenmeridian. Daher muss er komplett frei sein, wenn wir mit seiner Hilfe die Gifte aus unserem Körper heraus treiben wollen.

Auf dem Blasenmeridian befindet sich ein wichtiger Punkt namens Wei-Zhong (BL40) (in der Kniekehle – vom Übersetzer), der vom Körper lediglich als Ausgang, jedoch nicht als Eingang genutzt wird. Auf ihm können wir zwar die Akupunktur, aber kein Moxa anwenden. Warum? Weil dieser Punkt nur als Ausgang für unsere Körpergifte dient. Dieser Punkt ist deshalb erste Wahl für die Aderlass-Methode.

2) Positives Qi bilden

„Der allerbeste Arzt heilt eine Krankheit, bevor sie überhaupt ausgebrochen ist.“ Dieser Satz bedeutet, dass ein guter Arzt bereits arbeitet, bevor die Krankheit entsteht. Er arbeitet nämlich mit vorbeugenden Maßnahmen. Wie beugen Sie also gegen Krankheiten vor? Meine Antwort ist: Ergänzen Sie ständig das positive Qi, denn ist ausreichend positives Qi vorhanden, sind alle Wege im Körper frei und die Gifte haben keine Chance „sich in den Weg zu stellen“ und eine Stauung zu bilden. Der moderne Mensch kennt meist nur die Entgiftung, weiß aber nicht, dass auch das Qi immer wieder ergänzt werden muss. Nach der Entgiftung geht das eine Gift, es kommt dafür aber ein anderes. Oder das Gift ist gar nicht komplett verschwunden und unser Körper ist bereits zu schwach, um die Entgiftung fortzusetzen. Auch kann es sein, dass das positive und das giftige Qi gleich stark sind und unser Gesundheitszustand unverändert bleibt. Darum müssen Entgiftung und die Ergänzung des positiven Qis gleichzeitig durchgeführt werden. Das positive Qi entsteht in den inneren Organen und wird durch die Meridiane im Körper verbreitet. Aus diesem Grunde ist es viel wichtiger das Qis in den inneren Organen zu ergänzen und die Meridiane zu trainieren, als sich mit den einzelnen Meridianen und ihren Wirkungen auszukennen.

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Sonntag, 6. Februar 2011

Zhongli 1 K 3-2, Alle chronischen Krankheiten können mit der „Brust- und Bauchmassage" gelindert werden

Zum Inhalt:

Wenn bei einer chronischen Krankheit nach langer Zeit keine Heilung eintritt, und Sie nicht mehr wissen, was Sie noch tun sollen, dann suchen sie die blockierten Punkte im Bauchbereich und massieren Sie sie frei. Sie werden dann feststellen, dass dies die chronische Krankheit tatsächlich lindert.

Vor ein paar Tagen traf ich ein paar alte Freunde von mir. Als wir zusammen etwas aßen, sagte ein Freund zu mir: „Die Übungen, die Du in Deinem Blog vorgestellt hast, sind zu kompliziert. Alle haben mit Meridianen und Punkten zu tun. Mir wird schwindelig, wenn ich das sehe. Und ich kann die genauen Punkte auch nicht finden. Hast Du noch einfachere Methoden, die man einfach, ohne sie erlernen zu müssen, anwenden kann?“ Ich prustete sofort los und scherzte: „Du fauler Kerl! Du bist zu wählerisch. Wenn man Dir ein Fladenbrot um den Hals hängt, willst Du nicht einmal selbst abbeißen. Menschen wie Du können nur verhungern.“ Er lachte auch mit und sagte: „Manche Menschen sind eben so!“

Ich dachte darüber nach und fand, dass er gewissermaßen Recht hatte. Viele Menschen verstehen wirklich nichts von TCM. Sie verfügen über keine TCM-Grundkenntnisse. Was ich einfach finde, ist für viele unverständlich. Ich kenne noch einfachere Methoden, die jeder beherrschen kann. Ich fürchte nur, dass diese zu einfach sind und von den Menschen nicht ernst genommen werden. Viele haben eine falsche Einstellung und glauben, dass Dinge wertvoller wären, wenn sie schwierig zu verstehen sind. Tatsache jedoch ist, dass uns der Alltag bereits unbezahlbare Schätze bereitstellt.

Hier stelle ich Ihnen eine ganz einfache, alltagstaugliche Methode vor. Sie heißt „Brust- und Bauchmassage“ (Tui Fu Fa).

Tui Fu bedeutet im Chinesischen „den Bauch von oben bis unten massieren“. Massieren Sie mit Ihren Fingern, Ihren Handinnenflächen oder Ihren Fäusten von der Brustmitte aus bis unterhalb des Bauchnabels. Ist diese Methode einfach genug? Jetzt sagen bestimmt alle ja, aber ich möchte trotzdem nochmals betonen, dass diese Methode die beste Übung ist. Sie sollten sie auf keinen Fall aufgrund ihrer Einfachheit unter ihren Wert schätzen. Sonst wäre es so als ob Sie einen Schatz wirklich wie Dreck behandeln würden.

Diese Methode ist eigentlich nicht meine Erfindung. Sie existierte schon in alten Zeiten. Ich kann hier aber ein Geheimnis verraten, welches in keinem anderen Buch steht. Das Geheimnis ist, dass man für alle chronischen Krankheiten die entsprechenden Blockaden im Bauchbereich finden kann. Wenn also bei einer chronischen Krankheit lange keine Heilung eintritt, und Sie nicht mehr wissen, was Sie noch tun sollen, dann suchen sie die blockierten Punkte im Bauchbereich. Es können harte Brocken, harte Schmerzpunkte, vielleicht aber auch Wasseransammlungen oder Luftblasen sein. Sie sollten diese Stellen für eine Weile langsam massieren, bis sie verschwinden. Sie werden dann feststellen, dass dies die Krankheit langsam tatsächlich lindert, möglicherweise verschwindet sie sogar komplett.

Wenn Sie keine chronische Krankheit haben, beim Massieren aber an einer bestimmten Stelle eine Blockade spüren, sollten Sie diese unbedingt sofort freimassieren. Denn Sie ist bestimmt eine versteckte Gefahr für die Zukunft.

Wie und wann sollten Sie massieren? Am besten jeden Tag nach dem Aufstehen einmal und vor dem Schlafengehen ein zweites Mal. Wenn Sie einmal nichts zu tun haben, können Sie diese Massage auch anwenden. Manche Menschen fangen bei der Massage gleich an aufzustoßen und Blähungen abzulassen. Das ist das beste Ergebnis, denn dieses Phänomen bedeutet, dass die klare, saubere Luft hochkommt und die giftige Luft herausgelassen wird. Bei anderen wiederum ist ein Gluckern im Bauchbereich zu hören. Dieses Wasser ist das sogenannte „giftige Wasser“, das schon seit längerer Zeit im Bauch ist. Wenn Sie dieses giftige Wasser nicht rechtzeitig herauslassen, können allerlei Probleme entstehen. Ich nenne Ihnen ein paar Beispiele: Wenn das Wasser den Meridian entlang zum Kopf hinaufsteigt, bekommen Sie möglicherweise Kopfschmerzen und/oder Ihnen ist schwindelig. Bleibt das Wasser unter den Poren, entzündet sich die Haut. Begegnet das Wasser dem Leberfeuer, bildet sich viel Schleim. Wenn das Wasser auf eine gerade schwache Milz, bekommen Sie Durchfall. Nehmen Sie dies also ernst.

„Ist der Magen nicht in Harmonie ist, wird der Schlaf unruhig.“ Dieser chinesische Spruch verrät uns, dass wir keinen guten Schlaf erwarten können, wenn der Magen nicht in Ordnung ist. Manche Menschen schlafen lange Jahre schlecht. Sie haben keinen tiefen Schlaf, wachen leicht auf oder schlafen erst gar nicht ein. Manche haben immer Alpträume. Viele wiederum müssen Schlaftabletten einnehmen. Dieser Kummer ist schwer zu ertragen. Ich kann diesen Menschen nur vorschlagen, die oben genannten Übungen dauerhaft zu machen. Ich bin fest davon überzeugt, dass Sie sich dann schnell von den langen schlaflosen Nächten verabschieden können und so lange schlafen werden, bis die Sonne aufgeht.

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Sonntag, 30. Januar 2011

Tu Zi - Das Jahr des Hasen



Der sanfte Lebenskünstler

Der Hase ist ein äußerst feinfühliges und kultiviertes Wesen, das ein ruhiges und friedliches Leben genießen möchte. Trotzdem ist er kontaktfreudig, wenn auch niemals aufdringlich. Das Besondere an Hase-Charakteren ist ihr Hang zur Harmonie, Schönheit und Anmut. So sanft und sensibel sie sind: sie bleiben immer ein bisschen unergründlich und wissen genau, was sie wollen. Sie zeichnen sich durch Umsicht, Gelassenheit und Taktgefühl aus und zeigen sich diskret und vornehm. Die Familie bedeutet Hasen viel, aber die alltäglichen Pflichten sind nicht ihre Sache. Sie haben andere Stärken!

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Sonntag, 9. Januar 2011

Zhongli 1 K 2-12, Der Gallenmeridian: Ein Kanal zur Austreibung von Sorgen und Depressionen

Zum Inhalt:

Die meisten Menschen kommen schwierig aus ihrer Trägheit bestehend aus Sorgen, Angst und Unentschlossenheit heraus und ihr Körper und ihre Seele sind nicht miteinander im Einklang. Wenn wir der Eigenschaft von Leber und Galle folgen, bleiben beide mit Sicherheit gesund und stark und verschleißen nicht unnötig. Auch unser Körper und unsere Seele werden gesund und glücklich sein. Ich weiß jedoch, dass eine Einstellung schwierig zu ändern ist, das geht nicht von heute auf morgen. Was wir jedoch sofort tun können, ist den Tai-Chong-Punkt (LR3) zu massieren und den Gallenmeridian entlang zu klopfen. Auf diese Weise werden Sie sehr schnell wieder gesünder und Ihre Einstellung ändert sich. Wenn Sie dies tun, erreichen Sie auf jeden Fall das Ufer der Gesundheit und Fröhlichkeit. Ich weiß ganz genau, dass die effektivste Methode auch die Einfachste sein muss.

„Der gelbe Kaiser“ (Grundlagenwerk über die TCM, weitere Informationen siehe Glossar – vom Übersetzer) besagt, dass die Leber ein General ist, der sehr gut organisieren und planen kann. Die Galle hingegen ist ein aufrichtiger Frontkämpfer, der jederzeit bereit ist zu kämpfen. Die Menschen unserer modernen Gesellschaft sind mit zu vielen Sorgen und Überlegungen belastet, ihr psychischer Druck ist zu hoch. Eine Regulierung der biologischen Funktionen kann hier keine Abhilfe schaffen, zumindest glauben dies viele. Es sieht so aus, als könne uns lediglich ein Psychotherapeut weiterhelfen. Dem ist nicht so, denn Körper und Seele bilden eine Einheit, sie gehören zusammen. Darum verursachen auch manche psychische Probleme bestimmte biologische Krankheiten. Frauen, zum Beispiel, die launisch sind und sich häufig ärgern, sind am stärksten durch Erkrankungen an Gebärmutter, den Eierstöcken sowie der Brust gefährdet und Angst und Sorgen können bei Männern eine Potenzstörung hervorrufen. Menschen, die sich leicht aufregen, sind anfällig für Bluthochdruck und Herzerkrankungen und Menschen, die sehr nervös sind, haben oft Magengeschwüre.

Die gesellschaftliche Umgebung mit zunehmendem Konkurrenzdruck können wir nicht ändern und eine Belastung des Einzelnen ist daher kaum vermeidbar. Zur Sicherung unserer Existenz müssen wir jedoch in der Lage sein, Alles zu ertragen und sollten deshalb auch eine Lösung für uns selbst finden, wie wir am besten entspannen können. Wir können zum Beispiel einen Stapel verbrauchtes Papier zerreißen, Luftballons zum Platzen bringen, gegen einen Sandsack schlagen oder die Noppen einer Luftpolster-Verpackungsfolie zerdrücken. Mit all diesen Methoden können Sie Ihre schlechte Laune herauslassen, sie dienen Ihnen als psychische Behandlung. Wenn Körper und Seele zusammengehören, ist es dann möglich unsere psychische Verfassung durch eine Behandlung unseres Körpers zu beeinflussen? Die Antwort ist „Ja“. Unsere Urahnen praktizierten dies schon längst so, denn sie wussten: Die Leber plant und die Galle führt aus.

Jeder von uns macht sich vielerlei Sorgen um die Arbeit, die Zukunft, die Beziehung, vielleicht noch um das Geschäft, das Kind, die Gesundheit und die Liebe. Wenn all diese Dinge, um die wir uns immer kümmern, problemlos verlaufen – damit meine ich, dass, das was Sie sich wünschen, auch in Erfüllung geht – dann laufen Blut und Qi frei durch Ihren Körper, von Stauung keine Spur. Dies ist allerdings nur ein ideal, denn die Realität kann nie so perfekt sein, viele Pläne und Wünsche gehen nie in Erfüllung. Deshalb machen wir uns viele Gedanken und Sorgen, die sich dann an der Leber ansammeln. Die Galle kann diese aber nicht umwandeln und es entsteht zwischen Leber und Galle eine Stauung. Diese blockierte und unterdrückte Emotion beeinflusst die Verdauungs-, Blutversorgungs- und Entgiftungsfunktion der Leber und Galle, Sie werden also krank. In der TCM-Theorie heißt es ja auch stets: Alle Krankheiten entstehen durch Emotionen. Dies bedeutet, dass Emotionen der direkte Auslöser von Krankheiten sind. Wenn wir zum Beispiel unsere Arbeit nicht mögen, sie aber doch machen müssen, wenn wir unseren Chef nicht mögen, aber dennoch Überstunden machen müssen, wenn wir innerlich schimpfen wollen, äußerlich jedoch trotzdem lachen müssen, wenn wir absagen möchten, aber doch zusagen, dann erschöpft uns dies und unser Qi und Blut vermindert sich dabei erheblich. Mein Vorschlag ist daher, dass diejenigen, die sich oft Sorgen machen und misstrauisch sind sowie diejenigen, die emotional sehr unberechenbar sind, die Funktion ihrer Leber und Galle regulieren.

Wie können Sie die Funktion der Leber und Galle verbessern? Die einfachste, aber effektivste Methode ist das Klopfen auf dem Gallenmeridian, auf die Herr Wu Qing Zhong und Frau Zheng Yuqin großen Wert legen. Diese Methode ist wirklich wunderbar, alle können von ihr profitieren. Da Leber und Galle zwei Organe sind, die eine Außen-Innen-Beziehung besitzen, kann das giftige Qi vom Lebermeridian in den Gallenmeridian übergeleitet werden, wodurch sich der Druck am Lebermeridian reduziert. Durch das Ableiten des Lebergiftes kann sich der Gallenmeridian allerdings schnell blockieren, das angesammelte Lebergift kann also nicht abtransportiert werden. Daher müssen Sie den Gallenmeridian oft freimachen. Das Klopfen auf dem Gallenmeridian beschleunigt den Kreislauf von Qi und Blut und die Gesamtmenge, die am Gallenmeridian vorbeifließt, ist viel größer. Auf diese Weise kann der am Gallenmeridian angesammelte Druck des Lebermeridians deutlich reduziert werden. Das Klopfen am Gallenmeridian kann auch emotional große Veränderungen bewirken, Sie werden viel selbstsicherer und tapferer, auch Ihre Entscheidungsfähigkeit verbessert sich.

Der Gallenmeridian (an der Beinaußenseite) hat eigentlich keinen Ausgang. Daher kann sein giftiges Qi nur über den Darm abgeleitet werden. Manche Menschen haben nach dem Klopfen auf dem Gallenmeridian Kopfschmerzen, ein gespanntes Gefühl am Kopf, können nicht schlafen oder träumen viel. Dies liegt daran, dass das giftige Qi des Gallenmeridians nicht rechtzeitig durch den Darm abgeleitet worden ist und nun nach oben über den Dreifachen-Erwärmer-Meridian bis in den Kopf steigt. In diesem Fall müssen Sie lediglich den Yang-Ling-Quan-Punkt (GB34) auf dem Gallenmeridian kräftig pressen und die darüber liegende Haut etwas hin und her zu bewegen. Sie sollten dabei ein prickelndes Gefühl and den Zehen spüren. Dabei sollten Sie zeitgleich noch auf den Zhi-Gou-Punkt (SJ6) auf dem Dreifachen-Erwärmer-Meridian drücken und Ihre Beschwerden werden sich deutlich lindern.

Der Gallenmeridian hat noch viele weitere nützliche Punkte: der Feng-Shi-Punkt (GB31) zur Behandlung von Hautproblemen wie Juckreiz und Pickel, der Yang-Ling-Quan-Punkt (GB34) gegen Verspannungen und Schmerzen unter der Achsel, der Guang-Ming-Punkt (GB37) gegen die Alterssichtigkeit, der Shuan-Zhong-Punkt (GB39) für die Behandlung eines steifen Nackens, der Zu-Lin-Qi-Punkt (GB41) gegen die Schwindelligkeit. Die Punkte des Gallenmeridians sind meist empfindlich. Wenn Sie sie richtig nutzen, ist die Wirkung garantiert.

Die meisten Menschen kommen schwierig aus ihrer Trägheit bestehend aus Sorgen, Angst und Unentschlossenheit heraus und ihr Körper und ihre Seele sind nicht miteinander im Einklang. Wenn wir der Eigenschaft von Leber und Galle folgen, bleiben beide mit Sicherheit gesund und stark und verschleißen nicht unnötig. Auch unser Körper und unsere Seele werden gesund und glücklich sein. Ich weiß jedoch, dass eine Einstellung schwierig zu ändern ist, das geht nicht von heute auf morgen. Was wir jedoch sofort tun können, ist den Tai-Chong-Punkt (LR3) zu massieren und den Gallenmeridian entlang zu klopfen. Auf diese Weise werden Sie sehr schnell wieder gesünder und Ihre Einstellung ändert sich. Wenn Sie dies tun, erreichen Sie auf jeden Fall das Ufer der Gesundheit und Fröhlichkeit. Ich weiß ganz genau, dass die effektivste Methode auch die Einfachste sein muss.

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Donnerstag, 6. Januar 2011

Zhongli 1 K 4-4, Rheuma - eine Krankheit, die unter Mithilfe unserer Familienmitglieder geheilt werden kann

Die Mutter eines Klassenkameraden meines Sohnes kam zu mir und ließ mich ein chinesisches Rezept lesen und beurteilen.

Frau Fang war Anfang 40 und litt schon seit einigen Jahren unter Rheuma. Da ihre Schwiegermutter eine Expertin der Schulmedizin ist, nahm sie von Anfang an westliche Arzneimittel ein. Alle sollten angeblich aus dem Ausland sein. Die Wirkung war aber nicht besonders deutlich zu spüren. Sogar das Problem mit den steifen Gliedern am frühen Morgen konnte durch diese Medikamente nicht gelöst. 2 Monate vorher traf ich sie vor der Schule, als wir die Kinder abholten. Ich schlug ihr vor, jeden Abend vor dem Schlafengehen die 10 Zehen zu massieren. Sie erzählte mir nun, dass sie nach nur einer Woche das Problem mit den steifen Gliedern am Morgen schon nicht mehr hatte. Daher war sie sehr von meiner Methode überzeugt und besuchte mich. Das Rezept, das sie mir zeigen wollte, wurde von einem sehr bekannten TCM-Mediziner verschrieben. Sie hatte bereits 2 Wochen die Medizin eingenommen, aber nichts passierte. Ihren rechten Ellenbogen konnte sie nicht mehr ausstrecken. Der Schulmedizin zufolge sollte es eine Entzündung sein und wenn sie sich verschlimmere, komme es zu einer Muskelrückbildung. Außerdem litt sie seit Tagen an Knieschmerzen. Ihre Handgelenke waren auch deutlich geschwollen.

Ich las das Rezept genau durch und fand, dass darin nichts anderes als einige Arzneimittel für die Stärkung der Nieren und die Unterstützung des Kreislaufes enthalten waren. Dies sind allgemeine Arzneimittel gegen Rheuma, die jeder einnehmen kann. Das heißt, das Rezept war nicht speziell für sie geschrieben. Deshalb ist es schwer einzuschätzen, ob das Rezept gut oder schlecht ist. Ich sagte ihr, diese Medizin kann nicht schaden, aber sie kann auch nicht groß helfen. Ich fühlte ihren Puls und stellte fest, dass ihr Puls für die Niere gar nicht so schwach war und der für das Herz auch sehr kräftig schlug. Lediglich der Puls für die Milz schlug schwerfällig und der für die Lunge war langsam und schlapp. Das bedeutete, dass sie eine Blutstauung hatte. Ich sah mir anschließend ihre Zunge an. Sie war glatt, belaglos und dunkelrot. Mir war ganz klar: sie hatte auf dem Milzmeridian eine Blutstauung. So etwas kommt häufig vor, wenn man lange Jahre westliche Medizin einnimmt. Dies schädigt die Funktion der Leber und Milz sehr stark.

Sie erzählte mir, dass ihre Laune völlig im Keller sei. Sie hielte es kaum noch aus und fürchtete, dass sie langsam gar nicht mehr laufen könne. Ich tröstete sie: „So schlimm kann es gar nicht sein. Wo haben Sie denn Schmerzen? Dort können wir gleich anfangen.“ Sie sagte, seit ein paar Tagen habe sie starke Schmerzen am rechten Ellenbogen und könne ihre Damentasche nicht mehr tragen. Ich presste den Shou-San-Li-Punkt (LI10) auf dem Dickdarmmeridian und ließ sie den Arm ausstrecken. Sie sagte gleich, dass sie keine Schmerzen empfand, wenn ich auf den Punkt drückte. Ich erklärte ihr, dass eine Blutstauung auf ihrem Dickdarmmeridian vorlag. Durch das Schaben könne es schnell wieder in Ordnung sein. Sie krempelte ihre Ärmel hoch und ich schabte 5 Minuten lang vom Bi-Yu-Punkt (LI15) bis zum Shou-San-Li-Punkt (LI10). Dabei kam sehr viel Sha heraus. Am Bi-Nao-Punkt (LI14) entstand sogar eine dicke blaue Blase. Dann ließ ich sie ihren Arm ohne meine Hilfe ausstrecken und es gelang ihr ohne Probleme. Aber sie sagte, dass ihre Zeigefinger seit ein paar Tagen auch weh taten. Ich sagte: „ Die Zeigefinger sind auch auf dem Dickdarmmeridian. Nun ist alles in Ordnung. Sie werden jetzt keine Schmerzen mehr haben. Anschließend sah ich mir nochmal ihre Schmerzpunkte am Knie an, die auf dem Milzmeridian liegen. Ich zeigte ihr die Linie vom Xue-Hai-Punkt (SP10) bis zum Shang-Qiu-Punkt (SP5) auf dem Milzmeridian und ließ ihren Mann für sie diese Linie massieren. Eine liebevolle Behandlung vom Ehemann wirkt natürlich ganz anders.

Tatsächlich! Ihr Mann massierte nur 3 Minuten lang und schon konnte sie wieder in die Hocke gehen und auch wieder aufstehen, ohne dass ihr etwas weh tat. Ich sagte: „Bitte zu Hause unbedingt den Brei mit Yamswurzeln und Hiobstränen essen, um die die Milz und den Magen richtig zu pflegen. In einem Monat werden Sie wieder einen normalen Zungenbelag haben. Außerdem sollten Sie jeden Tag auf dem Bett auf den Knien ein bisschen krabbeln, um gegen Knieschmerzen vorzubeugen. Aber auf keinen Fall die schmerzenden Gelenke massieren, sonst könnten sie sich verformen.“ Als wir uns verabschiedeten, zerriss sie das Rezept und sagte: „Nie wieder!“ Ich fand es ganz lustig und sagte: “Das müssen Sie wirklich nicht unbedingt nehmen! Die Massage von Ihrem Ehemann ist tausendmal besser!“

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Samstag, 25. Dezember 2010

Zhongli 1 K 2-11, Der Herzmeridian: Ein lebenswichtiger Meridian

Zum Inhalt:

Die menschlichen Emotion sollte nicht durch eine Gegenkraft unterdrückt werden. Sie sollten Ihren Emotionen freien Lauf lassen können.

Ein Leser meines Blogs, der selbst Arzt ist und die Akupunkturabteilung einer TCM-Klinik leitet, schrieb mir einmal eine E-Mail. In dieser E-Mail erzählte er, dass er die Wirkungen des Herzmeridians noch nicht gut genug kenne und er zur Behandlung von Schlaflosigkeit und Herzproblemen überwiegend nur die Punkte Shen-Men (HT7) und Shao-Fu (HT8) auf dem Herzmeridian heranziehe. Er wollte also wissen, wie man den Herzmeridian noch nutzen könne. Seine E-Mail erinnerte mich an eine Begegnung, auf die ich sehr stolz war. Das war im Frühling vorletzten Jahres. Ich machte Urlaub in Singapur und war bei meinem Freund Jason untergebracht. An einem Abend, als wir gerade zu Hause Tee tranken, bekam Jason gerade einen Anruf. Ein englischer Freund von ihm war plötzlich krank geworden und konnte nicht mehr sprechen. Jasons Freund bat ihn, schnell zu ihm zu kommen. Jason fragte mich, ob ich den Hausbesuch mit ihm gemeinsam machen würde. Ich war einverstanden und wir eilten zu seinem Freund. Unterwegs erzählte mir Jason, dass dieser englische Freund, die chinesische Kultur sehr mag und sehr gut kennt. Beide unterhielten sich oft darüber, auch wenn der englische Freund bereits 75 Jahre alt und Jason noch ziemlich jung war.

Als wir ankamen, saß der Engländer gerade auf dem Sofa mit seinem Arm auf der Lehne aufgestützt. Seine Augen funkelten und er sah eigentlich überhaupt nicht krank aus. Sein Hausarzt war schon vor uns gekommen und sollte der bekannteste Schulmediziner vor Ort sein. Der Arzt behauptete, dass die Hirnarterie des Engländers nicht in Ordnung sei und er am besten bald zurück nach England gehen und sich dort behandeln lassen solle. Jetzt aber solle sofort in die Klinik gehen und sich dort untersuchen lassen. Der Engländer schüttelte den Kopf und war eindeutig nicht damit einverstanden. Mein Freund Jason stellte mich ihm vor und sagte, dass ich ihn mit meinen TCM-Methoden zu behandeln versuchen könne. Er machte große Augen und sah mich überrascht an. Ich bat ihn, seine Hand auszustrecken und fing an seinen Puls zu fühlen. Sein Puls war ziemlich kräftig, schon fast zu kräftig. Dies bedeutete, dass er Leberfeuer und viel Schleim besaß. Außerdem war sein Puls recht angespannt und schlug schnell. Er öffnete mühsam seinen Mund, als ich ihm deutlich machte, dass ich noch seine Zunge sehen wollte. Ich sah, dass seine Zunge gekrümmt auf der Seite lag und an einer Stelle sogar leicht blutete. Dies kam vom Zusammenbeißen der Zähne. Seine Hausangestellte erzählte uns, dass er vor ein paar Jahren einen Schlaganfall gehabt hatte und sein linker Arm dadurch nicht sehr gelenkig sei. Ansonsten sei eigentlich alles in Ordnung. Am Tag vor unserem Besuch hatte er etwas Wein getrunken, konnte dann nicht mehr richtig sprechen und biss sich beim Essen biss immer wieder auf die Zunge. Es war ihm nicht möglich, das Essen wie gewöhnlich herunterzuschlucken, bis ihm letztendlich sogar das Mundöffnen Schwierigkeiten bereitete. Meiner Meinung nach hatte er bereits im Moment unserer Anwesenheit einen Schlaganfall in der Anfangsphase. Der Wind in seiner Leber war unruhig und auch der Schleim in seinem Körper deckte Vieles zu. Sein Herzmeridian war ebenfalls verstopft. Da die Zunge einen direkten Zugang zum Herzmeridian hat, zeigten sich die meisten Symptome an seiner Zunge.

Der Engländer war körperlich ziemlich stark und um seinen Schleim zu lösen und den Wind in seiner Leber zu vertreiben, hätte ich ihm eigentlich gleich die An-Gong-Niu-Huang-Wan-Kügelchen (Kügelchen aus Rinderbezoarstein zur Behandlung eines Herzinfarktes – vom Übersetzer) verabreichen können. Leider hatte ich diese aber nicht dabei. Auch meine Akupunktursachen hatte ich nicht bei mir. Ich schlug also vor, die betroffenen Stellen mit einem Esslöffel zu schaben. Jason übersetzte meinen Vorschlag ins Englische. Der Hausarzt des Engländers war sofort empört und sagte ein paar Mal hintereinander: „No, no, no!“ Der Engländer hingegen freute sich und wollte mitmachen. Sein Hausarzt zog ein langes Gesicht und saß sprachlos auf einem anderen Sofa. Ich durchsuchte die Küche des Engländers und fand einen Holzlöffel, der ziemlich fein gearbeitet war. Außerdem fand ich auch ein Fläschchen Olivenöl, welches ich brauchte. Ich half dem Engländer, sein Oberteil auszuziehen und seinen linken Arm auszustrecken. Er hatte recht feste Muskeln. Ich begann am Ji-Quan-Punkt (HT1, in der Achselhöhle – vom Übersetzer) seinen Herzmeridian auf dem linken Arm zu schaben. Mit dem Holzlöffel ging es ganz gut, sogar besser als mit dem Schaber. Während des Schabens unterhielt ich mich mit ihm: „Wie fühlen Sie sich?“ Der Engländer lächelte und nickte, so als ob er gerade ein tolles Musikstück genoss. Dass Sha zeigte sich sehr schnell und nach einer kurzen Weile konnten wir auf seinem linken Arm bereits einen lila- bis schwarz-farbigen Streifen sehen, so als ob sein Arm verletzt worden wäre. Sein Hausarzt war sehr beunruhigt und bat mich, sanfter zu schaben. Nach ca. 10 Minuten, während ich den Lin-Dao-Punkt (HT4, am Handgelenk – vom Übersetzer) schabte, hustete der Engländer plötzlich ganz heftig und ein gelblicher Schleim lief aus seinem Mund. Er zeigte mir anschließend seinen Daumen und sprach sehr deutlich auf Englisch: „Wonderful!“ Ich lächelte zurück und drückte 1 Minute lang noch den Shen-Men-Punkt (HT7), um das restliche Feuer aus dem Herzmeridian auszutreiben. Gleichzeitig aber massierte ich den Da-Du-Punkt (SP2, auf dem Milzmeridian auf der Innenseite des großen Zehs – vom Übersetzer) mit meiner anderen Hand, um Qi und Blut vom Milzmeridian in den Herzmeridian überzuleiten. Als Letztes presste ich 1 Minute lang den Tai-Bai-Punkt (SP3, auf dem Milzmeridian – vom Übersetzer), damit das übrige Leberfeuer auf dem Milzmeridian gespeichert werden und nicht nutzlos herausfließen konnte. Meine Behandlung dauerte insgesamt 30 Minuten. Als ich mir die Zunge des Engländers wiederholt ansah, konnte er seine Zunge schon wieder ganz normal bewegen und sie befand sich dort, wo sein sollte.

Der Engländer war überglücklich und lief mit großer Begeisterung und großen Schritten in seinem Wohnzimmer hin und her. Danach verschwand er für eine Weile in seinem Keller und als er wiederkam, hielt er eine Flasche Champagner in der Hand, der laut seiner Aussage 150 Jahre alt gewesen sein sollte. Er lud uns ein, mit ihm zusammen ein Gläschen zu trinken. Sein Hausarzt stand eilig auf und gab mir ein Zeichen, dass wir den englischen Patient gemeinsam vom Trinken abhalten sollten. Der Hausarzt sagte, dass der Engländer dieses Mal ja am Alkohol erkrankt war und er deshalb auf keinen Fall wieder trinken solle. Ich nickte dem Engländer zu, da ich wusste, dass der Engländer eine Körpereigenschaft mit einem starken Leber-Qi besaß und Schleimfeuer hatte. Als er das letzte Mal Alkohol getrunken hatte, kam die Wärme des Weines hoch und verteilte sich in seinem ganzen Körper. Das Schleimfeuer blockierte seinen Herzmeridian und verursachte den leichten Schlaganfall. Nun war der Schleimknoten aufgelöst und das überflüssige Leberfeuer konnte abgeleitet werden. Der Herzmeridian fing gerade wieder an, normal zu funktionieren. Ein bisschen Alkohol könnte daher den Meridian erwärmen und frei machen. Die restliche Stauung, wenn es überhaupt noch eine gab, könnte auf diese Weise beseitigt werden. Außerdem sollte die menschliche Emotion nicht durch eine Gegenkraft unterdrückt werden. Er sollte seinen Emotionen freien Lauf lassen können, vor allem Menschen wie der Engländer mit einem direkten Charakter.

Ich hielt ein Glas Champagner in der Hand und ließ das Bouquet des Champagners in meine Nase eindringen. Beim Trinken fand ich nichts besonders an dem Champagner, aber unser Engländer war sehr begeistert und stolz auf ihn. Dieser Champagner war vielleicht für mich als Nicht-Weinkenner eher eine Verschwendung, aber mein Herz war genauso glücklich und stolz. Von diesem Gefühl hätte auch ich mich betrinken können.

Ich weiß nun, dass der Herzmeridian eines Ausländers dem eines Chinesen gleicht. Ich hoffe so sehr, dass die TCM eines Tages als chinesisches Kulturerbe auch auf der ganzen Welt Anerkennung findet, ebenso wie es der französische Schnaps Remy Martin tut, der überall bekannt ist.
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Blog-Info:

Sonntag, 19. Dezember 2010

Zhongli 1 K 4–3, Halswirbelprobleme kann man im Handumdrehen lösen

Oft hört man, dass die Schulmedizin die Symptome beseitigt und die TCM die Wurzeln herausreißt. Aber welche die Wurzeln sind, fragt anscheinend niemand. So, als wäre mit der Medizin die ganze Sache gegessen. Manche glauben, dass die Wirkung der TCM nur langsam eintritt, weil sie tief an den Wurzeln arbeitet. Daher essen sie bedenkenlos ein Jahr lang oder länger eine chinesische Kräutersuppe. Auch wenn es manchmal überhaupt nicht zu wirken scheint, haben sie vollstes Verständnis dafür. Die Wurzeln herauszureißen, ist natürlich schwer, denken sie. In Wirklichkeit muss die Wirkung der TCM gar nicht langsam sein, wenn man die wirkliche Krankheitswurzel findet. Die Heilung kann sogar sofort erfolgen.

Mit „Wurzeln“ meint man hier die Auslöser der Krankheit. Außer den von mir schon im dritten Kapitel genannten „3 Giften“ und den „2 Üblen“ hat jede Krankheit ihren eigenen Auslöser. Die Halswirbelkrankheit hat die meisten unterschiedlichen Auslöser. Generell gibt es nicht die optimale Behandlung. Das liegt daran, dass der Auslöser niemals ganz klar feststeht. Daher gibt es keine entsprechende gezielte Methode. Meiner Meinung nach wird das Halswirbelproblem hauptsächlich von 2 Auslösern verursacht. Der eine Auslöser ist die mangelnde Blutversorgung des Halses, welche durch eine Stauung in der Herzader verursacht wird. Der andere Auslöser hängt auch mit mangelnder Blutversorgung zusammen, wobei diese aber durch eine mögliche Verletzung oder durch den Verschleiß der Wirbelsäule (hauptsächlich am Steißbein und am Kreuz) entsteht. Wenn Sie die Ursache kennen, finden Sie leicht eine Lösung. Für diese Stelle ist Schaben in Kombination mit Massage am besten. Manche Menschen haben zum Beispiel Nackenschmerzen, wenn sie den Kopf auf- und abbewegen. Der Blasenmeridian ist hier die Ursache, also sollten sie dort schaben. Andere Menschen wiederum haben Schmerzen, wenn sie den Kopf nach links oder rechts drehen. Hierbei liegt die Ursache am Dünndarmmeridian. Schaben Sie also den Dünndarmmeridian entlang. Einige haben zusätzlich zu den Nackenschmerzen auch Schmerzen am Rücken. Setzen Sie in diesem Fall hinten in der Nähe des Gao-Mang-Punktes und des Jue-Yin-Shu-Punktes mit dem Schaben an und führen Sie dieses bis hin zum Nacken fort. Bei Schmerzen auf der mittleren Linie des Nackens können Sie am Haaransatz beginnen und weiter an der Wirbelsäule entlang nach unten schaben, und zwar so lange bis kein Sha mehr herauskommt.

Diejenigen, bei denen überhaupt kein Sha beim Schaben auftritt, können mit Massagen behandelt werden. Dabei sollte aber nicht nur der Nackenbereich massiert werden, sondern der gesamte Bereich vom Haaransatz bis hin zum Steißbein, d.h. praktisch den ganzen Du-Meridian entlang. Am besten wird die Massage mit den Handwurzeln durchgeführt oder aber auch mit den Ellenbogen. Die Schmerzpunkte sollten dabei sorgfältig massiert werden, bis die Schmerzen verschwinden. Am Nacken muss die Massage ganz sanft erfolgen, keinesfalls zu kräftig oder zu hastig. Eine weitere Verletzung am Halswirbel sollte vermieden werden. Wenn das Schaben und die Massage bei diesem Problem angewendet werden kann, wird das hartnäckige Problem auch im Handumdrehen beseitigt.

Blog-Info:
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Montag, 13. Dezember 2010

Zhongli 1 K 3-8, Die Schönheit fängt mit dem Fünf-Farben-Brei an

Zum Inhalt:

Der Fünf-Farben-Brei ist der einfachste, günstigste und effektivste Weg zur Schönheitspflege. Laozi sagte, der wirkliche Sinn liegt im Zufall. Anscheinend ist die Lösung tatsächlich in unserem Alltag zu finden. Wenn wir bodenständig sind, unseren Alltag wahrnehmen und richtig leben, finden wir ganz sicher den Weg zur Schönheit.

Immer mehr Frauen bitten mich um Schönheitstipps. Ich bin oft sprachlos und weiß nicht, was ich Ihnen antworten soll. Das Schaben, das ich immer wieder empfehle, finden viele furchtbar. Mit der Akupressur haben viele Probleme, da sie die Akupunkturpunkte nicht genau finden. Die Wirkung der Fußreflexzonenmassage erscheint vielen zu langsam. Ich habe das Gefühl, dass ich diesen Menschen nicht mehr weiterhelfen kann. In der Vergangenheit habe ich das Thema Schönheit nicht wirklich ernst genommen und mich deshalb auch nicht genauer damit befasst. Mir fehlt die nachgewiesene Methode. Ich merke jetzt, dass 9 von 10 Frauen immer wieder das Thema Schönheit ansprechen. Die Schönheit ist für Frauen das Leben. Und dabei übertreibe ich nicht einmal.

Interessant ist, dass Dinge auftauchen, sobald man über sie nachdenkt.

Ich erinnere mich an eine Freundin von uns, mit der ich lange keinen Kontakt hatte. Sie ist eine TV-Moderatorin. Als ich sie kennenlernte, war sie schon über 40 Jahre alt. Ich hielt sie aber für eine junge Frau Anfang 20. Das hätte sehr peinlich werden können. Sie sah deshalb so jung aus, weil ihre Haut sehr straff und fein und ihre Haare dunkel und glanzvoll waren. Ich fragte sie, ob sie verheiratet sei und es stellte sich heraus, dass ihr Kind bereits auf dem Gymnasium war. Ich machte grosse Augen. Sie besuchte mich, um von mir Ratschläge für ihre Gesundheit einzuholen. Ich glaubte aber in diesem Moment, dass ich eher sehr viel von Ihr lernen konnte. Sie meinte, das sei ganz einfach: Man solle viel schlafen, singen und Fleisch essen. Punkt. Ich glaubte aber nicht, dass es so einfach sei. Ich bohrte also weiter und sie sagte letztendlich: „Sie sind so bescheiden und herzlich, also verrate ich Ihnen mein eigenes Rezept“, und so verriet sie mir ihr Geheimnis: Ein Fünf-Farben-Schönheitsbrei (Sojabohnen, Mungbohnen, rote Bohnen, schwarze Bohnen und lila-farbener Reis). Als ich hörte, dass die Zutaten so alltäglich waren, nahm ich es nicht besonders ernst und vergaß die Sache gleich wieder. Jetzt, da ich mich mit dem Thema Schönheitspflege auseinandersetze, fange ich an, mehr über diesen Brei in Erfahrung zu bringen.

Sojabohnen: leicht süß, mild; wirkt in Milz-, Lungen- und Dickdarmmeridian; stärkt Qi und Milz, beseitigt Qi-Stauungen, fördert außerdem die Blutproduktion und Blasenentleerung, hilft bei Ödemen.

Mungbohnen: leicht süß; kühle Eigenschaft; wirkt in Herz-und Magenmeridian; gut gegen Glut und Lebensmittelvergiftung, fördert die Blasenentleerung, hilft bei Ödemen, regt den Appetit an.

Schwarze Bohnen: leicht süß, mild; wirkt in Milz- und Magenmeridian; pflegt das Yin, fördert die Blutproduktion, gut für den Kreislauf, sorgt für gesunde Haare, hilft bei Erkältung und Lebensmittelvergiftung.

Rote Bohnen (klein): leicht süß, sauer (pH), mild; wirkt in Milz-, Leber- und Gallenmeridian; fördert die Blutproduktion und Blasenentleerung, hilft bei Ödemen, stärkt die Milz. In einem alten alten Buch „Eigenschaften aller essbaren Pflanzen“ steht: „Fördert das Abklingen von Ödemen und hilft, bei regelmäßigem und dauerhaftem Verzehr, das Körpergewicht zu reduzieren.

Lila-farbener Reis: leicht süß, warme Eigenschaft; wirkt in Herz-, Milz- und Nierenmeridian; beruhigt, stärkt die Milz und fördert die Blutproduktion.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das „Bohnen-Reis-Rezept“ für alle inneren Organe gut ist. Es kombiniert kühle und warme Eigenschaften und ist aus diesem Grunde weder zu kalt noch zu heiß für den Körper, also sehr ausgeglichen. Man kann es wirklich als ein tolles Rezept für Schönheit und ein langes Leben betrachten. Ich fragte die Frau nach der Herkunft des Rezeptes und sie sagte, sie habe es selbst nach dem Zufallsprinzip zusammengestellt.

Als letztes stelle ich Ihnen ein wunderbares Getränk aus dem Buch „Seltsame Rezepte – seltsame Wirkungen“ vor: 500 g frischer Ingwer, 250 g Datteln, 100 g Salz, 150 g Lakritze, 25 Nelkenblätter, 25 g Adlerholzpulver, 500 g Fenchel. Alles zermahlen und gründlich durchmischen. Jeden Tag 3 Tassen Tee mit dieser Mischung trinken. Glauben Sie mir, dieser Tee ist fantastisch und macht Sie schöner und schöner.


P.S.: Die Zubereitung des Fünf-Farben-Breis (von DD)

Weichen Sie zunächst alle Bohnen in einer Schüssel mit Wasser über mehrere Stunden ein. Geben Sie anschließend Wasser und Bohnen in einen Topf und bringen Sie alles zum Kochen. Sobald das Wasser zu sprudeln anfängt, lassen Sie die Bohnen auf niedriger Flamme ca. 60 - 90 Minuten lang weiterkochen bis sie mehlig und weich sind. Am besten geben Sie etwas Klebreis oder Milchreis hinzu, damit der Brei cremiger wird. Zum Servieren können Sie auch ein bißchen Zucker oder Salz hinzufügen.

Meine persönliche Erfahrung mit dem Kochen und Essen des Breis: Das Kochen gestaltet sich sehr einfach. Wenn das Wasser erst einmal sprudelt und die Bohnen auf niedriger Flamme weiterkochen, können Sie sich in Ruhe Ihren sonstigen Tätigkeiten widmen. Ich esse diesen Brei jeden Tag zum Frühstück und er schmeckt mir sehr gut. Andere interessante Erfahrungen machen Sie dann selbst. :-))

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Montag, 8. November 2010

Zhongli 1 K 2-5, Der Dünndarmmeridian: Das Gesundheitsthermometer unseres Körpers

Zum Inhalt:

Diese Prickel-Sehne liegt genau auf dem Dünndarmmeridian. Stoßen Sie einmal mit der Faust gegen diese Sehne und achten Sie darauf, ob Sie anschließend ein prickelndes Gefühl bis in den kleinen Finger verspüren. Wenn das prickelnde Gefühl im kleinen Finger ankommt, dann wissen Sie, dass die Blutversorgung ihres Herzens noch relativ gut ist. Wenn Sie nur ein schmerzendes, aber kein prickelndes Gefühl haben, dann leidet ihr Herz bereits unter einer mangelhaften Blutversorgung. Ich kenne sogar eine noch einfachere Methode, die Versorgung zu testen: Salutieren Sie wie ein Soldat und achten Sie darauf, ob der Muskel an der Unterseite des Oberarms sehr schlaff herunter zu hängen scheint. Wenn dies so ist, dann ist die Blutversorgung des Herzens nicht ausreichend, weil der Dünndarmmeridian vom Herzmeridian mit Qi und Blut versorgt wird.

Manche Menschen haben häufig ein Gefühl der Verspannung im Brustbereich und ein damit verbundenes Völlegefühl. Andere wiederum regen sich leicht auf und sind außerdem noch schlecht gelaunt, auch schreien sie häufig sehr laut. Für diesen Menschentyp ist eine Massage auf dem Dreifachen-Erwärmer- und dem Dünndarmmeridian zu empfehlen.

Heutzutage sitzen viele Menschen lange Zeit vor dem Computer. Sie klagen meist über verspannte Schultern. Einige stehen dann auf und bewegen sich ein bisschen. Dabei löst sich ihre Verspannung. Andere wiederum ignorieren die Verspannung und klagen fortan über Schmerzen im oberen Bereich des Rückens und infolgedessen über Nackenschmerzen. Bei Manchen schlafen sogar die Hände ein. Die Ärzte bezeichnen dies als Hals-Wirbel-Syndrom. Die eigentliche Ursache ist jedoch eine mangelhafte Blutversorgung des Herzens. Auch Qi und Blut am Dünndarmmeridian werden dabei geschwächt. Betrachten Sie den Verlauf des Dünndarmmeridians, werden Sie feststellen, dass alle Stellen in den Bereichen Nacken bis Schultern und Arm bis kleiner Finger, an denen die gleichen Symptome zu beobachten sind, auf diesem Meridian liegen.

Einige von ihnen fragen sich bestimmt, inwiefern eine mangelhafte Blutversorgung des Herzens den Dünndarmmeridian beeinflussen könnte. Hierfür müssen Sie zunächst einmal einen Begriff aus der TCM kennenlernen: die Biao-Li-Beziehung oder auch Innen-Außen-Beziehung („Biao“ bedeutet „Äußeres“, „Li“ heißt „Inneres“. Die TCM sieht stets einen Zusammenhang zwischen dem Äußeren und dem Inneren unseres Körpers. Liegt also eine Erkrankung vor, die außen auf unserem Körpers zu erkennen ist, so hat diese immer einen Bezug zu den Organen im Inneren unseres Körpers. Die Schulmedizin hingegen betrachtet die erkrankte äußere Stelle eher losgelöst von den inneren Organen und geht daher in ihrer Behandlung überwiegend lokal auf die erkrankte Stelle ein. – vom Übersetzer). Das Herz und der Dünndarm besitzen so eine Innen-Außen-Beziehung, welche über die Meridiane hergestellt wird. Wenn zum Beispiel am Herzen ein Problem vorliegt, zeigt uns dies der Dünndarmmerdian bereits in der Frühphase. Einige gute TCM-Mediziner können Erkrankungen vorhersehen. Dies ist aber weder ein Schauermärchen und noch eine grundlose Vermutung, denn unser Körper hat diesen Ärzten alles verraten. Daher ist diese Fähigkeit, die die Ärzte beherrschen, nichts Besonderes und schon gar keine Zauberei. Nur viele wissen das nicht.

Jetzt wollen wir aber das Rätsel lösen: In den Schultern empfindet der Patient anfangs nur ein müdes Gefühl, was bedeutet, dass dort bereits nicht genügend Qi und Blut vorhanden sind. Anschließend entstehen die Schmerzen, sie entstehen wegen ungenügenden Blutes. Das vorhandene Blut fließt außerdem sehr langsam und bleibt an bestimmten Stellen sogar stehen. Eine sogenannte „Stauung“ bildet sich, die dann zu den Schmerzen führt. Nach und nach werden die Schultern hart und schmerzen sehr stark. Diese Härte wurzelt in einer ungenügenden Blutmenge, einer zu langsamen Fließgeschwindigkeit des Blutes und einer monotonen Körperhaltung über einen längeren Zeitraum hinweg. Das Blut fließt nur schwer an den Schultern vorbei und verursacht dabei eine größere Stauung. Wenn das Herz lange Zeit nicht ausreichend mit Blut versorgt wird, dann bleibt das angestaute Blut in den Schultern hängen, denn es kommt kein frisches Blut nach, welches das alte abtransportiert. Und so werden die Muskeln und Sehnen immer härter und härter und die Schultern können sich vor der Kälte von außen ohne genügendes Qi und Blut nicht schützen. Dies ist vergleichbar mit einer Armee, die an einem Grenzposten ausharren muss, aber keine Versorgung mehr bekommt. Sie kann sich nicht wehren. Wenn der Windzug Sie also im Schlaf erwischt - und sei der Windzug auch noch so winzig - bekommen Sie einen steifen Nacken. Der Zug ist dabei nur der äußere Auslöser, der steife Nacken war eigentlich schon längst vorprogrammiert.

Andere Menschen wiederum haben keine Schreibtischarbeit und bewegen sich auch viel. Wie können wir den Zustand der Blutversorgung ihres Herzens testen? Es gibt da eine sehr einfache Methode: Wir alle haben an der Unterseite unseres Oberarms eine Sehne, die wir als „Prickel-Sehne“ (auf Chinesisch „Ma Jin“ – vom Übersetzer) bezeichnen. Als Kinder stießen wir sie beim Spielen oft an und bekamen dabei ein prickelndes Gefühl im Arm. Diese Prickel-Sehne liegt genau auf dem Dünndarmmeridian. Stoßen Sie einmal mit der Faust gegen diese Sehne und achten Sie darauf, ob Sie anschließend ein prickelndes Gefühl bis in den kleinen Finger verspüren. Wenn das prickelnde Gefühl im kleinen Finger ankommt, dann wissen Sie, dass die Blutversorgung ihres Herzens noch relativ gut ist. Wenn Sie nur ein schmerzendes, aber kein prickelndes Gefühl haben, dann leidet ihr Herz bereits unter einer mangelhaften Blutversorgung. Ich kenne sogar eine noch einfachere Methode, die Versorgung zu testen: Salutieren Sie wie ein Soldat und achten Sie darauf, ob der Muskel an der Unterseite des Oberarms sehr schlaff herunter zu hängen scheint. Wenn dies so ist, dann ist die Blutversorgung des Herzens nicht ausreichend, weil der Dünndarmmeridian vom Herzmeridian mit Qi und Blut versorgt wird.

Ich erinnere mich an einen Freund, der oft eine Verspannung im Brustbereich und ein damit verbundenes Völlegefühl verspürte. Immer wenn er nervös war, viel gelesen oder die Nachrichten im Fernsehen angeguckt hatte, dann spürte er so ein schweres Gefühl in der Brust, so als ob ein Stein auf ihr läge. Dadurch bekam er sogar Atemprobleme. Manche teilten ihm mit, dass es sich um ein psychisches Problem handele. Dieses Gefühl der Verspannung konnte er wirklich kaum aushalten. Er ging ins Krankenhaus, wo seine Beschwerden jedoch als Magenentzündung diagnostiziert wurden, da die Ärzte am Herzen nichts gefunden hatten. Daher musste er viele Medikamente zur Behandlung seines „Magenproblems“ einnehmen, das verspannte Gefühl aber kam immer wieder und die Krankheit konnte nicht geheilt werden. Einmal waren wir beide auf einer Party, wo er sofort dieses verspannte Gefühl bekam. Er dabei hatte noch gar nichts gegessen. Ich massierte seinen Dreifachen-Erwärmer-Meridian und seinen Dünndarmmeridian. Auf dem Dreifachen-Erwärmer-Meridian empfand er lediglich ein Gefühl der Schwäche, aber als ich seinen Dünndarmmeridian im oberen Bereich massierte, fand ich, dass diese Stelle weich wie Watte war und sich dort unter der Haut einige netzartige Teilchen befanden. Ich massierte gar nicht so kräftig, aber er konnte die Schmerzen kaum aushalten. Ich fragte ihn, ob seine Brust immer noch verspannt sei. Er freute sich erstaunt und sagte: „Komisch, die Verspannung ist weg! Hat die Verspannung in meiner Brust auch mit dem Arm zu tun?“ Ich antwortete ihm: „Ja, die Blutversorgung Deines Herzens ist nicht ausreichend. Du hast natürlich dort auch eine Verspannung.“ Er erwiderte: „Ich habe aber keine Herzerkrankung.“ Ich sagte: „Jetzt noch nicht, aber wenn Dein Arm noch weicher wird, dann ist eine Herzerkrankung nicht mehr weit.“ Ich riet ihm, seinen Dünndarmmeridian zu pflegen.“ Nach ein paar Monaten ging er zur Untersuchung und sein watteartiger Unterarm war schon wieder viel kräftiger geworden. Die Massage an dieser Stelle war auch nicht mehr so schmerzhaft. Aber das Allerwichtigste ist, dass seine Verspannung in der Brust ein ganz seltener Gast geworden ist.

Manche Menschen regen sich schnell auf, haben immer schlechte Laune und streiten sich oft mit anderen. Nach der TCM-Theorie haben diese Menschen zu viel Herzfeuer in sich. Und da Sie dieses Feuer nicht „löschen“ können, muss ihr Dünndarmmeridian darunter leiden. Der Dünndarmmeridian ist dann oft verspannt, hart und schmerzt. Deshalb hat häufig dieser Typ Mensch Beschwerden in den Körperzonen vom Ohr bis zum Hals, vom Nacken bis zu den Schultern, vom Arm bis zum Handgelenk und vom Handgelenk bis zum kleinen Finger.

Der Dünndarmmeridian ist wie ein Spiegel, der den Gesundheitszustand unseres Herzens reflektiert. Wenn wir also das Wissen besitzen, dass zwischen dem Herzen und dem Dünndarmmeridian eine Innen-Außen-Beziehung besteht, können wir nicht nur den künftigen Gesundheitszustand unseres Herzens voraussehen, sondern auch mittels Regulierung des Dünndarmmeridians Herzbeschwerden lindern oder gar beseitigen. Daher kann die schlaff herunter hängende Zone am Oberarm nicht durch eine Diät oder Hantel-Training gefestigt und gestärkt werden. Achten Sie vielmehr auf das bereits in Ihrem Körper vorhandene Thermometer Ihres Herzens, nämlich den Dünndarmmeridian.
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